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Byteball: Dritte Gratis-Ausschüttung am 12. März

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Byteball hat in den letzten Wochen den positiven Trend bestätigt, obwohl die Altcoins wegen dem Bitcoin-Anstieg erneut unter Druck kamen. Die zweite Ausschüttung erfolgte am 11. Februar, wie ich bereits berichtete. Ingesamt wurden 1.76% neu ausgeschüttet. Davon gingen exakt 1% an die bisherigen Byteballhalter, welche pauschal +10% auf Ihre Bestände erhielten. Die restlichen 0.76% gingen an verlinkte Bitcoinguthaben. Insgesamt sind also gerade einmal 11.76% aller Byteball ausgeschüttet worden. Die nächste Ausschüttung mit exakt gleichen Bedingungen erfolgt am 12. März. Wer neu dabei ist und wissen möchte, wie er denn seine Gratis-Byteball erhalten kann, dem wird hier geholfen. Die Community ist gewachsen in der Zwischenzeit, die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei über 5 mio Dollar. Neben Cryptox.pl wird Byteball seit einigen Tagen auch bei der kleinen Exchange bitsquare gehandelt. Es ist wahrscheinlich, dass weitere Altcoinbörsen folgen werden in den nächsten Wochen. Zusätzlich wird demnächst ein Community-Fonds eingerichtet werden um die weitere Entwicklung und Verbreitung zu unterstützen. Dafür werden nicht abgerufene Blackbytes verwendet. Blackbytes werden nämlich nur dann ausgeschüttet, wenn sie auf bereits registrierten Airdrop-Adressen liegen. Wer dies versäumt erhält zwar Byeteball aber keine Blackbytes. Diese „vergessenen“ Blackbytes fliessen in diesen Fonds.

Auch technisch tut sich einiges. Tony und sein Team von mindestens zwei weiteren Entwicklern haben die Version 1.3.0 veröffentlicht. Neben einigen Bugfixes ist es nun direkt möglich TOR zu aktivieren, was insbesondere bei Transaktionen von Blackbyte ein enorm hohes Mass an Anonymität ermöglicht:
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Insgesamt wirklich eine hervorragende Arbeit welche hier geleistet wird. Zusätzlich hat sich Tony mit Lisk und ICONOMI abgesprochen, die beide gemeinsam weiterhin um die 20% aller Byteball/Blackbytes halten. Beide stimmten wohl zu, dass sie ihre Byteball halten bis zum Ende der Ausschüttungsperiode. Das hilft beiden Seiten: Die Byteball-Community muss mittelfristg keine Dumps befürchten, welche von diesen „Mega-Walen“ ausgeht und gleichzeitig hilft ein stabiler Preis bei Byteball den inneren Wert von Lisk und ICONOMI zu erhöhen. Vielleicht ergibt sich daraus sogar noch eine Coin-übergreifende Kooperation. So hätte sich Tonys Strategie die Bitcoin-Menge je Interessent nicht zu begrenzen sich im Nachhinein doch noch ausgezahlt.

Fazit: Es stehen weiterhin alle Ampeln auf grün. Investoren rate ich ihre Bestände auf jeden Fall über die nächsten Ausschüttungen hinweg zu halten. Das sieht alles sehr vielversprechend aus und das Momentum dürfte in diesem Jahr hoch bleiben, schliesslich gibt es neben Byteball aktuell nur IOTA als Coin der dritten Generation mit Tangle anstatt der Blockchain. Der Tangle-Hype beginnt erst, da bin ich mir relativ sicher. Setzt sich die positive Entwicklung von Byteball (und IOTA) fort, sind beides Kandidaten für eine Marktkapitalisierung von über 100 mio Dollar. Die aktuellen Kurse  von unter 0.05 BTC je GBYTE sind zudem für Neuinvestoren interessant. Der gestiegene Bitcoinkurs hat hier noch einmal für attraktive Einstiegskurse gesorgt. Wer bisher noch nicht dabei war, hat nun die Chance sich einen Teil vom Kuchen abzuschneiden und damit an den weiteren Ausschüttungen zu partizipieren. Nicht vergessen: 88.24% werden noch verteilt!

Der Altcoinspekulant geht in den Ruhestand. Meine zu knappen zeitlichen Ressourcen lassen auf Dauer eine qualitativ hochwertige Altcoinberichterstattung leider nicht zu. Ich bitte meine Leser um Verständnis und danke für das Vertrauen und das viele positive Feedback, welches ich in den letzten Jahren erhielt. Es war mir eine Ehre!

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

Byteball mit glanzvollem Start!

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Eigentlich wollte ich bereits vor Weihnachten ein Update zu Byteball veröffentlichen, aber leider war ich dazu zeitlich nicht mehr in der Lage. Ich habe mich ja bereits mehrmals zu Byteball geäussert. Nochmal das Wichtigste in Kürze: Byteball ist eine neue Kryptowährung der dritten Generation, also ohne Blockchain, stattdessen mit einem DAG-Graph. Im weitesten Sinne vergleichbar mit IOTA, wobei Byteball ein gänzlich anderes Modell verfolgt und hier auch Fees bei Transaktionen fällig werden. Hier noch ein Blog-Beitrag welcher die wichtigsten Unterschiede zwischen IOTA und Byteball verdeutlicht. Am 25. Dezember war es dann soweit und 10% aller Byteball wurden gratis verteilt. Investoren mussten lediglich ihre Bitcoin-Adresse verlinken, was Cryptkeeper hier sehr benutzerfreundlich beschrieben hat. Cryptkeeper hat sich generell sehr positiv hervorgetan hier um das 1-Entwickler-Projekt von Tony zu unterstützen.

Für Altcoininvestoren ist es immer die beste aller Welten wenn eine Coin gratis verteilt wird. Freilich musste man Bitcoin besitzen, sonst gab es keine Gratis-Byteball. Diese Ausschüttung hat problemlos funktioniert. Jeder Teilnehmer hat nicht nur Byteball erhalten sondern auch noch Blackbyte, welche in der selben Wallet verwahrt werden. Zwei auf einen Streich, das hat man selten! Byteball stellt dabei das Equivalent zum Bitcoin dar und die Transaktionen lassen sich über den DAG-Graph teilweise zurückverfolgen (wie bei Bitcoin über die Blockchain), Blackbytes sind Coins für private, anonymisierte Zahlungen. Diese Transaktionen werden nicht im DAG gespeichert, sondern nur in den Userdaten der Wallets. Daher müssen sich immer zwei User mit ihren Wallets verbinden, um zu handeln. Die Blackbytes sind wie Bytes mit eingebautem Mixer, nicht von außen zu verfolgen. Man kann diese in etwa mit dem Monero vergleichen. Auf Grund dieser Besonderheit können aktuell nur Byteball auf Kryptobörsen gehandelt werden und keine Blackbytes. Dies soll auch so bleiben, da ein Börsenhandel die Anonymitätsfunktion von Blackbyte teilweise aushebeln würde. Es ist allerdings eine InApp-Börse geplant innerhalb des Byteball-Netzwerks.

Grosse Diskussionen gab und gibt es deswegen, weil Byteball proportional an die jeweils gelinkten Bitcoinguthaben verteilt wurde. Wer 10 Bitcoin in seiner Wallet hatte bekam proportional 10x mehr als jemand der nur 1 Bitcoin in seiner Wallet hatte. Die ganz grossen Profiteure der Ausschüttung wurden damit auch die erfolgreichen ICOs der letzten Monate, welche ihre Berge an Bitcoin dazu nutzen um an der Byteball Verteilung mitzumachen. Dazu gehörten zum Beispiel Lisk, Waves und ICONOMI. Lisk alleine kontrolliert aktuell über 10% aller Bytes und Blackbytes. ICONOMI nur unwesentlich weniger. Waves hat sich jedoch dazu entschlossen seine Byteball „zu dumpen“ und wird so bei zukünftigen Ausschüttungen nur noch eine geringe Rolle spielen. Bei künftigen Ausschüttungen wird nämlich die Anzahl der Bytes ein deutlich gewichtigerer Faktor sein als die gelinkten Bitcoin.

Hier sind die Details zur zweiten Ausschüttung am 11. Februar: Es gibt erneut Gratis-Byteball für alle Bitcoinhalter. Allerdings jetzt nur noch fix 0.0625 GB (also 62.5 Millionen Stück) je gehaltenem Bitcoin + 0.13194 GB Blackbyte (also 131.94 Millionen Stück). Das hört sich nach viel an ist aber ungefähr 20x weniger als bei der ersten Ausschüttung. Allerdings profitieren bei dieser Ausschüttung nicht nur Bitcoinhalter sondern auch Byteball-Investoren: Sie erhalten +10% auf Ihre Bestände. Wer also 10 GB hält hat nach dem 11. Februar 11 GB. Weitere Ausschüttungen sollen nach dem Muster alle vier Wochen erfolgen. Massgeblich für die Ausschüttung ist die Anzahl an Byteball in der Wallet. Blackbytes spielen keine Rolle, da die Anzahl in der Wallet nicht bekannt ist wegen der Anonymitätsfunktion. Die genauen Details finden sich hier.

Warum ich für Byteball eine gewisse Begeisterung hege ist, dass Tony es geschafft hat eine Art „iPhone“ für DAG-Coins zu bauen. Tony hat eine Wallet gebaut die man herunterlädt installiert und intuitiv bedienen kann. Es funktioniert und es ist super einfach. Er entwickelt das System immer weiter, hat vor kurzem in der Version noch eine nette Chat-Funktion eingebaut. Er hat den Termin für das Release eingehalten zu Weihnachten und ist für seine Community da wenn Fragen da sind. Alles wirkt aus einem Guss, nicht das typische Altcoinchaos.

Aktuell ist Byteball nur auf der kleinen Börse https://cryptox.pl gelistet. Allerdings habe ich diese Börse bereits mehrmals selbst ausprobiert und man kann hier problemlos Byteball kaufen und verkaufen:

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Wie immer gilt: Am besten nach jedem Handel die Byteball gleich ins eigene Wallet transferieren. Wer frische Byteball auf seine Börse zugekauft hat sollte auf jeden Fall kontrollieren, ob seine Adressen auch alle über den Bot registriert sind. Sonst gibt es für diese „frischen Byteballs“ keine zusätzlichen Blackbytes bei der Ausschüttung. Wie das genau geht wird hier erklärt.

Fazit: Byteball bringt enorm viel Potential mit, vor allem jetzt zu Beginn der Verteilung. Es gibt aber auch Risiken, da das Projekt aktuell voll abhängig von Entwickler Tony ist. Entwicklungspotential besteht auch bei der Community, welche deutlich grösser und aktiver sein könnte. Dafür dass Byteball so revolutionär ist, konnte es bisher im Verhältnis noch nicht genug Multiplikatoren gewinnen, welche das Projekt aktiv unterstützen. Zudem wird die ungleiche Verteilung bei Byteball ein Streitpunkt bleiben und auch eine stetige Gefahr für Abverkäufe. Momentan ist das System zudem noch nicht voll dezentralisiert, da die sogenannten Witnesses (mindestens 12) welche die DAG-Transaktionen bestätigen, aktuell alle noch von Entwickler Tony bereitgestellt werden. Es darf auch nicht vergessen werden, dass immer noch 90% der Coins von Tony kontrolliert werden, da sie erst noch ausgeschüttet werden. Man muss aktuell Tony vertrauen, ich tue das auch, es wird aber ein Hindernis sein auf dem Weg nach oben, bis alle Coins dann auch wirklich verteilt sind. Insgesamt betrachtet ist das Chancen/Risiko-Verhältnis bei den aktuellen Kursen aber noch sehr günstig und ich rate zu Zukäufen bei Kursen von unter 0.06 GBYTE/BTC, insbesondere vor der Ausschüttung neuer Byteball am 11. Februar. Wer zum Beispiel 10 GB Byteball (ein GB = 1000’000’000) kauft, hat nach der Ausschüttung 11 GB Byteball + zusätzlich auch noch 2.166 GB Blackbyte. Und in einem Monat kommen da noch einmal 10% oben drauf. Und wenn man das Spielchen weiter spielt und bis zum Schluss der Ausschüttungen durchhält, hat man seinen Bestand vervielfacht. Schon ein stabiler Kurs reicht dann aus, um einen Return von mehreren 100% zu erzielen. Und wer nicht unbedingt zukaufen will, sollte doch zumindest die Option nutzen seine vorhandenen Bitcoins für die Gratisverteilung anzumelden. Das ist in wenigen Minuten erledigt.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

 

Byteball: Exclusive Interview with developer tonych in English

interview

Byteball has gained a lot of attention from the Crypto Community since it was announced one month ago. Main reason is because it’s a 3rd Generation Cryptocurrency without any Blockchain based at a Direct Acyclic Graph (DAG) structure. The DAG concept was introduced by Sergio Demian Lerner in September 2015. At the moment there is with IOTA just one other crypto project based at DAG. An other reason for the great attention was, because Byteball will be distributed for free with an airdrop end of this year. There will be no ICO, you just need a Bitcoin-Wallet to participate at the distribution of Byteball.

The developer of Byteball (Anton Churyumov) was willing to answer me my questions in an interview:

Hi Anton, any words about yourself?

tonych: I founded or actively participated in a few internet businesses, some were sold, some were failures, some are still under way. In most of these businesses, I was focused primarily on the technical design and implementation. Before 2001, I was a scientist, I hold a Russian equivalent of PhD in physics and math but I abandoned science in favor of my first business project where I saw that I can produce an impact.

When did you start developing Byteball, is it your first Cryptoproject?

tonych: Byteball is my first cryptocurrency project. I started thinking about it in November 2014 when I saw that the blockchain design can be significantly simplified by replacing it with a DAG. I was fascinated by the cooperative democratic nature of the DAG where every new transaction implicitly secures all previous transactions by referencing their hashes. At the same time, the author of the new transaction depends on his peers to confirm the transaction, not on miners he has no control over. Once a new transaction is released into the network, it gets referenced, hence implicitly confirmed, almost immediately, and the number of direct and indirect references grows like a snowball. Snowball was the first working name of the system.

Byteball uses a Direct Acyclic Graph (DAG) structure. Was this inspired by the DAG-Coin concept of Sergio Demian Lerner?

tonych: I came to it independently. Sergio developed the DagCoin concept in 2012 but published it only in September 2015, almost a year after I began working on a similar idea.  However, the interest to the concept by one of the great minds in crypto space supported my belief that DAG is something worth working on.

In the whitepaper you mentioned also the book 1984 as BCNext did in the Nxt-Code. Is there any relation between you and him?

tonych: Don’t speculate about the relation, it is just a good book. And if BCNext is Russian, this book has a special significance for Russia.

Where do you see the biggest advantages of DAG instead of a classical Blockchain?

tonych: I see two advantages that are common for all DAG based designs. First, a new transaction starts gaining at least partial confirmations from peers almost immediately after it is published, no need to wait that a miner finds a new block. Second, DAG is inherently more scalable than blockchain. When new transactions are issued too often, the DAG just becomes wider, there is no block size limit, there is no orphaning when the interval between blocks is set too small, there is no need to consider large delay in pushing large block to peers.

There are also important advantages of the DAG design employed in Byteball. In all other cryptocurrencies, there is no guarantee that a transaction is ultimately recognized, even when it is absolutely valid according to the protocol, also reorgs are possible and transaction finality is only probabilistic. These properties look somewhat odd to ordinary users and are not compatible with the requirements of the financial sector, where certainty is expected. In Byteball, forks and reorgs are impossible by design, and every transaction attains a final confirmation, which is deterministic. This is very important advancement in crypto space which brings Byteball closer to what ordinary users and the financial sector are used to expect from money.
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What are the main similarities and differences with the other DAG-like Crypto IOTA?

tonych: IOTA also uses DAG, and this is the only similarity.
Everything else is different:
– IOTA uses PoW. In Byteball, the ordering of transactions is based on main chain
– In IOTA, parts of the DAG can be orphaned. In Byteball, there is no chance of orphaning
– Byteball has transaction fees, in IOTA there are no explicit fees (but users still have to expend resources for PoW)
– In Byteball, there are deterministic criteria when a transaction becomes final. In IOTA, there are no exact criteria, it is still probabilistic
– IOTA is a single token currency with only plain payments, Byteball has multiple assets and smart contracts
– In IOTA all payments are public. In Byteball, there are assets that are transferred privately

Can you bring a nice example how Byteball could change the life of an average person in a positive way?

tonych: Byteball enables banks to issue assets that can only be moved when co-signed by the issuer (the bank). That allows banks to open bank accounts that are tracked on the Byteball database (rather than the bank’s internal database) and still follow the KYC/AML regulations that exist in the financial sector: the banks will co-sign transactions automatically once all the checks are passed.

That means that fiat-pegged bank issued assets and all other assets issued on Byteball now exist in a single common environment, the exchange happens by the two parties signing a single transaction that executes both legs of the exchange, it is instant, risk-free, and doesn’t require any third-party custodians. The environment is highly competitive, hence the exchange is affordable. The assets that users buy in exchange for bank issued money can be e.g. securities, such as bonds.  Users can also instantly send bank issued assets to each other or to merchants to pay for goods and services.

With this change, it becomes so easy for an average person to move value across multiple markets, globally, through a new type of account at a usual bank, and all the bank has to do is track this account on the Byteball decentralized database.

Delays are happening quite often for new projects,  what are the biggest challenges before you are ready to the lunch Byteball?

tonych: The biggest challenge is to get as many people as possible to know about Byteball and participate. We already have all the pre-requisites: we have this great technology that appeals to a much wider user base than any earlier cryptocurrency, and the distribution mechanism that invites every Bitcoin holder to participate without paying anything.  Despite all that, this is still a challenge for me, because I know the technology and its implications fairly well, but I’m less knowledgeable in communities and media.

Speaking about delays, it is something that can never be excluded, and apart from technical reasons which are quite common and familiar in this field, we might also have to delay the launch if we see that we are getting too few people on board, hence we don’t get the desired network effects right from the start.  In this case, there is more work to be done before we can Launch.

There have been some critic because you want to combine the distribution of Byteball with the amount of Bitcoin somebody owns at a specific address so somebody with 10 BTC will get 10x more than one with 1 BTC. Any comment on that?

tonych: Well, first of all, I want to recognize those early adopters who were first to believe in Bitcoin as the right direction in which the financial system should evolve. Second, the rules should be simple enough if we want everybody to understand the rules.  And third, the rules should be simple enough if we don’t want somebody to find loopholes that we did not foresee and game the rules in an attempt to gain an unfair advantage. If you think about it, the simplest ungameable distribution method that can be practically implemented, is the one that distributes bytes proportionally to BTC balances.

Any additional words for the German speaking community?

tonych: I do see a lot of activity in the crypto space from the German speaking community. I think it is a good sign: your financial systems are among the most advanced in the world, which together with the active demand for more open and decentralized financial services creates a good environment for the change to actually happen.

Many thanks Tony and good luck with Byteball!

More Information about Byteball:
Homepage
Bitcointalk
Whitepaper

Nächster Blogbeitrag selbstverständlich wieder auf Deutsch, keine Sorge. Aber seht es mir nach, ich hatte schlicht nicht die Zeit auf Deutsch zu übersetzen.

Firstblood ICO innerhalb von zwei Minuten ausverkauft!

maf7107booklet.inddDie gestrige Nachtschicht hatte sich für die meisten Europäer nicht ausgezahlt: Als sie um kurz vor 2:00 Uhr über Ethereum in das ICO von Firstblood.io einkaufen wollten, war es für die meisten zu spät. Nur ganz wenige hatten das Glück ihre Zeichnungs-Order innerhalb von nur 4 Blöcken zu platzieren. Neben zeitlicher Schnelligkeit war es noch nötig die Gebührenhöhe zu vervielfachen um die eigene Transaktion vor den Konkurrenten durchzubekommen. Damit hat Firstblood.io in meinen Augen einen neuen ICO-Rekord aufgestellt: 5.5 Millionen Dollar in nur zwei Minuten. Dann war das Zeichnungsfester dicht und keine Transaktion wurde mehr bestätigt. Die Zeichnung selbst verlief vollautomatisch über einen Ethereum Smart Contract. Dieser stellte automatisch ab, nachdem das Limit von 465‘313 ETH erreicht worden war. Der krumme Etherbetrag entsprach dem exakten Kurs von 5.5 Millionen Dollar beim Zeichnungsbeginn.

Um was handelt es sich bei Firstblood.io denn? Ich werde nicht zu sehr ins Detail gehen, da wir ja keine Chance haben mehr haben sie zu zeichnen. Und im Nachhinein zum 4x oder 5x an einer Altcoinbörse, darauf werde ich mich nicht einlassen. Ich hatte den schnellen Ausverkauf bereits vermutet, so dass ich bewusst nicht über dieses interessante ICO gebloggt habe, da ich sonst mit vielen enttäuschten Lesern gerechnet hätte, welche sich sinnlos die Nacht auf den Montag um die Ohren geschlagen hätten. Das hatte den Grund, da bereits die chinesische Kryto-Börse yunbi sich rund 90% der Anteile gesichert hatte. Es gingen also nur noch rund 500‘000 Dollar in den freien Verkauf und innerhalb der ersten Stunde lockte noch ein Bonus von 70%, was die Nachfrage zusätzlich anheizte. Aus der sogenannten Power-Hour wurde so nur eine „Power-Minute“. Bei Firstblood handelt es sich um eine Plattform, welche E-Sport-Events über die Blockchain ermöglichen will. Ein riesiger Markt, insbesondere in Asien. Das Team stammt auch überwiegend aus Asien, was zu der für uns unglücklichen Zeichnungs-Startzeit in tiefster Nacht geführt hatte.

Fazit: Für mich zeigt sich hier, wie schnell und erfolgversprechend ICOs über Ethereum Smart Contracts durchgeführt werden können. Das war ja nicht das erste Mal, auch Digix oder der DAO zogen ja Kapital an wie ein Magnet. Für mich ist das trotz der andauernden Attacken ein sehr bullisches Signal für Ethereum (ETH). Ich weiss um weitere interessante Neuemissionen, welche in den nächsten Monaten über Ethereum Kapital sammeln wollen. Und auch hier deuten sich Millionenerfolge an. Und um an diesen Neuemissionen partizipieren zu können, braucht man Ethereum und zwar ETH – nicht Ethereum Classic. Ich stufe deshalb trotz der aktuell widrigen Umstände Ethereum von Halten auf Kaufen herauf mit einem mittelfristigen Kursziel von über 0.03 BTC, behalte meine negative Einschätzung für Ethereum Classic aber weiterhin bei.

PS: Das richtige Logo von Firstblood sieht so aus:
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Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in den oben erwähnten Kryptowährungen selbst investiert

Byteball – Neue blockchainlose Währung gibt es gratis über Airdrop

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Auf Byteball bin ich aufmerksam geworden, da mich der Entwickler Anton Churyumov persönlich kontaktiert hatte. Als ich dann erfuhr, dass es sich um eine neue 3.0 Währung handeln würde ohne Blockchain, war ich natürlich sofort interessiert. Sollte Byteball funktionieren, würde es dann in einer Liga wie IOTA spielen. Es handelt sich aktuell um ein 1-Mann-Projekt in das der Entwickler bereits 22 Monate Zeit investiert hätte. Das Prinzip ist ähnlich wie bei IOTA. Es gibt kein POW, kein POS und kein Mining. Stattdessen ein DAG-Design (Directed Acyclic Graph) welches bereits eine partielle Reihenfolge innerhalb der Transaktionen herstellt. Außerdem verfügt das DAG zusätzlich eine Main Chain hinzu. Der Main Chain erlaubt es, die korrekte Reihenfolge innerhalb der Transaktionen herzustellen. Die Transaktion, die früher in den Main Chain eingefügt wird gilt als maßgeblich in der Reihenfolge. Sollte es zu Double Spends kommen, gilt diejenige Version der Transaktion als gültig, die zuerst in den Main Chain eingefügt wurde, die anderen werden entsprechend ungültig und erhalten keine Bestätigung:
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Byteball ist im Gegensatz zu IOTA aber nicht gebührenfrei. Die Gebührenhöhe richtet sich nach der Größe der gespeicherten Daten. Wenn diese zum Beispiel 500 Zeichen beträgt, zahlt man genau 500 Bytes (die Währung von Byteball) als Gebühren. Die Geldmenge erhöht sich nicht und beträgt 1‘000‘000‘000‘000‘000 Bytes. Zudem soll Byteball weitere Features enthalten wie Smart Contracts, Multisig, Oracle-Function sowie verschlüsseltes Messaging. Weitere technische Details sind in deutscher Übersetzung dank Cryptkeeper hier zu finden. Das Whitepaper gibt es hier. Es gibt bereits ein Wallet, welches sogar Smartphone tauglich ist (dort mit einem speziellen Lite-Client). So sieht zum Beispiel eine Pizza-Bestellung über das Wallet aus:
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Es handelt sich hier aber noch um eine Testversion.

Byteball wird es gratis geben ohne ICO oder Crowdsale! Um eine möglichst breite Distribution zu erreichen bedient sich der Entwickler eines interessanten Verteilungsverfahren. Wenn es frühestens im November zur Emission kommt, wird man sich als Interessent mit einer seiner Bitcoinadressen registrieren können. Um zu bestätigten, dass einem diese Adresse auch gehört wird man eine kleine Testzahlung in Höhe von wenigen Satoshi an eine vom Byteball-Entwickler vorgegebene Adresse senden können. Zu einem exakt vorgegebenen Zeitpunkt wird dann eine Bestandsaufnahme gemacht und je nachdem wieviel Bitcoin man in dieser speziellen Adresse, die man bei der Registrierung angegeben hat hält, bekommt man entsprechend Byteball zugeteilt. Es sollen dabei 98% aller Bytes ausgeschüttet werden. Wer also auf dieser Adresse 10 Bitcoin gespart hat bekommt entsprechend 10x mehr als jemand der darauf nur ein Bitcoin liegen hat. Das schließt eine Mehrfachregistrierung aus, wie sie zum Beispiel bei Decred oder bei NEM auftraten, als es um die Startverteilung ging. Hauptkritikpunkt ist freilich: Die Reichen werden dadurch noch reicher. Aber es ist ein insgesamt faires und transparentes Verfahren. Es gibt sogar schon erste Bestrebungen, dass Poloniex entsprechend dem Bitcoinguthaben der Benutzer Byteball ausschüttet. Davon würden sowohl die Benutzer wie auch Poloniex profitieren (durch höhere Handelsumsätze). Genauere Details zur Verteilung stehen noch nicht fest, zuerst sollen in den nächsten Wochen weitere Tests erfolgen. Die restlichen 2% der Coins werden wie folgt verteilt: 1% für den Entwickler, so dass er nicht völlig leer ausgeht + 1% für zukünftige Nutzer, welche bei jeder Neuregistrierung einige Bytes umsonst erhalten sollen. Das sieht insgesamt erfreulich aus, in den letzten Monaten waren diese beiden Zahlen meistens so um die 15% bei den neuen Projekten (bei IOTA 7%).

Fazit:
Es gibt hier keine Diskussion, man kann nur gewinnen und nicht verlieren. Eine schöne Gelegenheit für die vielen Altcoininvestoren, welche das IOTA-ICO verpasst haben. Hauptgefahr ist dass die teilnehmenden Bitcoin-Adressen irgendwie attackiert werden sollen. Aber wenn man auf seinen Private Key aufpasst ist das für mich ein nicht sehr wahrscheinliches Szenario. Ich halte den Entwickler für ehrlich und auch fähig, wenn ich die vergangenen Wochen revue passieren lasse. Es dürfte sich dabei um eine interessante Figur der Kryptoszene handeln, welche hier anonym auftritt. Im Whitepaper wird mehrmals auf das Buch 1984 Bezug genommen. Dies könnte auf BCNext hindeuten und wäre freilich eine Riesensensation, wenn er quasi so nebenbei seine wahre Identität enthüllen würde, nach über dreijährigem Versteckspiel. Mich wundert, dass ich bisher der einzige bin, der dies in Erwägung zieht. Ich werde weiter über das Projekt berichten, selbstverständlich auch um auf die Details zur Verteilung hinzuweisen, so dass Ihnen diese Gelegenheit nicht entgehen wird!

Lisk mit schwerem Start: Trotzdem stattliche Kursgewinne!

Lisk Logo

Der Lisk-Start verlief sehr zäh, da der Ansturm wirklich enorm war und wohl auch eine DDOS-Attacke stattfand. Theoretisch sollte es gestern um 22:00 Uhr losgehen, allerdings konnten nur besonders sophistizierte Benutzer, welche in der Lage waren Lisk über Linux oder in einem Docker-Container zu installieren, auch tatsächlich Lisk nutzen und traden. Ein Windows-Wallet stand leider nicht zur Verfügung. Die Web-Wallets begannen erst seit heute Nachmittag leidlich zu funktionieren. Das führte zu viel Unmut der Investoren, allerdings war das beim Ethereum-Start vor knapp zwei Jahren auch nicht anders. Aber langsam spielt sich alles ein und was sehen wir: Eine Markkapitalisierung von aktuell exakt 20 Millionen Dollar und für die ICO-Investoren ein Zeichnungsgewinn von mindestens Faktor 2.5. Das kann sich doch sehen lassen, auf Anhieb in die Top 10 aller Coins! Für mich auch persönlich eine Erfolgmeldung, ich habe seit den frühesten Anfängen aktiv über das Projekt berichtet und auch zur Zeichnung geraten.

Trotz des harzigen Starts war für mich der heutige Tag ein weiterer Meilenstein für den Siegeszug des Lisk-Teams, vor allem für CEO Max Kordek. Auf den Ruinen von Crypti, welches Ende Januar vor dem Aus stand, mit einer Marktkapitalisierung von unter 1 Million und einer kaum noch vorhandenen Community, formte er innerhalb weniger Wochen Lisk. Sein erster Erfolg, bestand darin bereits nach wenigen Tagen die verbliebenen Crypti-Foundation-Mitglieder von Lisk überzeugt zu haben. So blieb dem Projekt ein Rosenkrieg „Alt gegen Neu“ erspart. Damit hatte er den Rücken frei und konnte sich voll auf das ICO konzentrieren. Dieses wurde derart geschickt aufgezogen, dass die ICO-Bedingungen dann nahezu 1 zu 1 von Waves kopiert wurden. Dabei gelang es ihm Lisk als „besseres Ethereum“ darzustellen, da die Applikationen bei Lisk über JavaScript laufen, also generell einfacher zu programmieren sind. Zudem schaffte er es Dank ungeahnt großzügiger Giveaways eine große und aktive Community zu formen, welche bereitwillig Werbung für das Projekt machte. Durch diese üppige Beteiligung der Community wurde auch der insgesamt große Block an Pre-Mining von stattlichen 15% nie groß thematisiert. Zudem steht Lisk nun auf finanziell sehr starken Beinen und Max und Oli haben auch noch einen großen Anreiz, ihren Anteil von jeweils 3 Millionen Lisk, möglichst weiter zu vergolden. Sie haben ein starkes Interesse daran, dass das Projekt auch in der Zukunft erfolgreich bleibt. Nicht zu vergessen, das stets freundliche und zuvorkommende Verhalten von Max der Community gegenüber. Was natürlich auch half war der aktuelle Ethereum- und DAO-Boom. Auch Timing ist wichtig und hier hatten das Lisk-Team und die ICO-Teilnehmer eben auch Glück.

Fazit: Die hohe Marktkapitalisierung enthält bereits viele Vorschusslorbeeren. Wichtig ist wirklich, dass das Lisk-Ökosystem auch mit Leben gefüllt wird. Dass die Applikationen und Sidechains auch entwickelt und genutzt werden. Die meisten vielversprechenden Altcoinprojekte sind nach anfänglichem Hype wieder in der Versenkung verschwunden. Nun muss geliefert werden; die schwierigsten Aufgaben stehen Max und seinem Team noch bevor.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Lisk investiert.

Lisk: Release am 24. Mai 2016

Lisk

Es gibt Neuigkeiten bei Lisk: Es gibt jetzt ein konkretes Release-Datum. Lisk wird am 24. Mai erscheinen. Das ist eine erneute Verzögerung um vier Wochen. Laut dem Blog von Lisk gibt es dafür mehrere Gründe. Zunächst einmal hatte sich das Netzwerk beim Testen als nicht stabil erwiesen, so das sein Transaktionslimit von 10 pro Block notwendig wurde. Dies wurde von CEO Max und Chef-Entwickler Oli als nicht effektiv angesehen, so dass Oli umfangreiche Änderungen im Code vornahm. So wurde die Blockchain-Database von SQLite zu PostgreSQL umgecoded. Zudem gab es umfangreiche Optimierungen bei Geschwindigkeit und Synchronisation. Max und Oli sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Lisk sei dadurch stabiler und schneller geworden. Im Endeffekt ist Lisk jetzt die vielen Kinderkrankheiten von Crypti losgeworden, welche das Projekt seit 2014 begleitet hatten.

Fazit: Ich bin weiterhin der Meinung, dass Verzögerungen bis zu einem gewissen Grad ICO-Investoren helfen, da dadurch der Bekanntheitsgrad erhöht wird und es mehr interessierte Nutzer gibt, welche gerne investiert hätten aber nicht mehr zum Zuge gekommen sind. So wären Kursgewinne bei Lisk unmittelbar nach dem ICO wohl sehr dünn ausgefallen – das gilt übrigens auch für IOTA. Das dadurch auch eine weitere Optimierung von Lisk eingetreten ist, kann nur helfen. Lisk Investoren sollten sich also über die erneute Verzögerung nicht ärgern. Die Informationspolitik von Max, Oli und Joel ist vorbildlich und sucht bei Kryptos ihresgleichen. Ich lege mich jetzt schon fest und erwarte eine Marktkapitalisierung von über 10 Millionen Dollar von Lisk zum Start – sofern alles glattläuft.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Lisk investiert.

Update Börsengänge/ICOs: Lisk und Mojocoin

Lisk:
Lisk

Nachdem Lisk nach Ethereum das zweiterfolgreichste Coin-ICO überhaupt wurde, liegt natürlich eine große Spannung auf dem Markt, wie Lisk denn starten würde. Bisher war der Start auf den 11. April geplant. Eine baldige Aufnahme in die Altcoinbörsen wäre wohl binnen Stunden erfolgt. Der Pferdefuß war jedoch, dass Waves am 12. April starten soll. Ich befürchtete schon einen Verkaufsdruck auf Lisk um das Kapital schnell zu Waves zu ziehen. Das Kapital wandert gerne von ICO zu ICO. Nun wird auf Ende April verschoben und die Lisk-Halter sollten CEO Max dafür dankbar sein. Max begründet die Entscheidung damit, dass immer noch viele ICO-Teilnehmer keine Passwörter generiert hätten, bzw. ihr Passwort validiert hätten. Letzteres hielt ich immer für ein „Nice-to-Have“, ich weiß mein Passwort deshalb 100%, da ich den Screen abfotografiert hatte. Die Zeit bis Ende April wird aber noch zusätzlich sinnvoll genutzt werden, so wird Chefentwickler Oli noch einige interessante Änderungen durchführen. Es sollen Sidechains möglich werden, so dass die Hauptblockchain auch in der Zukunft „schlank“ bleibt, Änderungen wie sie zum Beispiel derzeit bei Nxt diskutiert werden. Alles in Allem können die Lisk-Coinhalter für diese Verzögerung dankbar sein, die Chance auf substantielle Kursgewinne ist noch einmal deutlich gestiegen.

 

Mojocoin:
Mojocoin
Als mich vor einiger Zeit in bekanntes Forenmitglied ansprach, warum ich denn Mojocoin zum Zeichnen empfohlen hätte, sagte ich schlicht, auch in der zweiten und dritten Liga werden Tore geschossen. Mojocoin ist sicher kein Projekt, welches die Kryptowelt ändern wird und wer zu lange hält, wird als Bagholder enden. Aber der Börsengang funktionierte reibungslos. Wer sich am ICO beteiligte erhielt seine Mojocoin für 259 Satoshi. Dabei muss berücksichtigt werden, dass ich von einem ICO-Erlös von ungefähr 60 Bitcoin ausging. Tatsächlich wurden 181 Bitcoin von 443 Teilnehmern investiert. Die breite Distribution hat zu einer bereits sehr aktiven Community bei Bitcointalk geführt. Die ersten Kurse schwankten zwischen 1000-2000 Satoshi, aktuell werden bei C-Cex 468 Satoshi je Coin gezahlt. Ich rate generell bei Kursen von über 400 Satoshi Gewinne mitzunehmen. Auch auf ein Poloniex-Listing zu hoffen ist sehr utopisch. Aber für „den kleinen Gewinn zwischendurch“ war dies ein brauchbares ICO – wie vorhergesagt.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Lisk und Mojocoin investiert.

Lisk: Megaerfolg mit über 14’000 Bitcoin beim ICO

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Als ich vor sieben Wochen Lisk-CEO Max Kordek zum Börsengang/ICO interviewte, da ahnten wohl weder er noch ich was folgen würde. Die Mischung aus exzellentem Timing (Ethereum-Höhenflug) gepaart mit hervorragend inszenierter Marketing-Kampagne auf verschiedensten Kanälen, sorgte dafür, dass Lisk eines der erfolgreichsten Coin-ICOs aller Zeiten wurde. So konnten Max und Oli rund 14’009 Bitcoin einsammeln und 80% der Vorgänger-Coin Crypti. Das bedeutet nicht weniger als die zweiterfolgreichste Coin-Emission nach Ethereum. Ein unglaublicher Siegeszug und ich bin stolz darauf, diese Geschichte bereits seit den allerfrühesten Anfängen begleitet zu haben.

Wie geht es weiter? Am 11. April soll es losgehen. Ich rechne damit, dass das Timing eingehalten werden kann, da Lisk auf einer recht sicheren und erprobten technischen Basis sitzt, welche sich bereits zwei Jahre in der Praxis bewährt hat. Die ersten Börsennotierungen sollten dann binnen weniger Tage nach dem Start erfolgen. Selbstverständlich wird Lisk bei Poloniex gelistet werden. Max weiß was er zu tun hat: Er hat bereits einen weiteren Mann als Community-Manager eingestellt. Es geht jetzt in diesen ersten Wochen darum die Marktkapitalisierung auf jeden Fall über dem hohen ICO-Niveau zu halten. Ich vermute auch, er wird sich für den 11. April noch gute Neuigkeiten aufheben, um den Kurs beim Start zu unterstützen.

Der Erfolg von Lisk ist auf der anderen Seite natürlich eine Niederlage für Kurzfristspekulanten: Ich gehe von einer Marktkapitalisierung von 8 Millionen Dollar zum Start aus, so dass Investoren zwar einen ordentlichen Return erhalten, aber natürlich nicht Faktor 3,4 oder 10 einfahren, wie es zum Teil bei anderen ICOs der Fall war. Für den Langfristerfolg ist sehr wichtig, dass viele Praxisanwendungen in Form von Dapps (dezentrale Applikationen) folgen werden. Max hat sich als Marketinggenie erwiesen, nun muss das Team aber beweisen, ob sie auch bei der technischen Weiterentwicklung und Praxisanwendungen diesen Erfolg wiederholen können.

An alle noch existierenden Crypti-Halter: Vorsicht, die Coin hatte schon nach dem Abgang von Max und Oli Probleme mit der Blockchain. Ich vermute Crypti wird im Laufe des Jahres implodieren wegen zu wenigen Nodes. Die Kursgewinne an Poloniex werden vermutlich nicht von Dauer sein, Crypti ist technisch in großer Gefahr!

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Lisk investiert.

Lisk: ICO/Börsengang mit 24 Stunden Spezialbonus

Lisk Logo
Über den Börsengang/ICO von Lisk habe ich ja bereits am 10. Februar ausführlich berichtet. Heute ging es dann los. Lisk-CEO Max Kordek hat in der Zwischenzeit kräftig die Werbetrommel gerührt. Hier ein schönes Beispiel für intelligentes Marketing im Direktvergleich mit dem Riese Ethereum. Zudem gab es klug ausgewählte Bounties, welche dazu animierten Lisk bei Twitter zu folgen, Facebook zu liken bzw. den Newsletter zu abonnieren. Insgesamt konnte so eine große Beteiligung der Community erreicht werden. Lisk erreichte innerhalb von wenigen Wochen mehr Menschen als Crypti innerhalb von 1.5 Jahren. Um noch auf der sicheren Seite zu sein („cover your ass“) hat das Lisk-Team sogar eine Anwaltskanzlei als Berater engagiert um im Minenfeld von von EU und US-Recht nicht in Schwierigkeiten zu kommen.

Das ICO begann heute etwas holperig, so gab es eine Verspätung von mehreren Stunden. Die Bedingungen sind noch ähnlich wie vor zwei Wochen angekündigt: Wer bis zum 28. Februar investiert erhält auf seine Altcoin und Bitcoin-Zeichnungen einen Bonus von 15%. Über den Partner ShapeShift kann jetzt aktuell nahezu jede Altcoin im Tausch gegen Lisk angedient werden. Als Anreiz für „very very Early Birds“ gibt es nur heute noch zusätzliche Lisk-Coins für alle Zeichner. Ein Extra-Topf von 200’000 Lisk wird auf alle Zeichner von heute verteilt. Und das hat gewirkt, es sind bereits über 400 Bitcoin innerhalb weniger Stunden herein gekommen!

Unbenannt
Max feiert das gute ICO-Ergebnis @cointelegraph

Ein unglaublicher Erfolg, ich hätte selbst ein Endresultat von 400 Bitcoin für ein tolles Ergebnis gehalten. Jetzt sieht es danach aus, dass Lisk ein Vielfaches von IOTA einnehmen wird. Da können 3’000 Bitcoin und mehr herauskommen. Crypti (XCR) können übrigens bis zum Zeichnungsende zum Fixpreis von 1300 Satoshi angedient werden, allerdings erhalten Crypti-Zeichner keinen Bonus, wobei der aktuelle Kurs von Crypti nahezu den 1300 Satoshi -15% entspricht. Eine Anleitung zur ICO mit vielen Bildern gibt es hier.

Fazit: Ich zeichne Lisk, da ich die Plattform für ausgereift halte und mir auch der Client sehr gut gefällt. Zudem hat Lisk das Potential über die Dezentralen Apps (Dapps) im Revier von Ethereum zu wildern. Allerdings sollte man nicht außer Acht lassen, dass der Return on Investment nicht so hoch ausfallen wird, wie bei kleineren ICOs. Die nahezu perfekte Marketingmaschinerie führt dazu, dass jetzt vermutlich viele 1’000 Bitcoin in Lisk fließen. Deshalb nicht zuviel erwarten, ich bin von einem gewissen Erfolg überzeugt, aber ich glaube nicht an Faktor x10 oder x20 gleich vom Start weg. Lisk muss sich zuerst beweisen,  mit den ersten Dapps, welche auch einen praktischen Nutzen haben. Das Projekt ist auf jeden Fall jetzt hervorragend durchfinanziert und auch das ist ein wichtiger Baustein für den zukünftigen Erfolg.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Crypti und Lisk investiert.