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BitcoinDark [BTCD]: Umtausch in Komodo + Bonus nun möglich

Komodo ICO
Über das ICO von Komodo und den damit verbundenen Umtausch von BitcoinDark [BTCD] in Komodo habe ich am 19. September berichtet. Die damals präferierte Strategie war, den BitcoinDark bei Kursen von unter 0.0042 BTC zu erwerben und dann wegen des Bonus für den Swap in Komodo ausgelösten Anstieg bei über 0.005 BTC zu verkaufen innerhalb von wenigen Wochen. Das ICO von Komodo war mit über 2600 Bitcoin ein großer Erfolg, dann brach allerdings der Altcoinbärenmarkt mit voller Wucht herein, welcher in Verbindung mit dem starken Bitcoinanstieg den Preis von BitcoinDark lediglich stagnieren liess. Zudem kam es zu einer Verschiebung des Umtauschs, so dass viele Investoren nicht geneigt waren, die wochenlange Hängepartie beim BitcoinDark mitzumachen, während sie das Kapital für andere Zwecke einsetzen wollten. Heute stehen wir preislich beim BitcoinDark immerhin bei 0.0043 BTC, wobei wir zwischenzeitlich auch wesentlich tiefer notierten.

Die Konditionen zum Umtausch in Komodo sind nun bekannt und sie fielen noch etwas besser aus, als anfänglich von mir erwartet. Das hat durch zahlreiche kombinierte Boni zu tun. So beträgt die „Kaufkraft“ eines BitcoinDark nun aktuell 0.0065 BTC am Komodo-ICO. Also ein stattlicher Aufpreis zum aktuellen Börsenkurs. Und es kommt noch besser: Wer seine BitcoinDark in Komodo umtauscht erhält zusätzlich noch sogenannte „Revenue Asset Shares“. Auf diese Ref-Shares gehen nämlich die bisherigen Anteile des BitcoinDark an den Cashflow-Strömen von James Kryptoimperium über – hier noch einmal grafisch veranschaulicht:

das-jamesempire

In diesen Rev-Shares werden die bisherigen Dividenden-Erträge von BitcoinDark gebündelt. Am Interessantesten dürfte der 5% Anteil an Supernet sein. Rev-Shares gibt es aber nur für Investoren, welche ihre BitcoinDark bis zum 15. Januar über die ICO-Webseite in Komodo umtauschen, es bleibt also nicht mehr viel Zeit! Dazu ist ein Transfer von der Börse nötig (sofern man das Wallet nicht installiert hat) auf die ICO-Webseite. Wie das genau funktioniert wird sehr anschaulich hier erklärt. Wer seine BTCD bei Poloniex oder Bittrex lässt, geht definitiv leer aus. Zwar erhalten auch Investoren Ref-Shares, welche den BitcoinDark tatsächlich über eine eigene Wallet laufen lassen, davon rate ich aber ab, da sich hier bereits Zerfallserscheinungen zeigen (oft funktionsunfähig) und mittelfristig das BitcoinDark-Netzwerk mangels Entwicklerkapazität (alles bei Komodo) wohl ganz den Geist aufgeben wird.

Investoren haben dann noch die Möglichkeit ab dem 15. Januar entsprechende Notary Nodes zu wählen für Komodo. Diese „Super-Nodes“ verzahnen die Komodo-Blockchain mit der Bitcoin-Blockchain und sollten deshalb rund um die Uhr auf guten Rechnern/Servern laufen. Im Gegenzug gibt es stattliche „Miningerträge“ für diese Notare. Sie sind unschlüssig wen Sie wählen sollen? Ich unterstütze die Bewerbungen von rnr und kolo. Details dazu, mit vielen Zusatzinformationen, sind hier zu finden.

Die Komodo-Token werden dann über die ICO-Webseite am 31. Januar verteilt. Es ist sehr gut, dass hier bereits ein Datum feststeht, das macht eine Verschiebung etwas weniger wahrscheinlich. Geduld sollten Komodo-Investoren aber dennoch mitbringen, es wird mit Sicherheit einige Wochen gehen, bevor Komodo an einer Mainstreambörse gelistet ist.

Fazit: Wer etwas Geduld mitbringt dem rate ich dazu, seine BitcoinDark in Komodo umzutauschen. Der Umtauschkurs mit einer Kaufkraft von 0.0065 BTC beinhaltet eine erhebliche Sicherheitsmarge zum aktuellen Börsenkurs von BitcoinDark von lediglich 0.0043 BTC. Zusätzlich erhalten Investoren bis zum 15. Januar die sogenannten Revenue Asset Shares, welche Kurzfristinvestoren dann schnell zu Geld machen können und längerfristig orientierte als Dividendenanlage halten können. Selbst Spekulanten, die nicht von einem dauerhaften Erfolg von Komodo ausgehen, sind mit einem Umtausch und späteren Verkauf an der Börse, wohl besser bedient. Dazu ist allerdings etwas Geduld nötig, wer Bitcoin benötigt, weil er zum Beispiel an der nächsten Byteball-Distribution Mitte Februar teilnehmen möchte, sollte nicht umtauschen, da von einer Kapitalbindung ohne Handelsmöglichkeit bis mindestens März, ausgegangen werden sollte. Wer umtauscht immobilisiert sein Kapital für diesen Zeitraum, dessen sollte man sich bewusst sein. Auch muss ich zugeben, dass ich mittel- bis langfristig nicht daran glaube, dass sich Komodo tatsächlich in der Spitze der Kryptowährungen etablieren kann.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

 

Komodo ICO macht BitcoinDark [BTCD] hochinteressant

komodo
James aka jl777 gehört für mich zu den schlausten Köpfen der Kryptoszene, verfügt aber dennoch nicht über einen weitreichenden Bekanntheitsgrad. Das liegt daran, dass sich James sehr lange auf die Nxt-Umwelt konzentriert hat, welche seit 2013 zwar Erfolg hatte, aber in einer Nische blieb und von großen Teilen der Kryptocommunity nicht beachtet wurde. Das Krypto-Konglomerat welches er in dieser Zeit geschaffen hat sucht seines Gleichen und ist für außenstehende schwer zu durchschauen. Hier nur einmal ein Ausschnitt davon:
das-jamesempire
Hier ein Statement von James zum aktuellen Stand. Es scheint unglaublich, dass eine einzelne Person in derart viele Kryptoprojekte involviert ist. Es gibt deshalb auch viele Kritiker, welche James für einen Projekthopper halten, der viele Projekte beginnt aber nur wenige bis zum Schluss sauber durchzieht, optisch derart veranschaulicht:
strip-side-project-650-finalenglish
Die Wahrheit liegt sicher irgendwo in der Mitte. Fakt ist auf jeden Fall, der Mann hat revolutionäre Ideen und er hat in der Vergangenheit auch bewiesen, dass er diese Ideen als verantwortlicher Programmierer in die Tat umsetzen kann. Was mir bei James auch gefällt, dass er eine hervorragende Aussenkommunikation hat und wirklich versucht Kritik sachlich und argumentativ zu widerlegen.

Kommen wir zum ICO von Komodo: Bei Komodo handelt es lediglich um ein cleveres Re-branding von BitcoinDark. Im weitesten Sinne eine Vorgehensweise wie sie bei Lisk gewählt worden war, als Crypti quasi wiederbelebt wurde. Das hat bei Lisk ja auch ausserordentlich gut funktioniert. Den BitcoinDark gibt bereits seit dem Juli 2014. Er sollte insgesamt Features enthalten wie eine Blockchain-Asset-Exchange zudem eine „Pegged Asset Exchange“ (PAX) bei dem auch Fiatwährungen und Rohstoffe über die Blockchain gehandelt werden können. Es gab zudem regelmässige Dividenden, da der BitcoinDark an Teilen von James Kryptoimperium beteiligt ist (siehe in der Graphik oben). Es zeigte sich aber nach zwei Jahren, dass der BitcoinDark keine nennenswerte Community gewinnen konnte und auch für eine Weiterentwicklung kein Geld vorhanden war. Deshalb erfolgt jetzt das ICO als Komodo. Der Zeitpunkt für den Entschluss ist gut gewählt, nahezu jedes ICO erhält 1 Million Dollar und mehr aktuell. Und die Versprechungen sind gewaltig, Komodo soll ein ganz grosser Schritt nach vorne werden. Zunächst einmal anonyme Transaktionen welche ähnlich funktionieren sollen wie bei Zcash. Dazu wird ein Fork von Zcash erstellt welches zu diesem Zeitpunkt ja ready sein soll. Aber das ist noch nicht alles, Komodo soll durch den sogenannten Delayed Proof of Work (dPoW) Konsensus-Mechanismus mit Notarnodes (Notary Nodes) in der Lage sein die Komodo POS-Blockchain mit der Bitcoin-Blockchain zu verzahnen, wodurch Komodos Blockchain direkt durch den grossen Bruder Bitcoin geschützt werden soll. Komodo verspricht also anonyme Transaktionen welche aber genau so sicher sind wie Bitcoinzahlungen. Aber noch ist es nicht soweit, die Entwicklung braucht Zeit und Geld. Deshalb jetzt das ICO.

Die ICO-Bedingungen: Das ICO beginnt am 15. Oktober, wie so oft in der Vergangenheit, wird auch hier der erste Tag vergoldet. Wer am ersten Tag investiert erhält einen Bonus von 25%. In der ersten Woche dann noch 20% und so weiter. Bis zum 20. November läuft das ICO:
ico-bonus
Es wird 100 Millionen Coins geben zum Start, davon sind 10 Millionen Coins für die Entwickler und Bounties reserviert. Durch Staking wird die Anzahl von Komodo im Laufe von 14 Jahren um 5% pro Jahr ansteigen auf dann 200 Millionen Coins:
bitcoindark

Kommen wir zum BitcoinDark: James macht hier den Alt-Investoren den Umtausch schmackhaft indem er ein Umtauschverhältnis von 1 BTCD = 0.00532074 BTC Kaufkraft beim ICO darlegt. Das ist ein Aufpreis auf den aktuellen Kurs von aktuell 0.0041 BTC. Leider können BitcoinDark-Investoren nicht vom Bonus profitieren. Deshalb schmilzt der Vorsprung des BitcoinDark auf 0.00425 BTC am ersten Tag, bei dem Bitcoin-Investoren ja 25% Bonus erhalten. Dann steigt der Umtauschkurs aber wieder an, da der Bonus für Bitcoin-Investoren immer geringer wird, was die vergleichbare ICO-Kaufkraft des BitcoinDark entsprechend steigert:
bonuses

Und genau das macht den BitcoinDark so attraktiv bei den aktuellen Kursen von unter 0.0042 BTC. Spätestens im November sollte er nämlich auf ein Level von über 0.0050 BTC klettern. Ich sauge mir das nicht aus den Fingern, eine ähnliche Kursbewegung war bei Crypti zu sehen beim Lisk-ICO im Frühjahr, da es zu einem Festkurs in Lisk umgetauscht werden konnte. Ein zusätzliches Schmankerl macht den den BitcoinDark sogar noch attraktiver, so hat James den BitcoinDark-Investoren versprochen, ihnen noch zusätzlich den durchschnittlichen Bonus der Bitcoin-Investoren ebenfalls zu erstatten. Das dürfte bei etwas mehr als 10% liegen, so dass die Kaufkraft von BitcoinDark beim ICO um die 0.006 BTC betragen sollte. Die genaue Zahl ist logischerweise aber erst nach dem ICO bekannt.

Für gibt für mich zwei Investitionsvarianten hier:

Variante risikoarm: BTCD bei unter 0.0042 BTC kaufen und warten sobald der Kurs bei Poloniex die 0.005 BTC durchbricht verkaufen. Dies sollte spätestens zum Ende des ICOs von Komodo der Fall sein, da potentielle ICO-Investoren dann selbst bei einem Kurs von 0.0052 BTC je BTCD günstiger in das ICO investieren als über den Bitcoin. Diese Variante kann man auch spielen wenn insgesamt nicht von Komodo überzeugt ist, zudem ist die Kapitalbindungsdauer mit maximal sieben Wochen relativ gering.

Variante risikoreich: BTCD bei unter 0.0042 BTC kaufen und beim Komodo-ICO teilnehmen, indem man die BTCD in Komodo umtauscht. Wie der Umtausch genau vonstatten geht wird das Komodo-Team nach dem ICO erläutern. Darauf hoffen, dass auch ein zusätzlicher Zeichnungsgewinn drin ist und die Komodo-Plattform ein grösserer Erfolg wird als der Vorgänger BTCD. Der Investitionshorizont wird dadurch allerdings deutlich länger, im Gegenzug profitiert man voll vom zusätzlichen ICO Bonus von etwa 10% für Komodo, bekommt also im besten Falle Komodo im Gegenwert von etwa 0.0006 BTCD je Bitcoin angedient. Der BitcoinDark soll sogar erhalten bleiben, als Vehikel welches immer noch dividendenberechtigt ist an Supernet zum Beispiel. Einige Satoshi ist dieses Konstrukt dann sicher noch wert.

Fazit: Das Komodo-ICO bietet auch für Trittbrettfahrer, die nur einen gewissen Kursgewinn mitnehmen wollen, eine interessante Alternative. Wichtig ist seine Order bei Poloniex oder Bittrex für den BitcoinDark zu limitieren und einige Tage Geduld mitzubringen, da die Liquidität bei unter 0.0042 BTC sehr dünn ausfällt. Ich persönlich halte beide Varianten für interessant und werde mir bis zuletzt offen lassen, ob ich meine erworbenen BitcoinDark zum Umtausch in Komodo andiene oder vorher über Poloniex zu Geld mache. Das Hauptrisiko ist eine Absage des ICOs oder eine Verschiebung. Das halte ich jedoch für sehr unwahrscheinlich, das Team ist ICO-erprobt. Im Zuge der bereits jetzt herrschenden Zcash-Euphorie dürfte das Komodo-ICO genug Aufmerksamkeit erhalten, so dass eine konstante Nachfrage nach dem BitcoinDark als Umtauschgut bis in den November hinein herrschen sollte und damit auch in die erwarteten Kursregionen führen dürfte.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in den oben erwähnten Kryptowährungen selbst investiert

Deutsche eMark [DEM] – Ist ein Comeback möglich?

Deutsche eMark

Vor über zwei Jahren berichtete ich zum ersten Mal über die Deutsche eMark [DEM]. Sie gilt als erste deutsche Altcoin und startete bereits im Oktober 2013. Ich mutmaßte damals, dass die Coin von einem Kryptoboom erheblich profitieren könnte, da auch die Massenmedien das Thema „DM kehrt als Kryptowährung zurück“, aufgreifen könnten. Der Kryptobullenmarkt hatte aber bereits seinen Zenit überschritten. Zudem waren zu dieser Zeit Scrypt-Coins (also Litecoin ähnlich) sehr in, die Deutsche eMark basierte aber SHA256D, ähnlich der Peercoin. Die Reputation der Coin litt zudem an der stolzen Inflationsrate, es konnten also deutlich mehr und leichter Coins gemint werden, als vielen Investoren an den Kryptobörsen klar war. Ab dem März 2014 verstummte dann auch weitgehend das Entwicklerteam und die Coin verfiel in einen langen Dämmerschlaf bei wenigen Sataoshi, was eine Marktkapitalisierung von unter 100‘000 Dollar mit sich brachte.

Bei Altcoins gilt eigentlich der gleiche Grundsatz wie bei Boxern: They never come back. Aber halt, was bei Muhammad Ali, George Foreman und Evander Holyfield gelang, kann auch bei Kryptos funktionieren! Zumindest hat sich in den letzten Monaten die Deutsche eMark Community neu formiert und zeigt bemerkenswerte Aktivität. So wird wieder kontinuierlich an der Coin gearbeitet und es wurden vorhande Bugs gefixt. Es gibt eine neue Wallet für Windows und auch das Coinlimit wurde von maximal 20 Milliarden auf 210 Millionen reduziert. Davon wurden bisher gerade einmal 17.7 Millionen gemint. Die Aktivität im Forum ist hoch und es gibt jetzt sogar einen eigenen Kleinanzeigen-Markt, bei denen Waren gegen eMark verkauft werden können. Auch die Homepage wurde überarbeitet und weist ein sehr ansprechendes Design aus.

Fazit: Die Situation für die Deutsche eMark ist sicher besser als vor einem Jahr. Eine erfreuliche Aktivität, obwohl die Markkapitalisierung immer noch sehr gering ist. Sie verharrt bei lediglich rund 75‘000 Dollar. Die niedrige Marktkapitalisierung macht den Wert auch zu einer spekulativen Kaufposition: Ein „Pump“ ist von diesem Level immer nach oben möglich und aktuell hat sich der Kurs, trotz deutlich höherer Aktivität, noch nicht bewegt. Zudem könnte das weiterhin hohe Interesse an Blockchain und Bitcoin auch langsam das Interesse an der einzigen bekannteren deutschen Altcoin erhöhen. Die Coin kann bei den Altcoinbörsen Yobit and C-Cex erworben werden.

Wie immer gilt: Nur Spielgeld einsetzen – hoch spekulativ!


Mintcoin [MINT]: Interessanter PoS/PoW-Hybrid

Mintcoin gehört zu den interessantesten neuen Coins der letzten Wochen. Sie wurde erst am 5. Februar gestartet und ist bereits bei Bter und Cryptsy gelistet. Das Konzept ist wirklich spannend: In den ersten fünf Wochen kann die Coin normal gemined werden. Die zu minenden Blöcke lagen in der ersten Woche zwischen 100k-900k, wobei sie sich dann jede Woche halbieren. Nach den fünf Wochen gehen die Erträge je Block auf nur noch 1 Mint zurück und die Coin wird dann eine reine Proof-of-Stake-Coin. Es gibt dann nur noch Zinsen, wenn man die Coins in seiner Wallet hält. Diese Zinssätze sind allerdings recht interessant: 20% im ersten Jahr, 15% im zweiten Jahr, 10% im dritten Jahr und ab dem vierten Jahr immerhin noch 5% jährlich. Ich kann allerdings aktuell nicht abschätzen, in wie weit sich die fehlenden Miningerträge ab Mitte März, negativ auf das Interesse an der Coin auswirken werden (trotz hoher Zinsen). Ich sehe deshalb von einer klaren Kaufempfehlung hier ab, auch, da es sich bei Mintcoin, technisch gesehen nur um eine klassische Altcoin 1.0 handelt.

[PMC] Premine – 100% Premine Coin

In Zeiten der aktuellen Altcoin-Schwemme, muss man sich was einfallen lassen, um aufzufallen und erfolgreich zu sein. Premine [PMC] ist so eine Idee. Technisch ist die Coin nichts Besonderes, ein klassischer Klon, mit einem Coinlimit von 500’000 Stück. Das Besondere ist, dass die Coins alle schon gemined wurden. Daher auch der Name „Premine“. Die Coins werden an alle Interessierte im Thread verteilt, einfach „interested“ darunter schreiben und die PMC-Adresse angeben. Um an eine Adresse zu kommen, muss man sich im Thread eine Wallet herunterladen. Sogar Mining-Erträge sind möglich, da jede Transaktion 0.01 PMC kostet. Diese Transaktionskosten werden über die Blöcke verteilt und fliessen dann an die Miner. Ein raffinierter Zug.

Fazit: Wenn auch eine klassische Altcoin, ist das Mining- und Marketingkonzept sehr interessant. Es ist eine POW_Coin, die aber eher wie eine POS_Coin funktioniert. Man bekommt die Coins zudem aktuell immer noch umsonst, man sollte nur wenig Zeit verlieren mit der Wallet-Installation, um noch in den Genuss der Gratisverteilung zu kommen. Evtl. winkt hier in einigen Tagen bereits ein Cryptsy-Listing, wir werden sehen. Hier der Link zum Thread: https://bitcointalk.org/index.php?topic=427519.0

Deutsche eMark (DEM) – Die Deutsche Mark kehrt als Kryptowährung zurück

Die Deutsche Mark wurde mit kleinem Team erst im Oktober lanciert. Die erste bekanntere deutsche Altcoin, zudem mit dem Namen eng an unsere erfolgreiche Währung DM angelehnt, welche Helmut Kohl leichtfertig für den T€uro opferte. Sie ist ähnlich konstruiert wie die Peercoin/PPCoin, daher eine Mischung aus Proof of Work (PoW) + Proof of Stake (PoS). Das Coinlimit ist mit 20 Milliarden sehr hoch gesetzt, allerdings wird es frühestens in 50 Jahren erreicht und aktuell sind noch nicht einmal 3 Millionen gemined. Wer seine eMark in der Wallet lagert, darf sich zudem über 3.8% Verzinsung pro Jahr freuen. In der Kürze der Zeit konnte bereits viel erreicht werden: Die Homepage sieht sehr professionell aus und auch die Wallet-Installation funktioniert einfach. Das Logo ist meisterhaft.

Investmentstrategie: Die Deutsche eMark ist in Deutschland immer noch unbekannt. Man kann sich ausmalen was passiert, wenn ein Massenblatt wie Bild, Spiegel oder Focus, einmal einen Artikel über diese Währung bringt. Der aktuelle Kurs von 0.00035 BTC würde sich vervielfachen.  Die Deutsche eMark kann deshalb eine der Stars am Altcoinhimmel 2014 werden. Sie können die Deutsche eMark beim Broker Cryptsy erwerben. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2014!

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Deutsche eMark investiert.