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Monero [XMR] – Physische Münzen gratis von Lealana!

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Ich bin seit 2013 ja durchaus auf Lücke hier gefahren, habe also über viele nennenswerte Projekte nicht berichtet. Die Überkomplexität der Altcoinmärkte verlangt eine strenge Fokussierung bei einem derart beschränkten Zeiteinsatz wie bei mir; im besten Fall schaffe ich aktuell einen Blogbeitrag in der Woche. Der Monero kam bisher eindeutig zu kurz. Die Community ist sehr gross und stabil gewachsen in den letzten drei Jahren. Selbst Marc de Messel hat nun in Monero investiert und die Marktkapitalisierung beträgt aktuell stolze 162 mio USD (Platz 5 hinter Litecoin).

Der Produzent physischer Bitcoinmünzen Lealana hat nun auch physische Monero-Münzen im Angebot. Lealana hat den Sitz auf Hawaii und der Chef smoothie gilt als Monero-Unterstützer erster Stunde. Um sein Angebot zu bewerben hat er eine tolle Aktion gestartet: Er verschenkt 1’000 Münzen! Die Münzen sind aus Messing mit einem Nennbetrag von 5 Monero. Diese Münzen sind nicht geladen, es ist aber eine Anleitung dabei um sie zu laden + Hologramme um den Private Key abzudecken nach erfolgreicher Ladung. So sieht die Münze + Hologramm aus:
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Wer eine Münze umsonst erhalten möchte, sollte ihm lediglich eine E-Mail an die Adresse smoothie@lealana.com senden und ihm seine Adresse hinterlassen. Er versendet nur eine Münze pro Haushalt und das in unregelmässigen Abständen. Da die Münze direkt aus Hawaii versandt wird ist entsprechend mit einer gewissen Zeitdauer zu rechnen. Hier seine Worte dazu:
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Es sollten nach meiner Schätzung noch einige 100 Münzen übrig sein, ich würde mir diese Gelegenheit an Ihrer Stelle nicht entgehen lassen! Selbst wenn man nicht vor hat die Münze mit Monero zu laden, wird sie wohl mit einem gewissen zeitlichen Abstand einen gewissen Sammlerwert entwickeln können.

Link zum Beitrag von smoothie bei Bitcointalk.org

Altcoinbärenmarkt zu Ende: Jetzt wird es spannend!

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Der Bitcoin kennt aktuell kein Halten mehr. Im Moment ist er so teuer wie eine Unze Gold. Das war noch niemals der Fall. Interessant ist, dass nun endlich die Bewegung eingesetzt hat, auf welche die Altcoinvestoren mehrere Monate warten mussten: Altcoins outperformen heute den Bitcoin, der Bärenmarkt ist damit ganz offiziell zu Ende. Nun ist das Tal der Tränen (in EUR oder Dollar gerechnet war es eh kein Problem) bei den Altcoins endlich durchschritten. Es wird ein spannendes Jahr werden, das zeichnet sich jetzt ab. Der aktuell parabolische Anstieg beim Bitcoin (heute über 120 Dollar höher) wird zu rasanten Rücksetzern führen, bei denen zusätzliches Geld in die Altcoins strömen wird. Zudem wird die Medienberichterstattung über den Bitcoin und Kryptowährungen weiter zunehmen. Die Medien werden morgen voll von Vergleichen zwischen Gold und Bitcoin sein. Die aktuelle Kryptowährungshausse verspricht deshalb diejenige von 2013/2014 weit in den Schatten zu stellen. Meine aktuellen Favoriten sind Ethereum, Lisk, Nxt, Waves, Byteball, Europecoin und Ardor. Der Monero ist mir fast zu gut gelaufen; Litecoin lebt nur von seiner Vergangenheit. Dash erscheint mir gegenüber Monero im Hintertreffen zu sein und Ethereum Classic (ETC) hat meiner Ansicht nach keine Chance gegenüber Ethereum (ETH) und taugt nur als Tradingvehikel.

Viel Erfolg an den Märkten!

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

Der Bitcoin und ZCash wirbeln die Altcoinmärkte durcheinander

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Die letzten Tage verliefen für Altcoininvestoren relativ enttäuschend. Fast jede Altcoin büßte einen Kurswert zwischen 20-40% innerhalb von nur einer Woche ein. Ein heftiger Crash welcher zwei Ursachen hatte:

Der Bitcoin hat seine Hausse wieder aufgenommen und notiert seit gestern wieder über der 700 Dollar Marke. Es hat sich in den letzten zwei Jahren gezeigt, dass starke Bitcoin-Anstiege immer zu überproportionalen Kursverlusten am Altcoinmarkt führen. Gründe für den Anstieg sind meiner Ansicht nach Mittelzuflüsse aus China, auf Grund der dortigen Währungskursverluste gegenüber dem Dollar, sowie die Veröffentlichung von Bitcoin Core 0.13.1, welches eine Aktivierung von Segregated Witness beinhaltet. Kurz gesagt ist dies ein großer Schritt in die richtige Richtung, da SegWit die effektive Blocksize um rund 80% erhöhen kann, wodurch dieses Nadelöhr zumindest geweitet werden kann.

Ein weiterer Grund ist, dass der Fokus auf ZCash andere Coins in den Schatten gestellt hat.  ZCash ist ja die lang erwartete anonyme Währung  mit neuer kryptographischer Technik. So sieht dort jede Coin exakt gleich aus wie die andere und ermöglicht so umfassende Fungibilität und Anonymität. Ich habe bisher über ZCash nicht berichtet, da ich keine Investitionschance für Normalinvestoren sah. ZCash konnte ja lediglich gemint werden ab Freitag und startet ganz langsam mit wenigen Coins pro Tag. Das führte dann zu verrückten Szenen, da sich viele tausend Investoren um wenige Coins „prügelten“. So notierte ZCash im Hoch bei über 50’000 Euro je Coin. Ein absurdes aber sehr lustiges Spektakel, so frage ich mich, wie Leute auf die Idee kommen derartige Beträge auszugeben. ZCash hat insbesondere die Anoncoins wie Monero und Dash belastet, denen ein starker Gegenspieler erwachsen ist. Insgesamt betrachtet, sehe ich Anoncoins eher als Nische und ich glaube nicht, dass ZCash in den nächsten Jahren Bitcoin auch nur ansatzweise gefährden kann.

Fazit: Insgesamt bin ich weiterhin sehr bullish für den Altcoinmarkt. Sobald Bitcoin konsolidiert, und das deutet sich aktuell bei knapp über 700 Dollar an, werden die Altcoinmärkte überproportional profitieren. Auch die Berichterstattung über ZCash wird helfen. Selten wurde soviel über Bitcoin und Altcoins berichtet wie in den letzten Tagen. Es lassen sich nun sogar auch Bitcoin an allen Schweizer Fahrkartenautomaten der Bahn kaufen. Und zwar nicht alle, aber eben viele Bitcoinkäufer, beschäftigen sich, nachdem sie sich mit dem Bitcoin auseinandergesetzt haben, auch mit Altcoins. Die nächsten Monate dürften deshalb noch einmal sehr spannend und gewinnbringend für Altcoininvestoren werden. Der Bullenmarkt ist noch nicht vorbei! Noch lange nicht!

Altcoinmarkt außer Rand und Band!

Ich hatte in meinem letzten Beitrag die Vermutung geäußert, dass der Altcoinmarkt sich wieder in einem neuen Bullenmarkt befindet. Die letzten Tage haben das fulminant unter Beweis gestellt! Solche Kursbewegungen sah man zuletzt um die Jahreswende 2013/2014 als zum Beispiel Litecoin eine Marktkapitalisierung von 1 Milliarde erreichte und Nxt die Startinvestoren zu Millionären machte.

Schauen wir uns einmal die Kursbewegungen einiger bedeutender Altcoins innerhalb einer Woche an:
Ethereum: +79% (Marktkapitalisierung von 187 Millionen Dollar)
Dogecoin: +196% (Marktkapitalisierung von 42 Millionen Dollar)
Factom: +51% (Marktkapitalisierung von 12 Millionen Dollar)
Nxt: +54.4% (Marktkapitalisierung von 10 Millionen Dollar)
VPNCoin: +780% (Marktkapitalisierung von 9 Millionen Dollar)

Insbesondere Dogecoin erstaunt, da die Coin außer dem lustigen Image nicht besonders innovativ ist (Doge war ja als augenzwinkernder Jux gedacht). Das Besondere an diesem Bullenmarkt ist zudem, dass der Bitcoin praktisch unverändert ist bzw. sogar leicht gefallen ist. Der letzte Altcoinbullenmarkt vor über zwei Jahren war noch extrem von der Kursentwicklung des Bitcoin abhängig. Die Altcoins haussierten richtig als der Bitcoin kurzzeitig über 1‘000 Dollar wert war. Ich führe das darauf zurück, dass die Dominanz des Bitcoin in den letzten Wochen tatsächlich einige Risse erhalten hat. Die leidige Diskussion um die Blockgröße, die kein Ende findet, ist dabei nur ein Aspekt. Und Mike Hearns Beitrag „The resolution oft the Bitcoin experiment“ enthielt viele nicht zu leugnende Aspekte. Die Altcoins haussieren aktuell also auch deshalb, weil tatsächlich Investoren aus dem Bitcoin heraus in Altcoins investieren. Insbesondere bei Ethereum sind viele Investoren vertreten, welche zuvor nur in den Bitcoin investierten. Zusätzlich lockt Erfolg frisches Kapital an, was zu weiteren Kurssteigerungen führt. Da der Altcoinmarkt insgesamt betrachtet immer noch winzig ist mit einer Marktkapitalisierung von knapp 800 Millionen, führen bereits geringe Kapitalzuflüsse zu riesigen Kursgewinnen.

Was tun? Bei Doge rate ich zu Gewinnmitnahmen. Generell könnte in den nächsten Tagen bei den Highflyern eine Konsolidierung drohen. Ethereum zum Beispiel hat von der Spitze bereits gut 20% abgegeben. Ich kann aber nicht generell zu Verkäufen raten. Es handelt sich um einen noch jungen Bullenmarkt, der längst nicht alle Werte erfasst hat. Eine Nxt zum Beispiel, kann auch noch eine Marktkapitalisierung von 25 Millionen Dollar erreichen und wäre damit gerade einmal auf einem Level, welches ähnlich hoch wäre wie die Gesamtheit der „Wertpapiere“ welche an der Nxt Asset Exchange notiert sind. Selektive Käufe können Sinn machen bei Werten, welche bisher kaum profitieren konnten (das in meinen Augen „Auslaufmodell“ Litecoin lasse ich dabei bewusst außen vor): Dash, Stellar, Monero und Bytecoin zum Beispiel. Wer auf einen generellen Anstieg des Altcoinmarktes setzen will kann in den Indexfonds Coinoindex investieren, welcher die Top 20 aller Altcoins abdeckt.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Nxt und Ethereum investiert.

Die Gründe für den schwachen Altcoinmarkt

Der Bitcoin zeigt aktuell wieder erfreuliche Lebenszeichen. Allerdings konnten die Altcoins davon nur unterproportional profitieren.  Es gibt meines Erachtens folgende Gründe für die Underperformance der Bitcoin-Alternativen:

-Gebrannte Kinder scheuen das Feuer: Sehr viele Investoren betraten die Altcoinbühne während der Boom-Monate um den Jahreswechsel 2013/2014. Mit kindlicher Naivität und grosser Neugier wurden verschiedenste Investitionen ausprobiert. Und was passierte? Über 90% schrieben tiefrote Zahlen, verloren einen Grossteil ihrer Einsätze. Neben Kursverlusten setzen diesen Neueinsteigern auch viele Betrüger zu, so gab es haufenweise Scams, bei denen vor allem Neulinge um ihre Coins gebracht wurden. Fast jede Krypto-Aktie endete im Totalverlust, ganze Trading-Plattformen verschwanden vom Netz oder wurden gehackt. Diese Investoren sind grösstenteils für immer verloren und sind entsprechend schwer zu ersetzen.

-Sondersituation 2013: Der Boom vor 2 Jahren basierte nicht nur auf vielen Neulingen sondern auch auf Bitcoin-Veteranen, welche noch im Cent-Bereich Bitcoin erworben/gemint hatten. Diese „alten Wale“ hatten die Taschen voller Bitcoin im Marktwert von zehntausenden Dollar, welche sie erst einige Monate zuvor noch mit wenig Stromkosten selbst erzeugt hatten. Viele entschlossen sich einen Teil ihrer Gewinne am Altcoinmarkt zu investieren um zu diversifizieren oder um schlicht Spass zu haben. Da ihnen diese Gewinne buchstäblich in den Schoss fielen investierten sie entsprechend grosszügig und unterstützen auch obskurere Ideen. Sie verhielten sich buchstäblich wie die neureichen Öl-Scheichs mit Koffern voll Bargeld in den 80er Jahren. Diese Quelle ist nun versiegt, die alten Miner sind weg bzw. sie sind auf Grund von Verlusten selbst viel vorsichtiger geworden mangels Nachschub an selbst geminten Bitcoins.

-Mining ist tot: Während sich für Privatleute sich das Bitcoin-Minen bereits ab 2013 nicht mehr lohnte, konnte mit Scrypt-Minen (Litecoin + Klone davon) tatsächlich noch bis in das erste Halbjahr 2014 positive Erträge erwirtschaftet werden. Selbst mit einer 200 Euro Grafikkarte konnte man immer noch sehr gut mitmischen. Das Minen stellte auch ein sehr schönes „Männerspielzeug“ dar. Wenn die Grafikkarte aufdrehte und auf dem Monitor wie bei einem Auto-Tachometer die Hash Rate erschien, wenn der Tower nach kurzer Zeit eine grosse Hitze abstrahlte, das hatte schon etwas. Wenn es einem gelang sich bei einer neuen Coin frühzeitig an die Pools zu heften und die Coins förmlich in die Wallet sprudelten, dann waren das schöne Erfolgserlebnisse. Positive Miningerlebnisse führten auch tendenziell dazu, dass sich eine gute Community um die Coin bildete und man selbst mehr Interesse am Gelingen der Coin hatte. Dieser Spassfaktor, diese Motivationsgrundlage, gibt es heute nicht mehr.

-Tote Pferde wurden zu lange geritten: Selbst im Niedergang wurden noch hunderte neue Coins heraus gegeben. Es gab 2014 selbst im Abwärtstrend und nachdem das Minen durch die Scrypt ASIC Miner nahezu bedeutungslos geworden war, noch täglich neue Shitcoins, welche in den Markt gedrückt wurden. Das hat das vorhandene Investitionsvolumen noch weiter aufgesplittet, führte zu mehreren 100 Coins mit einer Marktkapitalisierung von unter 100‘000 Dollar und einem Tradingvolumen von wenigen Satoshi pro Tag. Das ist faktisch totes Kapital.

-Fehlender Praxisbezug von Bitcoin und Altcoins: Generell hat sich zwar die Anzahl von Bitcoin-Akzeptanzstellen in den letzten zwei Jahren etwas verbessert, die hohen Erwartungen von vor zwei Jahren („2015 zahle ich mit Bitcoin im Aldi…“) wurden aber bei weitem nicht erreicht. Der Bitcoin ist immer noch ein absolutes Nischenthema. Altcoins blieben eine Nische in der Nische. Die Länder-Coins wie Auroracoin oder Germany-Coin sorgten nur für ein kurzes Strohfeuer, welches überhaupt nicht nachhaltig war. Altcoins blieben Spekulationsobjekte auf Kryptobörsen, wie sie es schon vorher waren. Ohne nachhaltigen praktischen Nutzen. In Deutschland ist die Altcoin-Community 2015 anstatt gewachsen eher geschrumpft, die Zahl der Akzeptanzstellen hat sich vermutlich sogar verringert.

-Zersplitterung der Konzepte: Bis zum dritten Quartal 2013 war der Markt konzeptionell sehr übersichtlich und leicht zu verstehen. Es gab den Bitcoin, sowie Litecoin mit entsprechenden Abwandlungen und Klonen. Da galt Sunnykings Peercoin mit einem Proof-of-Stake Verfahren noch als bahnbrechende Innovation. Jetzt wimmelt es am Markt von verschiedensten Coins, die oftmals sogar komplette Neuentwicklungen sind. Nehmen wir eine Etherium, Dash, Monero, Nxt, Qora, Crypti oder Nem. Und um jedes dieser neuen Konzepte werden oftmals zusätzliche Elemente aufgebaut wie Asset-Exchanges, Marktplätze und viele weitere Features. Es wird selbst für langjährige Kryptojünger extrem schwierig den Überblick zu behalten. Die Überkomplexität wirkt sehr abschreckend und baut grosse Einstiegshürden für Neulinge auf.

Fazit: Der Markt wird kurzfristig auf jeden Fall schwierig bleiben. Momentan gibt es im Altcoinmarkt eine Marktkapitalisierung von etwa 500 Millionen Dollar, die allenfalls innerhalb der Coins durch wechselnde Favoriten intern umverteilt werden. Spektakuläre Anstiege und Zusammenbrüche wird es natürlich weiterhin geben. Für eine nachhaltige Bewegung nach oben, wie wir sie vor zwei Jahren hatten, braucht es aber frisches Geld im Markt und dafür zusätzliche Impulse, wie zum Beispiel ein Wiederaufflammen des Medienhypes um Bitcoin, ein Zusammenbruch des Euros oder aber tatsächlich eine Nutzung von Altcoins in der Praxis. Und speziell darum wird sich mein nächster Blog-Beitrag drehen, eine neue Altcoin, welche im höchsten Maße interessant ist und das Potential hat direkt von dem Start weg in die Top 10 vorzustossen. Für mich insgesamt das interessanteste Projekt seit Nxt und ich bin bereits am Bitcoin sammeln, um hier vom Start weg dabei zu sein. Mehr dazu in wenigen Tagen hier…

Bodenbildung beim Bitcoin-Preis hilft dem Altcoinmarkt

Der Bitcoin-Kurs war über 1 Jahr im Sinkflug, scheint jetzt aber bei Kursen um 250 Dollar seinen Boden gefunden zu haben. Das ist eine typische Entwicklung; der Preis konnte sich exakt auf dem Niveau stabilisieren, welcher der Startpunkt für den überproportionalen Anstieg im Spätherbst 2013 darstellte. Dieser stabile Boden sollte nun auch helfen den Altcoinmarkt zu einer neuen Blüte zu verhelfen. Viele Kandidaten haben bereits die Startblöcke verlassen, denken wir an Monero oder auch NEM, es stehen hier wieder spannende Zeiten bevor. Helfen dürfte zusätzlich, dass die Zentralbankwährungen insgesamt einen Abwertungswettlauf hinlegen (auch der Dollar erlebt aktuell lediglich eine Scheinblüte). Die Menschen versuchen sich der drohenden Geldentwertung zu entziehen und investieren ihr Kapital in Alternativen. Sehr viel Geld fliesst in Aktien und Immobilien, aber auch Spezialitäten wie Bitcoin- und Altcoins, dürften von dieser Kapitalflucht zunehmend profitieren. Um nicht zu grosse Risiken einzugehen empfehle ich aktuell mindestens 50% der Krypto-Coin-Gewichtung im Bitcoin zu halten. Ganz fern halten würde ich mich aktuell von Krypto-Aktien und DACs: Hier haben die letzten 12 Monate gezeigt, dass in 90% der Fälle die Projekte innerhalb von Wochen scheiterten und das Kapital entsprechend verbrannt war. Momentan sollten direkte Investments in Altcoins den höchsten Grad der Risikobereitschaft darstellen. Mining ist übrigens – wie von mir erwartet und mehrfach angekündigt – tot. Diesen Kuchen (der deutlich kleiner ist als noch vor 12 Monaten) teilen sich wenige Institutionelle mit entsprechender Hardware untereinander auf.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Bitcoins und NEM investiert.