Schlagwort-Archive: Jinn

Update IOTA/IOTATOKEN: Android-Wallet, Light-Wallet und Foundation

iota_logo

Ein kleines Update zu IOTA. Neben einer Light-Wallet, welche IOTA bereits viel benutzerfreundlicher gemacht hat, gibt es seit heute ein Android-Wallet. IOTA kann nun also problemlos auf vielen Smartphones und Tablets genutzt werden, allerdings nicht bei Apple iOS Geräten. Ganz einfach bei Google Play downloaden:
whatsapp-image-2017-02-08-at-20-37-09

Hier noch ein Blogbeitrag dazu in Verbindung mit einem tollen Video, in welchem die wichtigsten Funktionen zu sehen sind.

Das Entwicklerteam hat einen sehr guten Job gemacht! Ich rufe deshalb zu Spenden auf, da diese Arbeit weitgehend unentgeltlich erfolgte:
Bitcoin: 1MyCJP3yZtSJ3bMVEoQRPSY3D6Ev7CTvzo
IOTA: DBPECSH9YLSSTQDGERUHJBBJTKVUDBMTJLG9WPHBINGHIFOSJMDJLARTVOXXWEFQJLLBINOHCZGYFSMUEXWPPMTOFW

Auch der Handel mit IOTA wurde erleichtert. Es gibt nun einen Chatbot um IOTA über Slack zu handeln und es wurden so bereits über 200 Transaktionen im Gegenwert von über 200’000 Euro abgewickelt. Wer genaueres wissen will und IOTA kaufen oder verkaufen will, hier geht es zum Handel über den Chatbot: https://iotatangle.slack.com/messages/trading/

Heute fand noch ein Hackathon im Office der IOTA-Foundation in Berlin statt unter dem Motto „Hacking.Law: Connecting Law and Code.“
IOTA beteiligte sich zudem am Hackathon im Cryptovalley von Thomson Reuters in Zug Ende Januar. Diese Veranstaltungen helfen IOTA einem breiteren Publikum bekannt zu machen und Entwicklungen on top anzustoßen. Die Adresse der IOTA-Foundation ist übrigens die Schlüterstr. 55 in 10629 Berlin. Man kann IOTA also im weitesten Sinne als deutsches Kryptoprojekt bezeichnen.

Zum Börsenlisting und zum sogenannten BigDeal gibt es noch keine Neuigkeiten. Zuerst soll die Foundation rechtlich korrekt in Berlin registriert werden. Allerdings wurde die Zeit auch genutzt um IOTA technisch zu verbessern sowie die IOTA-Foundation mit Starmitgliedern aus der Fintech-Branche zu bestücken, so dass hier tatsächlich versucht wird einen möglichst großen Einfluss bei zukünftigen IOT-Projekten zu gewinnen. Insbesondere Carsten Stöcker, Chris Skinner und Per Lind sind klingende Namen. Hier sind sämtliche Details zur IOTA-Foundation. Mit Carsten Stöcker hätte man evtl. Zugriff auf Projekte wie diese hier, bei dem zum Beispiel auch die UBS und Daimler beteiligt sind. Es ist ein überragender Erfolg für das IOTA-Team ein derartiges „Fintech-Allstar-Team“ für die Foundation gewinnen zu können. Das kann man nicht hoch genug einschätzen und gibt dem ganzen Projekt einen sehr optimistischen Ausblick für die kommenden Monate!

Noch in eigener Sache: Teilweise schon über ein Jahr halte ich treuhänderisch von Käufern bei mir erworbene IOTA. Langsam wird es wirklich Zeit diese IOTA bei mir abzurufen. Die Light-Wallet ist auch leicht zu benutzen. Am sichersten sind die IOTA in eurer eigenen Wallet. Auch ich bin nicht unsterblich und gegen einen „Bus-Event“ immun. Also bitte aus eigenem Interesse bei mir melden und eure IOTA bei mir abholen.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

IOTATOKEN: Feiert ersten Geburtstag + wichtige Updates!

IOTA

Zuletzt hatte ich im Juli über IOTA berichtet, die Kryptowährung der dritten Generation, speziell designed für das Internet der Dinge (IOT). Die Zeit geht vorüber, es ist bereits über ein Jahr her, seit die Bekanntmachung für IOTA bei Bitcointalk erfolgt ist. Das war am 21. Oktober 2015. Ich selbst habe am 15. November 2015 zum ersten Mal über IOTA berichtet. Ich war damals auch der erste welcher IOTA als erste Kryptowährung der dritten Generation bezeichnet hatte, eine Bezeichnung welche sich im Jahr 2016 immer mehr für DAG-Coins durchsetzt. Ich muss dabei zugeben, ich hätte jedes Projekt von Come-from-Beyond unterstützt, selbst wenn ich es nicht voll verstanden hätte, denken wir an seine Idee von Qubic aus dem Jahr 2012(!). Zu IOTA muss ich noch einmal feststellen, dass mir damals mehrere Killer-Kriterien ins Augen stachen. Ich zitiere aus meinem Blogbeitrag vom November 2015:
„IOTA vereinigt für mich drei sogenannte Killerkriterien:
-Echtzeit-Zahlungen
-Blockchainlose Technologie, die sehr geringe Hardwareanforderungen stellt
-Verbindung mit passender Hardware Jinn um im Billionenmarkt „Internet der Dinge“ durchzustarten“

Seit meinem letzten Beitrag vor drei Monaten kam IOTA allerdings in relativ stürmische Gewässer. Zwar konnten sowohl die Foundation (5%) aller IOTA sowie der sogenannte BigDeal (2%) durch die Community finanziert werden, aber die Methoden welche zur Spendengenerierung durch das IOTA-Team eingesetzt wurden, waren hart am Rande der Erpressung nach dem Motto: „Spendet oder wir Forken das Projekt unter den Fittichen eines Tech-Konzerns. Ihr bleibt dann mit dem bisher Erreichten zurück…“ Dies wurde zwar nicht direkt kommuniziert aber durch die Blume mitgeteilt. Generell wurde die Community stets an der kurzen Leine gehalten. So werden Informationen nur sehr spärlich veröffentlicht und in Slack oder Bitcointalk fällt der IOTA-CEO eher durch Trollen oder sogar Beleidigungen auf. Das Community-Management ist sicherlich die Achillesverse des Projekts und hier wurde auch schon beträchtlicher Schaden angerichtet. Kein Vergleich zu Lisk oder Waves. Obwohl es gelang „Kryptowunderkind“ Dominik Schiener an Board zu holen ist deshalb die IOTA-Community trotz der bahnbrechender Technologie auch nicht sonderlich gewachsen seit dem Sommer. Ich selbst bin zum Beispiel im August abgesprungen, nachdem mir der IOTA-CEO einen einstündigen Beleidigungssturm an den Kopf knallte, anstatt sich um ein Update für die Community zu kümmern (ob sich meine Arbeit bis dahin positiv auf den ICO-Erfolg und das Community-Wachstum von IOTA auswirkte, lasse ich den geneigten Leser entscheiden…) Hinzu kamen technische Verzögerungen. So gab es zwar immer wieder neue Updates, aber 100% zufrieden mit der Skalierbarkeit war das Team nicht. Trotz eines erfolgreichen Stresstests mit vielen tausenden Transaktionen im Sommer konnte die damalige Version des Netzwerks nicht börsenfähig gemacht werden. Aktuell wurde deshalb IOTA komplett überarbeitet und ist nach gut vier Wochen Pause wieder frisch am Start. Ein Monat Pause sind schon eine Hausnummer, es war in dieser Zeit nicht möglich bereits vereinbarte Transaktionen abzuschließen.

Aber seit dem Samstag überwiegt wieder die Hoffnung für das Projekt. Dort gab der CEO wichtige Updates und Weichenstellungen bekannt. Das war wirklich beeindruckend und zeigte, dass hier trotz kaum vorhandener Umgangsformen ein kluger Kopf hinter dem Projekt steht. Man sagt ja auch über Steve Jobs, Bill Gates oder Elon Musk, dass es im zwischenmenschlichen Umgang enorm schwierige Gesellen sind/waren. So verkündete David Verbesserungen an für die neue Version 1.1. So fällt keine Beschränkung mehr an je IOTA-Adresse. Es kann nun eine unendliche Anzahl an IOTA-Token je Adresse gehalten werden. Es wird zudem einen Lite-Client geben, der für IOTA-Investoren die tägliche Anwendung wesentlich erleichtern wird ohne entsprechende Peer-Nodes suchen zu müssen bzw. lange zu syncen. Das geht soweit, dass es sogar eine IOTA-Version für Android und ios geben wird demnächst. IOTA wird also voll Smartphone-tauglich werden. Zudem kündete David weitere Kooperationen mit FinTech und IOT-Unternehmen an, die wohl sehr vielversprechend wären, allerdings noch ohne konkrete Detailinformationen. Wichtig war in diesem Zuge freilich auch, dass nun endlich der Endspurt kommt, daher die Weichenstellung für ein Börsenlisting. Es erfolgt noch ein Stresstest mit dem neuen Set-up und dann soll es wohl losgehen. Klar, zu optimistisch bin ich hier nicht, Dezember wäre wohl der frühestmögliche Termin.

Sehr gut auch die bekanntgegebenen personellen Weichenstellungen. So konnte zum Beispiel Gianluigi Davassi als weiterer Java-Entwickler gewonnen werden. Gianluigi ist ein äußerst talentierter Entwickler der zuletzt für N26 im Einsatz war, eines der bekanntesten FinTech-Unternehmen dieses Jahres (von Peter Thiel). Es schwingt natürlich auch eine kleine Hoffnung mit, ob über Gianluigi Kontakt zu Peter Thiel aufgebaut werden kann. Für die IOTA-Foundation konnte zudem noch Per Lind gewonnen werden. Lind bring einen beträchtlichen Rucksack mit sich, so war er bereits Marketing-Chef von Bang & Olufsen und war zuletzt in verschiedensten FinTech Projekten mit aktiv. Ein Experte für die Distributed Ledger Technologie (DLT). Sicher ein Mann dessen Kontakte ebenfalls weiterhelfen werden.

Wichtig für alle Investoren: Die IOTA müssen über das alte Passwort noch einmal frisch geclaimt/angefordert werden. Also eine ähnliche Aktion wie im Juli. Das ist bereits seit gestern möglich, hier sind die Details dazu. Allerdings ist das aktuell noch relativ unkomfortabel nur über Kommandozeileneingabe möglich. Ich würde jedem Investor raten zu warten, bis die GUI zur neuen Version 1.1 fertig gestellt ist oder sogar bis der Lite-Client fertig ist. Es besteht auch überhaupt kein Grund zur Eile, man hat bis zum Oktober 2017 Zeit. Und bis zum Börsenlisting vergehen mit Sicherheit noch Wochen.

Fazit: Das Glas ist freilich trotz manch negativer Umstände mehr als halbvoll. Auch ich war relativ beeindruckt von dem Update am Samstag und den Weichenstellungen für die Zukunft. Das sieht sehr durchdacht aus und es konnte auch zusätzlich hochkarätiges Personal gewonnen werden. Dominik Schiener war ja bereits ein Glücksfall für das Projekt und nun zusätzlich die Verpflichtung von Gianluigi Davassi und Per Lind, können sich mehr als sehen lassen. Wenn das IOTA-Team nun weiter macht und IOTA auch tatsächlich bei einigen IOT-Firmen platzieren kann + evtl. noch ein positives Update zum Jinn-Prozessor*, dann könnte IOTA durchaus für ordentlich Furore machen. Ich halte mittlerweile eine Marktkapitalisierung ein dreistelliger Millionenhöhe für nicht ausgeschlossen. IOTA sammelte beim ICO übrigens rund eine halbe Million Dollar ein…

*JINN ist die Hardware-Firma des IOTA-Teams. Es soll dabei ein völlig neuer Hardware-Prozessor entwickelt werden der anstatt binär (2 Werte) auf einer dreiwertigen Logik basiert (Ternärer Computer). Diese Prozessoren wären effizienter als die bisherigen binären Prozessoren und ein bedeutender Meilenstein im Internet der Dinge – und darüber hinaus. Der „Börsengang“ von JINN erfolgte im Oktober 2014 über die Nxt Asset Exchange. Der aktuelle Entwicklungsstand von JINN wird bewusst verschwiegen bis zum Börsenlisting von IOTA.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

IOTATOKEN: Erfolgreicher Launch, aber erneute Verschiebung des Börsengangs

IOTA BANNER

Nach einer kleinen Sommerpause melde ich mich wieder zurück. Ich werde mich selbstverständlich auch wieder anderen Kryptoprojekten widmen, aber heute wird mein Thema wieder IOTA sein, die erste Kryptowährung ohne Blockchain, sondern mit einem Tangle. Vor einer Woche war es soweit und das „Mainnet“ ging live. Die Spannung innerhalb der Szene war sehr gross, wird das Tangle-Konzept funktionieren? Nach einer Woche kann man das bestätigen. Der Client lässt sich sehr einfach installieren. Bei mir war nur 1 Klick notwendig; allerdings ist es wichtig vorher Java auf die aktuellste Version zu bringen. Danach ist es wichtig sich noch mindestens 7-10 aktive „Nachbar-Nodes“ zu suchen (hier gut möglich) und diese im Client manuell zu erfassen. Die gute Nachricht ist, dass dies mit der nächsten Version nicht mehr nötig ist und vollautomatisch geschieht. Danach lädt IOTA den Tangle herunter und es kann kurz darauf schon los gehen.

Transaktionen sind möglich und das Netzwerk läuft. Aktuell kann es aber notwendig sein, eine Transaktion ein zweites Mal zu versenden. Ich versuche das in „Non-Tech-Worten“ zu erklären: Der Tangle funktioniert nicht wie eine Blockchain, welche eher wie „Stein auf Stein“ aufgebaut ist (ein Block auf dem anderen). Der Tangle ist eher wie ein Netz. Und diesem Netz fehlt aktuell noch eine gewisse Engmaschigkeit, so dass immer einmal wieder Transaktionen „herausfallen“. Das bedeutet nicht dass die IOTA verloren sind, sondern lediglich die Transaktion mit 0% bestätigt wurde und noch einmal versandt werden muss. Das Gute ist allerdings, dass diese Engmaschigkeit mit jedem zusätzlichen Node besser wird. Auch die Transaktionszeiten werden geringer. Chefentwickler Come-from-Beyond schätzt, dass bereits 1000 Nodes ausreichen um einen hinreichend soliden Tangle zu gewährleisten. Aktuell sind es wohl circa 200 Nodes. Schon diese 200 Nodes reichen immerhin dafür aus, dass 88% der Transaktionen direkt bestätigt werden. 12% allerdings benötigen einen zweiten Anlauf. Und deshalb auch ein grosser Anreiz für IOTA-Halter, selbst einen Node aufzusetzen (Anleitungen dazu sind hier und hier zu finden). Die IOTA-Halter haben es selbst in der Hand IOTA engmaschiger zu knüpfen und damit auch den Weg zum Börsenhandel bei Poloniex und Bittrex zu ebnen!

Nach einer Woche intensiven Testens hier noch einige Tipps:
-Die aktuelle Version kann man hier herunterladen. Die nächste Version liegt bereits in der Enwicklerversion vor, wird aber vermutlich noch bit Mitte der Woche dauern, bis sie inklusive GUI verfügbar ist
-Man erhöht die Chancen auf erfolgreiche Transaktionen signifikant, wenn man mindestens 15 Minuten Pause lässt bis zur nächsten Transaktion (wird besser werden mit 1000 Nodes)
-Am einfachsten ist es die 7-10 benötigten Nodes hier zu erhalten (einfach fragen).
-Bitte regelmässig die Nodes kontrollieren unter „Tools“, „View Neigbors Activity“. Sind hier welche dabei mit 0 bei „seen transactions“ tut man gut daran diese heraus zu löschen, da sonst insgesamt die Performance des eigenen IOTA Client leidet (wird mit der nächsten Version automatisch passieren). Entsprechend durch neue Nodes ersetzen wenn es weniger als sieben Stück sind.
-Adressen zum Empfang nur einmal benutzen. Wer also eine Zahlung erhalten hat, sollte für einen erneuten Zahlungsempfang eine zweite Adresse generieren. Das hat Sicherheitsgründe.
-Wer eine Million IOTA zum Testen braucht, einfach mich kontaktieren und mir eine Adresse schicken, ich spende die gerne. Es ist wichtig die Community aufzubauen und zusätzliche Nodes zu gewinnen.

Bei der Foundation kann man aktuell noch kein grünes Licht geben. Aktuell sind erst 89% zusammen. Zumindest hat das IOTA-Team die Finanzierung der Foundation bis zum 25. Juli verlängert. So können auch Leute spenden, die bisher noch nicht die Gelegenheit hatten IOTA zu installieren oder ihre IOTA nur aus zweiter Hand gekauft haben. Die Finanzierung der Foundation ist sehr wichtig, scheitert sie, bliebe die Community dann im Extremfall zurück mit dem bisherigen Set-up von IOTA, ohne Weiterentwicklungen. Eine Altcoin, welche dann schnell in der Versenkung verschwinden würde, ohne technischen Support, ohne die Anbindung an JINN und vermutlich auch ohne Möglichkeit im IOT-Bereich Fuss zu fassen. Es würde wohl schwer werden ohne Come-from-Beyond IOTA funktionstüchtig zu erhalten. Ich hoffe und appelliere an das Verantwortungsbewusstsein aller IOTA-Halter, hier in einem kleinen Kraftakt die finanzielle Basis für die Foundation zu legen. Was passieren wird, wenn die Founding-Rate irgendwo zwischen 90-100% liegen bleibt, mag ich nicht vorherzusagen.

Auch zum Big Deal gibt es News. Hier sollen ja grosse Tech-Konzerne an IOTA beteiligt werden. Es gibt hier zwei Kandidaten. Das ist in sofern eine Neuigkeit, da bisher nicht bekannt war, dass es sich sogar um zwei Kandidaten handelt. Einer der beiden ist ein Big Player aus Asien. Auch hier soll die Finanzierung bis zum 25. Juli erfolgen. Hierzu wurde ebenfalls eine separate Homepage erstellt welche hier abrufbar ist. Hier werden noch einmal 83 TI eingesammelt, was rund 3% aller IOTA entspricht. Auch hier handelt es sich nun um komplette Spenden. Das ist der Preis dafür diese wichtigen Ankeraktionäre an Board zu haben. Es wird einen Verkaufserklös geben, der wird aber komplett der IOTA-Foundation zufliessen. Schafft man es diese beiden strategischen Partner an Bord zu holen, wird das IOTA das Potential auf eine höhere Marktkapitalisierung bescheren und Zugriff für viele IOT-Anwendungen direkt vom Hersteller – selbst ohne funktionierenden JINN-Prozessor. Also, jetzt noch einmal auf die Zähne beißen und spenden, nur so kann IOTA in kurzer Zeit sein volles Potential entfalten.

Ein möglicher Börsenhandel wäre dann ab dem 25. Juli möglich, sofern der aktuelle Zeitplan eingehalten werden kann. Es bleibt also spannend bei IOTA und ich bleibe bei diesem Projekt selbstverständlich weiter am Ball!

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in IOTA und JINN investiert.

IOTA/IOTATOKEN: Erste Kryptowährung ohne Blockchain startet am 11. Juli!

IOTABANNER.jpg large

IOTA-Stakeholder mussten eine gewisse Geduld und Zähigkeit in den letzten Monaten mitbringen. Während das ICO bereits vor Weihnachten abgeschlossen war, startete die Testphase erst im April und der offizielle Launch wird nun am 11. Juli erfolgen. Dabei muss man fairerweise sagen, dass  es eben nicht ganz einfach ist eine komplett neue Kryptowährung der nächsten Generation zur Serienreife zu bringen, schließlich handelt es sich bei IOTA um die erste Kryptowährung, die nicht auf eine Blockchain, sondern auf den sogenannten Tangle setzt. Zudem hatte das Team wiederholt Pech mit den GUI-Entwicklern, hier musste mehrmals ausgetauscht werden. Die Zeit verstrich allerdings nicht sinnlos, sondern Chefentwicklicher cfb nutzte die Zeit um IOTA weiter zu optimieren und das Tangle-Konzept zu verbessern. Zudem wurde in der Zeit die Homepage überarbeitet, welche wirklich eine optische Augenweide darstellt und mit vielen Informationen aufwartet.

Zum zeitlichen Ablauf: Am Freitag gab CEO David Sønstebø den definitiven Zeitplan bekannt, nachdem in den Monaten zuvor in 22 Versionen intensiv getestet wurde. Die erste Phase geht bis heute. Investoren können ihre IOTA claimen (also anfordern) und auch bekannt geben, wieviel Prozent sie der IOTA Foundation spenden möchten. Dafür steht diese optisch schöne GUI zur Verfügung:
IOTA GUI
IOTA zu starten ist damit noch komfortabler geworden. Für Neulinge hat necropaz hier eine schöne Anleitung mit Screenshots parat. Ab dem morgigen Donnerstag dann sind Transaktionen möglich, diese Zwischenzeit bis zum Launch soll dazu dienen, dass sich die Benutzer mit IOTA vertraut machen können und auch die vorbörslichen Käufe abgewickelt werden (Käufer von mir bitte melden!). Faktisch ist IOTA dann gestartet, allerdings entscheidet sich in der Zeit bis zum 11. Juli auch, ob die benötigten 5% aller IOTA für die Foundation zusammen kommen. Spenden sind wichtig, damit das Team bei der Stange bleibt und IOTA weiterentwickelt wird. Ohne Foundation droht das Projekt bereits nach Wochen auf der Strecke zu bleiben, das Team hat bereits indirekt mit Abwanderung zu einem großen Techkonzern gedroht, falls die 5% Spenden nicht zusammen kommen. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass die IOTA-Investoren die Weitsicht besitzen, für die Foundation ausreichend Mittel zur Verfügung zu stellen. Die Entwicklung der Foundation-Spenden kann hier nachverfolgt werden.

Ist die Klippe mit der Foundation umschifft (Hauptproblem Trittbrettfahrerei), steht dem Start zum 11. Juli nichts mehr im Wege. Danach wird es auch nur kurze Zeit dauern, bis IOTA an den Altcoinbörsen gehandelt werden kann. David wird den Start mit weiteren Neuigkeiten unterfüttern. So soll es auch Informationen zu Jinn* geben. Noch ein Einwurf, für die vielen neuen Leser, hier findet ihr eine Zusammenfassung über IOTA und Jinn, die auf wenigen Zeilen, die wichtigsten Informationen zusammenfasst.

Fazit: Für mich ist es sehr schwer hier nicht in Euphorie auszubrechen und einigermaßen neutral zu berichten. Ich bitte um Verzeihung. IOTA ist für mich in vielerlei Hinsicht ein Meilenstein. Der erste Kryptowährung der dritten Generation, ohne Blockchain, dafür mit einem Tangle, welcher gebührenfreie Microzahlungen zulässt, Quantencomputer-Resistent, speziell designed für den Wachtsumsmarkt Internet-der-Dinge (IOT). Mit der eventuellen Option zusammen mit dem Prozessor JINN eine Revolution bei Computerprozessoren auszulösen (Ternärer Computer). Schon eines der oben genannten Fakten ist bahnbrechend. Die Kombination des Ganzen, lässt für mich nur einen Schluss zu: IOTA ist das ICO des Jahres 2016 und hat großes Potential dazu, mit einer dreistelligen Millionenmarktkapitalisierung, ganz, ganz vorne mitzuspielen. Und es ist mir eine Ehre, meine Leser, von den frühesten Anfängen bis hierher, so nahe beim Ziel, begleitet zu haben und selbstverständlich auch in Zukunft weiter zu begleiten!

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in IOTA und JINN investiert.

*JINN ist die Hardware-Firma des IOTA-Teams. Es soll dabei ein völlig neuer Hardware-Prozessor entwickelt werden der anstatt binär (2 Werte) auf einer dreiwertigen Logik basiert (Ternärer Computer). Diese Prozessoren wären effizienter als die bisherigen binären Prozessoren und ein bedeutender Meilenstein im Internet der Dinge – und darüber hinaus. Der „Börsengang“ von JINN erfolgte im Oktober 2014 über die Nxt Asset Exchange. Der aktuelle Entwicklungsstand von JINN wird bewusst verschwiegen bis zum Launch von IOTA.

Der Ethereum DAO – Das 200 Millionen Dollar Ding!

The DAO

Den Ethereum-DAO kann ich natürlich auf diesem Blog nicht unerwähnt lassen. Seit dem 30. April konnte der DAO Ethereum im aktuellen Gegenwert von über 143 Millionen Dollar einsammeln und bis zum Ende der Investitionsphase am 24. Mai werden es wohl mindestens 200 Millionen Dollar werden! Ich überlasse die erklärenden Worte zum DAO meinem geschätzten Kollegen Christoph Bergmann. Wer es etwas technischer mag findet hier weitere Details.

Wie würde ich den DAO beschreiben? Der DAO ist für mich ein dezentrales Investmentvehikel, bei dem tausende Ethereum-Investoren ihre Ethereum zusammen anlegen und für verschiedenste Projekte zur Verfügung stellen. Eine Art Crowdfunding-Private Equity Fund. Es ist wichtig bereits diese Dimension des DAO zu begreifen. So ist es beim DAO mitnichten so, dass eine hohe Investmentsumme einen ähnlich negativen Effekt hätte wie bei einer Coin, welche „zuviel“ über ein ICO einsammelt – so dass bei einem Listing ein Absturz an den Altcoinbörsen droht. Die hohen Summen an Ethereum sind also nicht wirklich dramatisch. Es wird möglich sein, seine eingelösten Ethereum wieder aus dem DAO abzuspalten und damit zurück zu erhalten. So besteht vorerst ein natürlicher Preisfloor beim ursprünglichen ICO-Preis welcher die ersten zwei Wochen galt von 100 DAO = 1 Ether.

Freilich muss ich meinem Kollegen Friedemann Brenneis bei vielen seiner hier vorgebrachten Kritikpunkte recht geben. Und wir haben das Dilemma beim DAO, dass es eben aktuell nur zwei Investment-Proposals gibt, wovon ich allenfalls slock.it für investitionswürdig halte. Wir werden beim DAO also vermutlich mittel- bis langfristig das Dilemma haben, dass es nur wenig attraktive Proposals gibt. Diese werden sich ihrer Macht bewusst sein und entsprechend hohe finanzielle Forderungen stellen. Es ist sicher kein Zufall, dass das slock.it-Team den DAO programmiert hat. Sie werden nun selbst massiv von den Mitteln profitieren, da das Slock.it-Proposal von den DAO-Investoren auf jeden Fall abgesegnet werden wird. Sie können sich also finanziell einen großen Schluck aus der Pulle gönnen, welche es ohne den DAO als normales, klassisches Start-Up, in der Form, mit Sicherheit nicht gegeben hätte. Übertrieben gesagt könnte slock.it jetzt 50 Millionen in Ethereum für 5% der Firma fordern (theoretische Marktkapitalisierung von einer Milliarde dann für slock.it) und würde wahrscheinlich sogar damit durchkommen. Wir werden sehen wie das Proposal finanziell aussieht, erstes Details wird es nach dem 24. Mai geben. Und vielleicht tue ich ihnen hier Unrecht und sie legen sich eine Selbstbeschränkung von 5 Millionen Dollar auf.

Dennoch habe ich persönlich in den DAO investiert. Ich finde es zunächst einmal ein einzigartiges Experiment, welches in dieser Form noch nie gegeben hat. Eine Symbiose aus Social Lending, Crowdfunding und Private Equity. Hier ist es eher der Reiz bei etwas völlig Neuem dabei zu sein, als einen hohen Return-on-Investment zu erzielen. Freilich rechne ich mir kurzfristig auch einen gewissen Kursgewinn aus. Die Investoren der ersten 14 Tage zahlten 1 Ethereum für 100 DAO-Token. Aktuell müssen 1.2 Ethereum für 100 DAO-Token gezahlt werden; in wenigen Stunden bereits 1.25 Ethereum. Durch die täglichen Erhöhungen in 0.05 Schritten wird der Preis zu Ende des ICOs (zwischen dem 24. und 28.05.2016) bei 1.5 Ethereum je 100 DAO-Token liegen:
Ethereum DAO Conversion

Für mich ist es recht wahrscheinlich, dass der Börsenstart ungefähr zwischen 0.015-0.02 Ethereum je DAO-Token sein wird, man könnte also einen Gewinn auf Ethereum-Basis von 50-100% erzielen als Investor der ersten zwei Wochen. Auf Grund des Ethereum-Kursanstiegs sind die Gewinne auf Bitcoin-Basis viel höher. Bei diesen Preisen rate ich dann auch auf Grund der oben genannten Risiken zu massiven Gewinnmitnahmen, ich selbst werde nur einen Bruchteil meiner DAO-Tokens weiter halten, sollten Preise von über 0.015 Ether je DAO-Token zum Marktstart bezahlt werden.

Der DAO hat auch sonstige positive Auswirkungen. So hat er die Menge an umlaufenden Ethereum stark verknappt. Aktuell sind es über 11% und man muss bedenken, es waren vor allem die aktiven Spekulanten welche ihre Ethereum hin- und herschichten, die ihre Ethereum in den DAO investierten. Die Liquidität an Ethereum ist also weit stärker als 11% gefallen. Das hat den Ethereum-Investoren große Kursgewinne beschert. Je nachdem wieviel Ethereum noch in den DAO fließen ist sogar ein neues Allzeithoch für Ethereum drin. Das wären dann rund 100% Kursgewinn für Ethereum innerhalb von wenigen Wochen. Zusätzlich hat er zur Dezentralisierung von Ethereum geführt, da viele Ether von Poloniex abgeflossen sind, damit sie direkt über neu installierte Ethereum-Mist-Wallets in den DAO investiert werden konnten. Ich selbst zum Beispiel habe mir Ethereum-Mist nur auf Grund meiner Investition in den DAO auf den Computer geholt, werde es aber auch in Zukunft behalten. Und hier haben vermutlich hunderte andere DAO-Investoren ähnlich gehandelt. Kein Wunder, dass die Anzahl von Ethereum-Nodes mittlerweile größer ist als die von Bitcoin. Und ein Poloniex-Hack hätte für Ethereum nicht mehr die vernichtenden Auswirkungen wie vor dem DAO.

Noch wichtiger ist für mich der DAO bei der Außenwirkung. Die hohe Summe als größtes Crowdfunding-Projekt aller Zeiten (Star Citizen wurden klar auf den zweiten Platz verdrängt) hat bereits zu einer massiven Medienberichterstattung über den DAO geführt; weit über die Techblogs und Coinforen hinaus. Das führt dazu, dass frisches Geld in die Kryptomärkte gepumpt wird. Und es wird sich dabei um viele Millionen oder sogar mittelfristig um Milliarden handeln. Es muss bedacht werden, dass die Altcoins ingesamt, inklusive Ripple, Litecoin und Ethereum, bis vor einem halben Jahr nur 500 Millionen Dollar auf die Waage brachten! Leute welche durch den DAO Ethereum entdecken, werden wahrscheinlich auch eher in andere Altcoins investieren. Und jetzt kommen wir auf den Punkt: Auf einmal erscheint es gar nicht mehr so unrealistisch, dass Projekte wie Lisk, Waves oder IOTA zum Start gleich mit 50 Millionen Dollar oder mehr bewertet werden. Der DAO verändert die Sichtweisen, es tritt ein Gewöhnungseffekt für höhere Marktkapitalisierungen ein und das wird allen Kryptoinvestoren helfen. Der DAO kann sich also Rückblickend selbst für Altcoininvestoren als großer finanzieller Segen entpuppen, wenn nicht in den DAO oder Ethereum investiert wurde und selbst wenn der DAO sich schlecht entwickeln würde und langfristig an Wert verlieren sollte. Da er den Weg frei gemacht hat für mehr mediale Aufmerksamkeit, frisches Geld in Kryptoprojekte und eine höhere Bewertungstoleranz für interessante Coinprojekte.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Ethereum, DAO, IOTA, Jinn, Waves und Lisk investiert.

IOTA/IOTATOKEN: Beta-Phase läuft und Tester sind gesucht

IOTA
Bei IOTA geht es voran. Die Beta-Phase startete früher als in meinem letzten Beitrag angekündigt. Bereits am Freitag konnte die Version 0.9.0 getestet werden. Dies war auch deshalb möglich, weil auf die finale GUI verzichtet und auf eine schlichte Behelfs-GUI zurückgegriffen wurde (passender Name: Nostalgia). So sieht sie aus:
IOTA Nostalgia

So werden Transaktionen durchgeführt:
Transaktion IOTA

Es konnten schon viele Erfahrungen gesammelt werden um IOTA immer weiter zu verbessern. Heute ist bereits Nummer 0.9.3 im Test. Also bereits die vierte Version mit weiteren Optimierungen. Come-from-Beyond hat hier wirklich Großes geleistet, innerhalb dieser kurzen Zeitspanne bereits drei Updates zu liefern. Das Testen läuft bis jetzt sehr gut. Es konnten bis jetzt über 60’000 Transaktionen durchgeführt werden. Ich selbst habe auch um die 100 Transaktionen vorgenommen. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass es keine Testumgebung mehr ist, man überweist seine eigenen „richtigen IOTA“. Um das Testen zu erleichtern gibt es noch ein Hilftool, genannt „Spammer“. Dadurch werden Transaktionen simuliert und je mehr Transaktionen um so sicherer ist das Netzwerk. Zudem erleichtert der Spammer es dem Ziel näher zu kommen: 1 Million Transaktionen. Frühestens nach erreichen dieser Zielmarke wird IOTA offiziell starten und die Beta-Phase abschließen. Dann lässt sich auch für die Sicherheit der Transaktionen garantieren, so ist zumindest der Plan. Momentan kann es bei Transaktionen noch zu „Roll-Backs“ kommen, daher sie kommen beim Empfänger nicht an und landen wieder beim Absender.

Um das Testen voran zu treiben braucht die IOTA-Community noch mehr Tester. Ich rufe deshalb jeden Interessierten dazu auf beim Testen mitzuhelfen. Auch wer nicht beim Crowdsale dabei war hat so die Chance einige IOTA zu erhalten. Das Testen wird koordiniert über: http://chat.iotatoken.com/channel/iotatesting
Hier gibt es auch Hilfe wenn es Fragen gibt. Als ich Probleme hatte die Version 0.9.0 zum Laufen zu bringen hat mir Come-from-Beyond persönlich über einen 1:1 Chat geholfen bis es funktioniert hat. Die neueste IOTA-Version ist immer hier zu finden: http://chat.iotatoken.com/channel/releases

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in IOTA und JINN investiert.

IOTA/IOTATOKEN mit wichtigem technischen Update

IOTA
Bei IOTA ist gerade Endspurt vor dem Beta angesagt. Zum ersten Mal lassen sich die Entwickler auf einen konkreten Zeitablauf ein. So veröffentlichte Chefentwickler Come-from-Beyond folgenden Zeitplan:
11. bis 17. April: Multisig wird implementiert
18. bis 24. April: Client für Hardcore-Benutzer
25. bis 30. April: Testen der gesamten IOTA-Funktionalität
1. Mai: Ferien
2. Mai: Release der Beta Version

Wichtig ist dabei, dass das Beta noch keine sicheren Transaktionen gewährleitet. Dies muss noch umfangreich getestet werden, so dass der „Final Release“ einige Tage später kommt. Also bitte in der Beta-Phase noch keine großen Kontobewegungen tätigen. Ich werde hier auf jeden Fall darüber berichten wenn komplett wasserdichte Transaktionen möglich sind.

Bei der GUI gibt es leider keine guten Neuigkeiten. Wesley ist in Verzug, CEO-David hat hier die ganze GUI-Leidensgeschichte veröffentlicht. Das macht aber nichts, sollte Wesley nicht liefern können wird es wohl auf eine einfache GUI von Come-from-Beyond zurücklaufen, welche zwar optisch nicht schön ist aber Transaktionen ermöglicht. Die „hübschere Variante“ kommt dann eben später. Wichtig ist also, dass die GUI keinerlei Einfluss auf die zeitliche Planung ausüben wird.

Weitergehend hat David gestern ein umfangreiches technisches Update veröffentlicht. So wird die Anzahl von IOTA massiv erhöht um auf Dezimalstellen verzichten zu können. So wird es anstatt 999’999’999,999999999 nun 2’779’530’283’277’761 IOTA geben. Also kurzgesagt wird aus 1 IOTA-alt jetzt 2’779’531 IOTA-neu. Dies wird helfen, dass Maschinen besser auf IOTA-Basis miteinander kommunizieren können. Nicht vergessen: In erste Linie ist IOTA nicht als Kryptowährung konzipiert sondern als Baustein im Internet der Dinge um Mikrotransaktionen und Nachrichten zu übermitteln. Zusätzlich wurde ein mehrstufiges Security-Level für Transaktionen eingebaut. Von 128-bit über 256-bit bis zu 384-bit. 384-bit wäre sogar Quantencomputer-sicher,  also der höchstmögliche Sicherheitsstandard.

Es tut sich also etwas bei IOTA; die zusätzliche Zeit durch die Verzögerung der GUI wurde sinnvoll genutzt. Es wird spannend wie IOTA nun an den Kryptobörsen gelistet werden wird. Ich gehe von einem Faktor von mindestens 10’000er Einheiten aus um einen sinnvollen Handel zu gewährleisten. Tester sind gesucht, bitte hier melden: http://chat.iotatoken.com/home

PS: Freilich erhält jeder, der von mir IOTA vorbörslich erworben hat nun die zusätzliche Summe IOTA (also x 2’779’531).

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in IOTA und JINN investiert.

IOTA / IOTATOKEN: Nimmt endlich Kurs auf das Beta

IOTA
Es tut sich etwas bei IOTA und man neigt zu sagen: Endlich! Das Team bei IOTA ist ja für seine äußerst spärliche Informationspolitik bekannt. Nun bewegt sich einiges und ironischerweise wurde dabei ein alter Vorschlag von mir aufgegriffen.

Zunächst einmal war seit Ende März Come-from-Beyond dabei IOTA nochmals zu überarbeiten. Es sollte möglich werden Adressen mehrmals verwenden zu können, was aktuell nicht funktioniert aber den gängigen Gewohnheiten der Krypto-User entspricht. Dieses Feature hätte IOTA aber aufgebläht und deshalb gab gestern Come-from-Beyond bekannt, dies nicht weiter zu verfolgen. Kurz darauf hat CEO David dann weitere wichtige News verkündet. Um nicht weiter Zeit zu verlieren, wird jetzt für die Zeit des Betatesting eine Übergangs-GUI veröffentlicht, welche optisch nicht bahnbrechend ist aber zumindest das Testen ermöglicht. Die fertige GUI mit Animationen und anderem Schnickschnack, erfolgt dann später. Diesen Vorschlag hatte ich bereits Ende Februar gemacht, schön, dass dies nun so umgesetzt wird um nicht weiter Zeit zu verlieren.

Auch zeigt David ein Entgegenkommen bei der IOTA-Foundation, die er nun auch bei 30 Millionen gesammelten IOTA starten will anstatt stur die Community im eigenen Saft schmoren zu lassen bis 50 Millionen erreicht sind. Bisher waren erst 21.8 Millionen zusammen gekommen, so dass die 50 Millionen wohl zeitnah nicht erreichbar gewesen wären bzw. überhaupt recht utopisch waren, da die Spender immer Trittbrettfahrer mitfinanzieren müssen. Die Foundation ist auch deshalb wichtig, da nur dann David auch den „Großen Deal“ durchzieht mit einen strategischen Partner welcher für mindestens 25 Millionen IOTA einkaufen will. Zusätzlich wird wohl bald neben dem Java-Client ein C#-Client bereitstehen, außerdem eine neue Webseite und ein professionelles Video über IOTA. David ist bereits mit sechs Kryptobörsen in Verhandlungen über ein schnelles Listing nach erfolgter Beta-Phase. Er will den Börsenstart auch mit einer umfangreichen Marketingkampagne puschen.

Zeitplan: Das blieb noch offen, deshalb versuche ich hier ein bißchen zu raten: Betaphase mit GUI kommt wohl in circa einer Woche. Es folgen dann Tests, welche mindestens eine weitere Woche in Anspruch nehmen. Wichtig ist noch einmal zu erwähnen, dass sichere Transaktionen erst nach erfolger Betaphase möglich sind. Transaktionen während des Betas können evtl. unter sogenannten „Rollbacks“ wieder an den Absender zurückgehen. Das Final Release mit sicheren Transaktionen, schöner GUI und dem Start an den Altcoinbörsen sehe ich für Ende April / Anfang Mai.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in IOTA und JINN investiert.

IOTA / IOTATOKEN: Foundation in Gründungsphase

IOTA

Bei IOTA gibt es interessante Neuigkeiten: CEO David hat vor einer Woche die Gründung einer Foundation vorgeschlagen. Diese Foundation soll dafür sorgen, dass IOTA nicht das gleiche passiert wie vor gut zwei Jahren bei Nxt: Geniale Technik, bei der es aber keine Praxisanwendung gab und die Coin sich deshalb nie richtig durchsetzen konnte trotz des anfänglichen Hypes. Die Foundation soll genau das verhindern. Durch harte Arbeit soll der Durchbruch in der Realwelt gelingen. Personell soll sie zum Start hochkarätig besetzt sein mit allen drei IOTA-Gründern, also Come-from-Beyond, David Sønstebø und Serguei Popov. Zusätzlich noch Dominik Schiener, Krypto-Wunderkind (unter anderem Gewinner des Deloittes Hackathon 2016) und Stas Oskin, Krypto-Urgestein (Nxt und Crypti) aus Israel. Neben diesen fünf Mitgliedern soll die Foundation allen weiteren Interessierten offen stehen, die sich für die Zukunft von IOTA einsetzen wollen. Aber die Foundation muss eine wichtige Hürde nehmen: Spenden in Höhe von 50 Millionen IOTA oder 5% aller Coins. Das ist ein ambitioniertes Ziel und ich bitte meine Leser um Spendenbereitschaft um die Foundation verwirklichen zu können. Spendenwillige IOTO-Inhaber können sich hier oder hier melden.

Die Foundation genießt Priorität, zusätzlich werden aber noch weitere 25 Millionen gesammelt. Dabei geht es um „DEN DEAL“. Ein strategisch wichtiger Großinvestor mit ungeheurer Durschlagskraft, soll durch diese Investition an IOTA gebunden werden. Die Konditionen des Verkaufs werden dabei wohl eher vorteilhaft für den Käufer sein, dafür würde sich dieser wohl massiv mit seinen Ressourcen für IOTA einsetzen. David möchte aktuell noch nicht mehr verraten, erst wenn die Foundation und der Deal durchfinanziert worden sind, wird er den Schleier lüften. Den aktuellen Stand der Spenden gibt es hier zu sehen.  Die Lücke zu den insgesamt 75 Millionen sind leider noch sehr beachtlich.

Technisches: Die GUI wird aktuell vom dritten und hoffentlich letzten Entwickler fertig gestellt. Ich erwarte hier keine Fertigstellung innerhalb der nächsten Woche, bin aber zuversichtlich was die erste oder zweite Aprilwoche angeht. In der Zwischenzeit ist es über Kommandozeilen-Eingaben bereits möglich Transaktionen zu tätigen. Wichtig ist aber zu erwähnen, dass zuerst die Beta-Phase überstanden werden muss, da in der aktuellen Frühphase die Transaktionen evtl. noch nicht 100% ankommen. CfB gibt dann „Grünes Licht“ mit dem offiziellen Release. In der Zwischenzeit hat er IOTA weiter optimiert, aktuell arbeitet er daran, dass Adressen wiederholt verwendet werden können was bisher nicht möglich gewesen war. Aktuell läuft IOTA in der Version 0.8.0. Die Verzögerung der GUI wurde also weiter sinnvoll genutzt die Technik von IOTA zu verbessern.

Der Markt: Heißgelaufen, die vorbörslichen Trades liegen jetzt meistens um die 4’000 Satoshi. Ich rate von vorbörslichen Käufen bei dieser Kurshöhe ab, wir sprechen hier von einer Markkapitalisierung von rund 17 Millionen Dollar und das ist schon heftig. Zeigt aber auch das enorme Interesse an dieser Kryptowährung. Es gab einen Großinvestor welcher wirklich mit großer Wucht hunderte Bitcoin in IOTA konvertierte, da er als Bitcoin-Investor der ersten Stunde, die Angst hätte, IOTA würde den Bitcoin ersetzen und damit seinen Bitcoin-Hort entwerten.

Wann ist der offizielle Release? 15. April – nicht, dass ich es wirklich wüsste aber das stelle ich jetzt einfach mal in den Raum.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in IOTA und JINN investiert.

IOTATOKEN/IOTA: Kursfeuerwerk dank Microsoft-Kooperation

IOTA Logo

IOTA kletterte seit dem 29. Februar in neue Sphären, nachdem Microsoft bekannt gab, dass IOTA nun ebenfalls bei ihrem Blockchain-Service-Angebot Azure aufgenommen worden ist. Auch die Art der Ankündigung ist denkwürdig, IOTA wird in den höchsten Tönen als bahnbrechende neue Technologie gelobt. Die Aufnahme erfolgte auch sehr früh, sämtliche anderen Coins welche bei Azure dabei sind, waren vor der Aufnahme mindestens ein Jahr am Start (wie Ethereum, Emercoin oder Factom). Microsoft hat den Code von IOTA mit Sicherheit genau unter die Lupe genommen und sauber getestet, sonst wäre diese Aufnahme zu diesem Zeitpunkt nicht möglich gewesen. Hut ab vorm IOTA-Team, welche diesen Deal eingefädelt haben. Das erleichert es nun auch andere Firmen im Bereich Internet-der-Dinge bezüglich der Nutzung von IOTA zu überzeugen. Fleißige Community-Mitglieder haben bereits Kontakt zu den wichtigsten IOT-Firmen aufgenommen und teilweise gab es schon sehr vielversprechendes Feedback (von AnyBridge M2M zum Beispiel).

Der vorbörsliche IOTA-Handel nahm durch diese Neuigkeiten große Fahrt auf. Dies wurde auch deshalb möglich, da Chef-Entwickler Come-from-Beyond sich dazu bereit erklärte, komplette Acounts aus dem Genesis-Block heraus von Verkäufern an Käufer zu übertragen, so dass ein korrekter Eigentumstransfer selbst ohne Börsenhandel möglich wurde. Aktuell haben sich die Preise auf ungefähr 2’000 Satoshi eingependelt (bei einem Startpreis von 130 Satoshi). Der Service von Come-from-Beyond ist gestern auch ausglaufen, da heute der definitive Genesis-Block erstellt worden ist. Jetzt müssen sich Käufer wieder auf „den guten Namen“ des Verkäufers verlassen, also damit, dass er sich bereit erklärt ihnen die verkauften IOTA zu liefern, wenn die Beta-Phase beginnt.

Bei der Benutzeroberfläche (GUI), gilt leider weiterhin: „Was schief gehen kann, geht auch schief.“ Hier die ganze Geschichte: Im Dezember beschloss die Community, anstatt einer robusten aber recht häßlichen GUI, welcher Come-from-Beyond selbst gebaut hatte, diese Arbeit an Profis auszulagern. Auch CEO David war der Meinung: „Der erste Eindruck zählt“. Also wurde diese Aufgabe an eine bekannte Softwarefirma in San Francisco übergeben (www.creativeda.sh). Dort kam das GUI-Projekt gut voran – bis deren Chefentwickler kündigte. Die ganze Firma war auf der Expertise dieses Mannes aufgebaut, so dass David den Auftrag dort abzog und des Projekt einem anderen Entwickler übergab. Auch dieser Mann (Dan Warfel) hatte eine gute Reputation und versprach schnellstmögliche Fertigstellung bis Mitte Februar. Seither jedoch legt er ein Verhalten an den Tag wie der von Jesse Eisenberg verkörperte Mark Zuckerberg im Film „The Social Network“, als er den Winklevoss-Zwillingen verspricht ihnen die Benutzeroberfläche für ihr soziales Netzwerk zu bauen, aber stattdessen auf Tauchstation ging bzw. unglaubwürdige Ausreden mailt. Der Stand von heute ist, dass Dan zu 90% fertig mit der GUI sei. Allerdings würde selbst eine sofortige Lieferung der GUI nicht direkt zum Beta-Release führen, da die GUI von Come-from-Beyond vorher noch getestet werden muss. Nach den Tests erfolgt dann die Verknüpfung der GUI mit IOTA (Front- mit Backend), was auch einigen Arbeitsaufwand bedeutet. Erst wenn diese Kombination getestet worden ist, kann ein Beta-Release erfolgen. Also mindestens eine Woche, eher nach länger. Ich habe intern bereits für einen Plan B plädiert, eine einfache GUI für die Startphase, was aber nicht auf Begeisterung von CEO David stiess. Wir werden sehen, wie es hier weiter geht.

Ganz wichtig ist aber die Feststellung, dass die Probleme mit der GUI, keine Probleme mit der Funktionalität von der Kryptowährung IOTA bedeuten. Die GUI ist nur die schöne Optik, wichtig ist das sogenannte Backend. Und genau das ist für Microsoft und IOT-Anwender entscheidend. IOTA wurde in den letzten Wochen von Come-from-Beyond stetig weiterentwickelt. Er wusste die zusätzliche Zeit sehr gut zu nutzen. So gab es am Mittwoch das Release zur Version 0.5.1. Hier gab es dann auch am Donnerstag den ersten erfolgreichen Test einer Transaktion ohne Gebühren, ein bedeutender Meilenstein. Zusätzlich wurde für die bessere Kommunikation innerhalb der Community wurde jetzt ein Forum eröffnet, welches bereits rege genutzt wird: http://forum.iotatoken.com

Fazit: Ich bin ja bei IOTA Pionier und habe die Coin stets als erste Kryptowährung der dritten Generation gesehen. Diese Ansicht schält sich nun langsam am Markt heraus. IOTA hat in vielfacher Hinsicht das Potential einer der wichtigsten Altcoins des Jahres zu werden. Ich gehe deshalb von einer zweistelligen Millionen-Marktkapitalisierung zum Start aus und damit einer Platzierung in den Top 10 der Kryptowährungen – noch vor Nxt. Nur heißt es für Investoren noch etwas Geduld mitzubringen, vermutlich wird die Hängepartie um die GUI noch mindestens zwei Wochen anhalten. Aber diese Geduld wird sich wohl auszahlen, so wie sich die Wartezeit seit dem Crowdsale im Dezember insgesamt sehr positiv für die Investoren gestaltet hat.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in IOTA investiert.