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Altcoinbärenmarkt zu Ende: Jetzt wird es spannend!

altsareback
Der Bitcoin kennt aktuell kein Halten mehr. Im Moment ist er so teuer wie eine Unze Gold. Das war noch niemals der Fall. Interessant ist, dass nun endlich die Bewegung eingesetzt hat, auf welche die Altcoinvestoren mehrere Monate warten mussten: Altcoins outperformen heute den Bitcoin, der Bärenmarkt ist damit ganz offiziell zu Ende. Nun ist das Tal der Tränen (in EUR oder Dollar gerechnet war es eh kein Problem) bei den Altcoins endlich durchschritten. Es wird ein spannendes Jahr werden, das zeichnet sich jetzt ab. Der aktuell parabolische Anstieg beim Bitcoin (heute über 120 Dollar höher) wird zu rasanten Rücksetzern führen, bei denen zusätzliches Geld in die Altcoins strömen wird. Zudem wird die Medienberichterstattung über den Bitcoin und Kryptowährungen weiter zunehmen. Die Medien werden morgen voll von Vergleichen zwischen Gold und Bitcoin sein. Die aktuelle Kryptowährungshausse verspricht deshalb diejenige von 2013/2014 weit in den Schatten zu stellen. Meine aktuellen Favoriten sind Ethereum, Lisk, Nxt, Waves, Byteball, Europecoin und Ardor. Der Monero ist mir fast zu gut gelaufen; Litecoin lebt nur von seiner Vergangenheit. Dash erscheint mir gegenüber Monero im Hintertreffen zu sein und Ethereum Classic (ETC) hat meiner Ansicht nach keine Chance gegenüber Ethereum (ETH) und taugt nur als Tradingvehikel.

Viel Erfolg an den Märkten!

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

Das Altcoinjahr 2016 geht durchwachsen zu Ende

wasserglas
Das Jahr 2016 wird Altcoininvestoren als irrwitzige Achterbahnfahrt in Erinnerung bleiben. Hatten wir es zunächst mit extrem starken Bullenmarkt zu tun, welcher sogar die Jahresendrallye von 2013 in den Schatten stellte, kam Mitte des Jahres die Wende. Stand die Altcoinrallye 2013 noch unter der Speerspitze von Litecoin, war der diesjährige Bullenmarkt und der anschliessende Niedergang ganz klar von Ethereum geprägt. Die Wende kam mit dem missglückten DAO, welcher zwar im Endeffekt für die Investoren doch relativ schadlos abgewickelt wurde, allerdings führten die anschliessenden Hardforks dazu, dass Ethereum aus der Spur geriert und damit die Hauptantriebsfeder des Altcoinbullenmarkts. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte führte dann der Kursanstieg des Bitcoin, welcher in einem neuen EUR-Allzeithoch gipfelte, zum weiteren Niedergang der Altcoins. Hier spiegelt sich ein grosser Unterschied zum Bärenmarkt 2014/2015 wieder, als Bitcoin und Altcoins gemeinsam in den Sog nach unten gerissen wurden. Auch die unglaubliche Masse an ICOs, welche am Altcoinmarkt trotz durchwachsender Qualität in den Markt gedrückt wurden, führte zu weiteren Kursverlusten. Der klassische ICO-Schweinezyklus, welchen wir in kleinerer Form auch im Jahr 2014 erleben durften. Zuletzt gingen auch die Handelsvolumen an den Altcoinbörsen stark zurück. Die Bitcoin-Dominanz bei der Marktkapitalisierung stieg auf 87.5%.

Also schlechte Aussichten für 2017 bei Altcoins? Ich denke nicht! Die nächste Konsolidierung beim Bitcoin folgt bestimmt. Die nächste Debatte um Blocksizes oder Segregated Witness mit grosser Sicherheit auch. Das wird zu Umschichtungen aus dem Bitcoin in Altcoins führen. Als zusätzlicher Effekt werden durch den starken Kursanstieg bei Bitcoins viele Neu-Investoren gewonnen, von denen sich der eine oder andere nach erfolgreicher Bitcoin-Investition auch mit Altcoins auseinandersetzen wird. Dadurch wird eine neue Generation von Investoren gewonnen werden. Zusätzlich gibt es auch im Bärenmarkt interessante und spannende Leuchtturmprojekte, welche über ein gutes Chance/Risikoprofil verfügen. Denken wir an die Gratis-Verteilung von Byteball welche im Jahr 2017 weiter fortgesetzt werden wird (90% werden noch verteilt, erst 10% sind am 25. Dezember verteilt worden). Auch stehen mit Tezos und irgendwann vielleicht sogar eMunie interessante ICOs in den Startlöchern. Das Altcoinjahr 2017 dürfte also dennoch vielversprechend werden!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr, viel Glück, Erfolg und Gesundheit!

36 Regeln für die Kryptomärkte

die-36-kammern-der-shaolinAls mein Hauptmedium  für die Kryptomärkte hat sich in den letzten Monaten Twitter herauskristallisiert. Es ist schnell, zeitsparend und man muss sich auf das Wesentliche konzentrieren mit nur 140 Zeichen je Tweet. Aktuell veröffentliche ich Regeln, welche für das erfolgreiche Agieren an den Kryptomärkten maßgeblich sind. Darin spiegelt sich meine Erfahrung aus den letzten drei Jahren wieder. Warum 36? Als Kind der 70er ist mir natürlich der Film „Die 36 Kammern der Shaolin“ in guter Erinnerung. Der Film ist auch passend, da es sich bei den Coinmärkten um eine sehr harte Schule handelt, bei der auf die vielfältigen Gefahren mit Einsatz und Selbstdisziplin reagiert werden muss.

Die Regeln sind dabei in Twittergrösse gehalten, kurz und prägnant. Die Reihenfolge ist dabei absolut willkürlich. Los geht’s:

Kryptoregel 1: Die beste Performance bei Altcoins ist üblicherweise innerhalb eines Jahres nach der Veröffentlichung. 90% werden danach fallen und irgendwann verschwinden.

Kryptoregel 2: Als Kryptoinvestor benötigt man lediglich zwei Coinbörsen: Poloniex und Bittrex.

Kryptoregel 3: Wenn man bei Poloniex Bitcoin verleiht, sollte man Zinssätze von über 0.1% pro Tag für Bitcoin für 60 Tage einloggen. Sind die Zinsen tiefer, nur 2 Tage.

Kryptoregel 4: Möglichst bei Airdrops , Giveaways und Signaturkampagnen teilnehmen: Gratis Kapital für wenig Aufwand.

Kryptoregel 5: Niemals ausserhalb einer Exchange kaufen, wenn kein Escrow vorhanden ist. Das Risiko ist zu gross.

Kryptoregel 6: Manche ICOs bieten interessante Pre-ICO-Investitionsmöglichkeiten, welche höhere Rabatte ermöglichen als zum Start des ICOs.

Kryptoregel 7: Mache nicht den Fehler Dich in Deine Coins zu verlieben: Vermutlich musst Du innerhalb weniger Monate verkaufen müssen um finanziellen Erfolg zu haben.

Kryptoregel 8: Wer nicht viel Zeit hat am Tag sollte Twitter benutzen um den Kryptomärkten folgen zu können.

Kryptoregel 9: (Cloud)-Mining ist zwar spannend, aber die Zeiten sind vorbei um hier profitabel zu sein. Die Chance Geld zu verlieren ist sehr hoch.

Kryptoregel 10: Vermeide Hype-ICOs welche regelrecht mit tausenden Bitcoin geflutet werden in Verbindung mit viel Medien-Interesse.

Kryptoregel 11: Investiere nur was Du bereit bist zu verlieren. Selbst bei guten Projekten können unvorhergesehene Ereignisse das Aus bedeuten.

Kryptoregel 12: Bereits kurz nach dem Investment sollte man eine Verkaufsstrategie entwickeln. Am Besten schriftlich verfassen.

Kryptoregel 13: Es ist besser in lediglich 3-4 gute ICOs pro Jahr zu investieren, als seine Bitcoin bei schlechteren Projekten aufs Spiel zu setzen.

Kryptoregel 14: Die besten Deals werden hinter den Kulissen gemacht. Versuche entsprechende Kontakte in der Kryptoszene zu knüpfen um Zugang zu erhalten.

Kryptoregel 15: Teile Dein Wissen mit der Community. Du wirst im Gegenzug auf Hilfe hoffen können, wenn Du sie benötigst.

Kryptoregel 16: Es gibt bei Kryptos mehr Informationen täglich, als man selbst verarbeiten kann. Fokussierung auf das Wichtige, ist deshalb das Zauberwort.

Kryptoregel 17: Die besten Coinreturns gibt es nicht durch das Trading sondern durch ICOs (siehe auch IOTA, Nxt oder Ethereum).

Kryptoregel 18: Immer die Passwörter ändern und zudem möglichst verschiedene E-Mail-Adressen verwenden im Kryptoland.

Kryptoregel 19: Mein Passwortmanager für all die verschiedenen Accounts und Wallets: Kugelschreiber + Papier.

Kryptoregel 20: Immer etwas freie Bitcoin als Liquidität bereit halten: Manche Investitionschancen verstreichen innerhalb von Minuten.

Kryptoregel 21: Das beste Marketing bringt langfristig nichts ohne gute Technologie. Hüte Dich vor Projekten von Schaumschlägern.

Kryptoregel 22: Die Sicherheit Deines Computers ist sehr wichtig: Sichere Dein System mit einer guten Firewall und vermeide Smartphone-Logins.

Kryptoregel 23: Nach einer Investition in ein Kryptoprojekt muss man regelmässig seine Hausaufgaben machen und mindestens zweimal wöchentlich den Status überprüfen.

Kryptoregel 24: Gute Projekte mit neuer Technologie brauchen Zeit nach dem ICO. Investiere nicht wenn Du zu wenig Geduld hast und nicht ein Jahr oder länger warten kannst.

Kryptoregel 25: Wenn Du Dir unsicher bist über ein Investment, investiere einfach nicht. Es gibt nahezu täglich neue Chancen im Kryptoland.

Kryptoregel 26: Du wirst zeitlich nicht dazu in der Lage sein, mehr als eine Handvoll Projekte abzudecken. Wähle weise aus und ersetze die schlechten Projekte emotionslos.

Kryptoregel 27: Es gibt einige ICOs, bei denen Investoren nur einen kleinen Teil (<50%) erwerben können. Diese ICOs bitte meiden.

Kryptoregel 28: Die Krpytomärkte sind volatil genug. Investiere nicht in Hebelkontrakte wie Futures oder Margintrading. Du wirst höchstwahrscheinlich verlieren.

Kryptoregel 29: Investiere nicht in ICOs, wenn Du den höchstmöglichen Start-Bonus nicht mehr erhalten kannst. Wenn Du zu spät bist, ist es das Risiko meistens nicht wert.

Kryptoregel 30: Auch Shitcoins können problemlos eine Marktkapitalisierung von über 50 Millionen erreichen. Aber nur kurzfristig, längerfristig wird Qualität benötigt.

Kryptoregel 31: Ist eine Kryptowährung in Kombination mit einem Multi-Level-Marketing-System, handelt es sich um einen Scam und Du wirst alles verlieren.

Kryptoregel 32: Höhere Bitcoin-Preise beeinflussen die Altcoinmärkte nur kurzfristig negativ. Längerfristig steigen Altcoins immer stärker als der BTC in einem Bullenmarkt.

Kryptoregel 33: To survive in cryptoland you need at least good English reading skills.

Kryptoregel 34: Investiere nicht in bereits gehypte Coins nach mehreren hundert Prozent Kursanstieg. Du wirst höchstwahrscheinlich als sogenannter Bagholder enden.

Kryptoregel 35: Besorge Dir für größere Bitcoinbestände unbedingt ein Hardwarewallet wie den Trezor oder arbeite mit Paperwallets.

Kryptoregel 36: Es ist völlig normal 100% Verluste zu erleiden. Diese werden aber durch einige 1000% Gewinne mehr als ausgeglichen wenn man seine Hausaufgaben macht.

Viel Erfolg!

Ethereum DAO wird kontrolliert abgewickelt und die Ether gesichert

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Der DAO-Hack hat gigantische Schockwellen ausgelöst und dem Ethereum-Aufwärtstrend ein jähes Ende bereitet. Dabei gab es in den Diskussionen der letzten Tage (ein wunderbarer deutschsprachiger Beitrag hier von Coinspondent Friedemann Brenneis) vor allem darum, ob man den fehlerhaften DAO „failen“ lässt, da der Angreifer ja nur den bestehenden Code genutzt hat (es war im klassischen Sinne kein Hack sondern eher ein Cheat), oder ob man den DAO-Investoren zu Hilfe eilt mit einem Soft- bzw. späteren Hardfork bei Ethereum. Das hat die Community tief gespalten und es konnte hier kein Konsens gefunden werden. Am Sonntag wurde der DAO dann erneut attackiert und es konnten erneut einige Ethereum entwendet werden. Langsam kam die Befürchtung auf, dass all das Gerede über einen Soft- oder Hardfork ja irgendwann nichts mehr bringt, wenn dem DAO an allen Ecken und Enden Ethereum entwendet werden. Als DAO-Investor dachte ich daran, dass man doch zumindest das bestehende Kapital sichern sollte, was immerhin noch gut 2/3 des ursprünglichen Investmentkapitals darstellte, gesamthaft 8.26 Millionen Ethereum. Nach der zweiten Attacke war die Bereitschaft insgesamt da, dieses Drittel des „Hackers“ abzuschreiben, wenn denn nur der Rest irgendwie gesichert werden kann. Der DAO erinnerte an eine Eisskulptur in der Sahara, mit langsamen aber sicherem dahinschmelzen…

Jetzt wurde endlich reagiert: Der DAO wird unter Federführung der Entwickler („Community-led Team“) geleert und abgewickelt auf eine sichere Ethereum-Adresse:
DAO
Das war ein wichtiger, und nach den Ereignissen am Sonntag, überfälliger Schritt. Damit ist die ganz große Brisanz aus der Sache heraus und der DAO kann ohne weitere Befürchtungen um den schwindenden inneren Wert, abgewickelt werden. Sollte es zu keinem Soft- und späteren Hardfork kommen, käme der Hacker zwar mit seiner großen Beute davon, aber die Investoren würden zumindest gesamthaft 8.26 Millionen Ethereum zurückerhalten. Nach den Schreckensnachrichten seit Freitag, dürften die meisten DAO-Investoren damit zufrieden sein, mit zwei blauen Augen davon zu kommen. Freilich ist die Diskussion über einen Soft- bzw. Hardfork bei Ethereum noch keineswegs beendet:
Soft- oder Hardfork
Auch die saubere Abwicklung der vielen tausend DAO-Investoren wird einen gewissen Aufwand erfordern.

Insgesamt ist es noch zu früh für eine abschließende Beurteilung über die möglichen zukünftigen Auswirkungen für Ethereum.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in den oben erwähnten Kryptowährungen selbst investiert

DAO-Hack Super-GAU für den DAO und Ethereum

Ethereum auf dem Rückzug

Es hatte alles so schön und gut ausgesehen. Wie erwartet zogen die Altcoinmärkte weiter an und Ethereum erreichte heute Morgen noch einen neuen Rekordkurs mit einer Marktkapitalisierung von 1.7 Milliarden Dollar. Nun liegt der Kurs um 34% zurück und der Ethereum-Bullenmarkt ist wohl nicht nur kurzfristig sondern mindestens mittelfristig zerstört. Wie konnte das geschehen? Beim DAO ist der „größte anzunehmende Unfall“ passiert. Ich zitiere von heise.de:

„Es sollte das Vorzeigeprojekt der Kryptowährung Ethereum werden: Investoren zahlten im Crowdfunding rund 11,5 Millionen Einheiten der Kryptowährung für Anteile an der ersten dezentralen autonomen Organisation, kurz DAO – einer neuen Art von Unternehmen, das nur im Form programmierter Verträge (Smart Contracts) in der Blockchain existiert und durch das Kollektiv der stimmberechtigten Anteilsinhaber gelenkt wird. Nun könnte die umgerechnet über 150 Millionen US-Dollar schwere DAO zu dem werden, was die Bitcoin-Börse Mt. Gox für den Bitcoin war.Offenbar gelang es nämlich Angreifern, einen großen Teil des DAO-Kapitals durch einen ausgenutzten Bug in eine Art Tochtergesellschaft abzuzweigen und damit dem Zugriff anderer zu entziehen. Den erst kürzlich auf die Rekordmarke von 21 US-Dollar gekletterten Ethereum-Kurs schickte das gleich mal runter auf 15 US-Dollar, der Wert der ebenfalls gehandelten DAO-Anteile halbierte sich kurzzeitig sogar.

Der Abzug des Geldes war offenbar über eine Lücke im Code der DAO möglich. Die Angreifer konnten eine „recursive call bug“ genannte Schwachstelle ausnutzen, die es erlaubt, durch eine permanent wiederholte Erzeugung von Tochter-DAOs Geld aus der Mutter-Organisation abzuziehen. Während des mehrstündigen Angriffs, der am Freitag morgen bemerkt wurde, kursierte auch ein offenbar erfolgloser Aufruf der DAO-Macher, das Netzwerk des Kryptogelds mit Minitransaktionen zu fluten. Das sollte für ein Stau bei der Transaktionsverarbeitung sorgen und die Angreifer hindern, schnell viel Geld abzuziehen. Das abgezogene Kryptogeld soll sich derzeit noch in einer Tochter-DAO befinden. Laut aktuellen Stand sollen rund 3,6 Millionen Ether gestohlen worden sein, eine Wallet wurde bereits ausgemacht.Mit dem Geld können die Angreifer fürs erste aber nichts weiter anfangen. Ein Sicherungsmechanismus erlaubt den Zugriff aufs Geld bei solchen Tochter-Entitäten erst nach 27 Tagen, wie Ethereum-Vordenker Vitalik Buterin erläuterte.

Nun wird in der Community diskutiert, wie man nach dieser Frist weiter verfahren soll. Buterin schlägt als erste Maßnahme einen Soft Fork der Ethereum-Software vor, mit dem das Netzwerk nach Ablauf der 27 Tage Transaktionen aus der DAO und ihren Töchtern als ungültig ablehnt. Danach könnte ein harter Fork folgen, der den Anteilsinhabern die Wiederinbesitznahme ihres Kryptogelds erlaubt. Wie andere Kryptowährungen ist aber auch Ethereum dezentral organisiert – das heißt, eine Mehrzahl der Miner und Miningpools müsste die Softwareänderung akzeptieren und anwenden.

Bereits vor der eigentlichen Attacke hatte es mehrfach Kritik gegeben, dass das dezentrale Vorzeigeprojekt in Chaos ausgeartet sei. Auch Angriffsszenarien wurden skizziert, die aktuell genutzte Lücke in der DAO sei sogar seit über einer Woche in der Community in Umlauf gewesen geworden, schreibt der Fachdienst Coindesk. Das volle Ausmaß des Exploits wurde wohl unterschätzt, wie das Team der Kern-Entwickler von Ethereum eingesteht.

Wie es mit der DAO nun weitergeht, muss sich in den nächsten Tagen zeigen. Ob der Hack auch über den aktuellen Kurssturz hinaus negative Konsequenzen für das Ethereum-Projekt und den damit eng verbundenen Blockchain-Hype hat, ist ebenfalls noch offen.“

Den DAO hat es nach dieser Nachricht noch stärker erwischt, aktuell liegt er um 45% zurück. Was mich fassungslos macht, ist, dass so ein Angriff überhaupt möglich war. Dass der DAO derart windschief zusammengeschustert worden war. Da ist die Abwehr des VfB Stuttgart geradezu ein Ausbund an Stabilität. Der DAO ist in seiner jetzigen Form fertig. Vermutlich kann die Transaktion durch den 27-Tage-Schutzmechanismus in Kombination mit einem Ethereum-Softfork rückgängig gemacht werden wie Vitalik Buterin hier erläutert. Danach soll es wohl eine Lösung geben, dass die DAO-Investoren ihre Ethereum aus dem DAO abziehen können und dann ist dieser DAO beerdigt und die Investoren erhalten ihre Ethereum wieder zurück – falls das alles klappt und das System nicht voher auseinanderfällt… Allerdings konterkariert dieser faktische „Bailout“ für den DAO natürlich den Anspruch, dass es sich um eine dezentrale autonome Organisation handeln soll. Der DAO hat sich weder als dezentral, noch autonom erwiesen. Zudem zeigt das schnelle Eingreifen Buterins, dass es eben doch eher ein Leader-Projekt ist und keine unabhängige Community die Fäden zieht.

Viel schlimmer als dieser vermeintliche Interessenskonflikt wirkt für mich, dass Ethereum heute unglaublich an Reputation eingebüsst hat. Lupenreine „Bitcoin-Enthusiasten“ argumentieren nun: „Seht her, so stabil wie Bitcoin ist Ethereum noch lange nicht. Das wird nichts mehr mit Ethereum…“ Und das ist das Problem, Kryptowährungen leben vor allem auch von Vertrauen. Wir haben es aktuell mit der schwersten Krise zu tun, welche Ethereum je erschütttert hat. Nun kann nämlich auch die bisher positive Medienberichterstattung kippen. Und der Bitcoin strotzt gerade vor Kraft und mit Lisk & WAVES & IOTA stehen mehrere hervorragende Altcoinprojekte bereit, Ethereum die Kronprinzenrolle streitig zu machen. Mit WINGS steht sogar ein „Ersatz-DAO“ bereit. Ich muss also meine Aussage vom Montag revidieren, aktuell spricht wenig für steigende Ethereum-Kurse, im Gegenteil, die Schockwellen dürften dazu führen, dass die Marktkapitalisierung unter 1 Milliarde abschmelzen dürfte. Ich habe deshalb heute einen Großteil meiner Ethereum verkauft.

Wichtig aber: Der generelle Aufwärtstrend für Altcoins und den Bitcoin ist dadurch nicht in Frage gestellt. Heute war zwar ein tiefroter Tag, aber insgesamt ist der Bullenmarkt stark genug um diesen Event wegzustecken.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in den oben erwähnten Kryptowährungen selbst investiert

Der Bitcoin-Hype von heute ist der Altcoin-Superboom von morgen!

Bitcoin zieht Altcoins hoch
Der Bitcoin marschiert nicht nur, er springt förmlich zu immer höheren Kursen! Vor fünf Stunden wurde mit 715 Dollar ein neues Zwei-Jahres-Hoch erreicht. War die Ursache das bevorstehende Halving, der Kaufdruck aus China, der vielleicht bevorstehende Brexit oder war der Bitcoin einfach reif nach längerer Seitwärtsbewegung? Vermutlich eine Mischung all dieser Gründe. Die Altcoins konnten erwartungsgemäß nur schwer mithalten und haben insgesamt betrachtet auf Bitcoin-Basis weiter an Boden verloren. Der Altcoin-Dax Coinoindex fiel unter die 700 Punkte-Marke und notiert aktuell bei 690 Punkten. Interessant ist allerdings, dass sich dieses Tendenz in den letzten 48 Stunden nicht weiter fortsetzte, trotz weiter steigender Bitcoinpreise. Altcoins scheinen also bereits ihren Boden gefunden zu haben. Die Talsole auf Bitcoin-Basis scheint durchschritten. Ich schreibe auf Bitcoin-Basis; in Dollar oder Euro gerechnet notieren Altcoins oftmals nahe ihrer Allzeithochs.

Und nun wird es interessant: Bereits heute konnte sich das Bild umkehren. Der Bitcoin stieg auf Tagesbasis knapp 6%, Ethereum und der DAO legten um 14% zu:
Bitcoin Ethereum Marktkapitalisierung
Die Situation an den Altcoinmärkten kann man aktuell mit einem Katapult vergleichen, welches voll angespannt ist und nur noch eines Auslösers bedarf. Dazu reicht zum Beispiel bereits eine leichte Abkühlung des aktuellen Bitcoin-Höhenfluges und an diesem Tag wird der breite Altcoinmarkt um mindestens 20% steigen. Der Coinoindex wird mittelfristig die Marke von 1’000 Punkten zurückerobern. Für mich ist es nur eine Frage der Zeit. Die Bitcoin-Gewinne von heute sind die Altcoin-Gewinne von morgen!

Wo sollte man sich aktuell positionieren: Als Ethereum-Bulle muss ich natürlich auf Ethereum und den DAO (faktisch ein Ethereum-Derivat) hinweisen. Beide sehe ich bei über 0.03 Bitcoin nach dem Anstieg. Vergessen wir nicht dass Ethereum neues Geld anzieht wie ein Magnet; hierzu reichen bereits die überschwänglichen Presseberichte mit denen die Massenmedien uns in den nächsten Tagen beglücken werden. Wir werden viele neue Anleger an den Märkten sehen und die meisten werden Ethereum als zweite Kryptowährung erwerben. Ebenfalls Potential sehe ich für Dash, Lisk, Counterparty, Nem, Emercoin und Factom. Auch das WAVES-ICO sollte einen guten Verlauf nehmen, allerdings werden die Zeichnungsgewinne deutlich schmaler als bei Lisk ausfallen. IOTA wird ebenfalls eine zweistellige Millionenmarktkapitalisierung erreichen, allerdings wird ein Börsenstart nicht innerhalb der nächsten zwei Wochen erwartet.

Schlechter sieht es für „yesterday’s heroes“ aus: Die typischen BTC-e Altcoins um Peercoin, Litecoin, Novacoin, Namecoin und Primecoin werden im aktuellen Altcoinboom keine entscheidende Rolle mehr spielen. Neue Besen kehren gut gilt hier leider für die „alten Alts“. Aber mit den restlichen Altcoins sollten insgesamt betrachtet deutliche Kursgewinne zu erzielen sein.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in den oben erwähnten Kryptowährungen selbst investiert

Twitter: Optimales Medium zur Verfolgung der Altcoinmärkte

Altcoinspekulant Twitter

Der Altcoinmarkt ist unglaublich dynamisch. Will man nicht täglich mehrere Stunden dafür opfern, braucht man Strategien um den Nachrichtenfluss für sich selbst in vernünftige Bahnen zu lenken. Sie selbst wenden bereits eine davon an, in dem Sie diesen Blog verfolgen.

Ich werde oft danach gefragt, wie ich die Informationsflut einigermaßen bewältige, die sekündlich aus den Coinmärkten auf uns hereinprasselt. Neben dem Mut zur Lücke, also schlicht gewisse Projekte komplett zu ingorieren, halte ich Twitter für das beste Medium für Kryptobegeisterte. Twitter ist eine schnelle und zeitsparende Methode am Ball zu bleiben. Ich habe Dank Twitter die zeitraubende und mühseelige Suche nach interessanten Projekten bei Bitcointalk (Announcements) weitgehend eingestellt. Man muss eben nur die richtigen Leute „verfolgen/followen“.

Sie können es sich selbst einfach machen und einfach meine Liste verwenden und diesen Experten dann selbst folgen. Dadurch sind Sie mit wenigen Minuten täglich immer sehr nahe am Geschehen und können direkt reagieren. Zum Beispiel habe ich Dank Collin Crypto manche Coin entdeckt, welche dann von Microsoft in Azure aufgenommen wurde, so dass hier schnelle und profitable Trades möglich waren. Wer deutschsprachige Tweets bevorzugt, kommt an Christoph Bergmann, Marcus Pleines oder dem Coinspondent nicht vorbei.

Hier geht es zu meiner Liste, die ich ständig aktualisiere.

Mein Twitter-Account ist hier zu finden.

Airdrop (Gratiscoins) bei CYGNUS [CYG] – Nehmen wir mit!

Cygnus
Airdrops, also die Verteilung von Gratiscoins an eine gewisse Anzahl von Leuten, gehören natürlich zum Besten was einem in der Altcoinwelt passieren kann. Kein finanzieller Aufwand und trotzdem teilweiser hoher Return, wie bei Decred zum Beispiel. Nun gibt es eine neue Gelegenheit. CYGNUS heißt die Coin, welche aktuell 1’000 Teilnehmern die Möglichkeit gibt am Airdrop teilzunehmen.

Details zur Coin: Es handelt sich um eine hybride PoW/POS Coin wie zum Beispiel Emercoin. Es können nur 25.6 Millionen Coins gemint werden, also kaum mehr als bei Bitcoin oder Decred. Dafür liegt die jährliche Verzinsung in der Wallet bei stattlichen 25%. Es besteht also ein großer Anreiz die Coins in der Wallet zu lassen anstatt auf den Altcoinbörsen zu parken. Von 25.6 Millionen Coins sind 8.25% premined. Davon wird die Hälfte für Bounties und sonstige Belohnungen verwendet, die andere Hälfte in Höhe von 1’187’000 wird für die 1’000 Airdrop-Adressen auf die Seite gelegt.
Der Mining-Algorithmus ist X11, es gibt sogar bereits zwei Pools, obwohl die Coin erst zwei Tage alt ist. Das Interesse an der Coin innerhalb der Community ist sehr hoch – das erkläre ich mir mit den Nachwirkungen von Decred. Technisch gesehen nämlich gibt es ansonsten nichts weltbewegendes zu berichten. Das Mining erhält mehrere sogenannte Super-Block-Phasen mit höheren Blockrewards um die Miner bei Laune zu halten, ansonsten ein normaler Klon, welcher die Altcoinwelt mit Sicherheit nicht revolutionieren wird. Die Windows-Wallet ist sehr installationsfreundlich und funktionierte bei mir auf Anhieb (47 Connections, sehr sehr gut)

Fazit: Mitmachen natürlich! Allerdings sind die Restriktionen recht hart. Man braucht einen Bitcointalk-Account mit Member-Status, muss also schon einige Monate dabei sein und über siebzig Beiträge verfasst haben. Sind die Bedingungen erfüllt, einfach folgendes Formblatt
• Bitcointalk.org username*:
• Bitcointalk Rank*:
• Cygnus address*:
ausgefüllt an cygnus.dev senden, welcher die 1’000 Airdrop-Pakete verteilt. Jeder erhält 1’187.40 Coins. Was diese Coins wert sind wird sich bald zeigen, die Coin dürfte recht schnell bei kleineren Altcoinbörsen wie Yobit.net gelistet werden.

Disclaimer: Hinweis auf Interessenskonflikt, ich habe am Airdrop teilgenommen und bin daher in CYGNUS investiert.

Europecoin [ERC]: Interview mit CEO Matthias Klees

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Europecoin gehört zu den Coins mit dem professionellsten Online-Auftritt und wird von Matthias Klees aus Bochum geleitet. Es freut mich, dass er sich die Zeit für ein Interview mit mir genommen hat.

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Hallo Matthias, vielleicht zuerst ein paar Worte zu Dir

Matthias:
Gerne, ich wohne in Bochum, Deutschland und bin seit elf Jahren selbstständig mit der Internetmarketing Agentur „Szenekonzept“. Ich begann im Januar 2014 mich an das Thema Bitcoin ranzutasten, um dann eine Woche später zum Kopfsprung anzusetzen. Die Folge waren jetzt zwei Jahre PC -solationshaft und ein zeitweise frustrierter Hund. Ich gründete dann vier wochen später mit Freunden die Firma Transfair und nahm mit 12 Terahash (das war vor zwei Jahren unglaublich viel) das Mining auf. Vier Monate später stellten wir die ersten zwei Two-Way Robocoin ATMS in Europa auf. Nachdem die BAFIN (Bankenaufsicht) uns im August 2014 den Hahn abdrehte, startete ich alleine nochmal. Durch Spekulieren war ich auch als erster beim Europecoin dabei, so zahlte ich das erste Mal Lehrgeld. Aus dem Marketing kommend stellte sich sehr früh das Gefühl ein, einiges besser machen zu können, aber zuerst heuerte ich gegen Bezahlung als Marketing Leiter bei ETHANCOIN an (noch recht naiv, was das Beurteilen von Geschäftspartnern aus der Szene betraf) so lobte ich den Coin begeistert innerhalb von 6 Wochen von 7 Satoshi auf 120 Satoshi, was den Rest des Teams dazu veranlasste, auszucashen und zu verschwinden. Ich beschloss einen Coin zu machen und seinen Erfolg nie wieder von irgend etwas anderem abhängen zu lassen als von mir selbst. Im Moment maintaine ich den Europecoin und betreibe mit zwei Freunden ein Cloudmining Startup staisybit.com


Europecoin hat bewegte Zeiten hinter sich. Könntest Du meinen Lesern die Geschichte dieser Coin erläutern und auch erklären, was Dich inspiriert hat in das Projekt einzusteigen?

Matthias: Europecoin war einer der grössten Scams des Jahres 2014 mit einem Copy-and-Past Peercoin Klon, wie er uninteressanter gar nicht hätte sein können. Er wurde bis zum Ende der Miningphase hochgelobt und dann verschwand der „Entwickler“. Danach war der Coin sechs Monate tot. Ich berate seit fünf Jahren Mitglieder des Europäischen Parlaments zu Sozialen Entwicklungen und zu Marketing Trends im Internet. Meine Erfahrungen haben schon lange den Wunsch aufkommen lassen, meine dort gewonnenen Beziehungen dafür einzusetzen, etwas zu ändern. So beschloss ich eine Organisation aufzubauen, die Grassroots Lobbyisten nach Brüssel sendet um dort als Lobby für Dezentralisierung und Krypto-Währungen gegen das Corporate Establishment einzusetzen. Darüber hinaus hatte ich die Idee ein Blockchain basierendes Lobbycontrol System zu etablieren (mehr in der Roadmap) und als Anschauungs-Objekt anstatt eines Theorie-Models einen Coin ins Rennen zu schicken, der schon von der Bevölkerung im Alltag genutzt wird. Den gibt es aber noch nicht. Da wir in Zeiten leben, wo man Energievergeudung vermeiden sollte, beschloss ich statt einen neuen Coin minen zu lassen, ein paar betrogene Menschen zu retten, indem ich entgegen aller Ratschläge das Europecoin Netzwerk reboote und den Coin übernahm. Was danach geschah würde jetzt jeden Rahmen eines Blogeintrages sprengen. Wer Lust auf einen Krimi hat, dem empfehle ich einen Blick auf das Bitcoingarden Blog zu werfen, die haben unsere Geschichte in drei Artikeln gut dokumentiert.


Bist Du alleiniger Entwickler oder gibt es noch andere Teammitglieder?


Matthias:
Ich war schon ein beschissener Programmierer als ich den Job vor zwölf Jahren an den Nagel gehängt habe. Dehalb waren meine ersten beiden Walletupdates eher ein zweifelhafter Versuch. Zum Glück lernte ich Alberto kennen, der mit mir auch Staisybit gegründet hat und diesen Service selbst geschrieben hat. Er ist einer der Topentwickler dieser Szene, hat V-POS erfunden und seine Handschrift steckt in Projekten wie FUELCOIN, FLY-COIN, SECURITY COIN und vielen mehr. Er wohnt in Italien und ist aus Begeisterung an unserer Sache dem Team beigetreten. Seitdem sind noch zwei Entwickler, die nicht genannt werden möchten zur Hilfe gekommen. Das dritte feste Teammitglied ist Steve a.k. Methamorphin, ein Mitglied das ebenso fanatisch bei der Sache ist, wie ich und mit dem ich mittlerweile eine Firm agegründet habe, von der ihr bald noch oft hören werdet.

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Es gibt ja hunderte Coins mittlerweile, was unterscheidet Europecoin von anderen Coins?

Matthias: Abgesehen davon , dass ich überzeugt bin, dass unsere nach über einem Jahr ungebremste Motivation ein Feature für sich ist, sind wir eigentlich kein „Single Feature“ Coin, bei dem das so leicht zu sagen ist. Aber genau das ist, glaube ich, die Besonderheit unseres Coins. Denn ich meine mit „ganzheitlichem“ Ansatz alles Andere als versprengtes, konzeptloses Aneinanderreihen von Features. Ich habe im Dezember eine umfangreiche Roadmap für die kommenden fünf Jahre veröffentlicht. Diese Roadmap ist unverzichtbare Lektüre, um das Konzept verstehen. Wir haben mindestes alle zwei Wochen einen Lagebericht mit allen unseren Tätigkeiten veröffentlicht (halte ich für ein sonst kaum gesehenes Arbeitsverhalten) und alle zwei Monate eine komplett überarbeitete Fassung unserer Roadmap. Gegenüber unserer fünf Jahresplanung sind wir allerdings zwei Jahre im Vorsprung. Das Wallet wurde überarbeitet mit einer komplett neuentwickelten VPOS engine, In-Waller-Trading und einem Cloudstaking Tab ausgestattet. Das Cloudstakingtab wird aber in Kürze durch eine richtige QT ClientServer Lösung ersetzt, die lokale und in der Cloud stakende Coins dynamisch kontrollieren und verschieben kann. Dieses Tab ist eine Vorschau einer von uns in Entwickung befindlichen COIN-RPC-to-REST-WEBSERVICE-API, die Coin Befehls-Sätze mittels eines simplen Includes einer Datei erweitert und dann jeden beliebigen CHAIN/COIN und jeden beliebigen SERVICE als APP andocken kann. Das erste APP wird gleich mitgeliefert werden, da es sich auch schon im Alphastadium befindet: Ein „Interpeter“, der alle Etherum Blockchainfeatures und das Netzwerk mit seinen Teinehmern und Services bei uns andockt – geplante Fertigstellung in 8-9 Monaten, Status: die API ist schon als Staisybit API in Betrieb der Entwickler arbeitet gerade and der ersten Version der Befehls-Sätze.

Weitere Besonderheiten unseres Coins: Corecoin der ROKOS Flavors Disribution für RASPERRY PI, im Unterschied zu den anderen Corecoins interessant ist die Tatsache, dass wir erste Verträge für eine Serienproduktion eines kompletten „Internet-OF-Things“ Standart kompatiblen Full-Node Hardware Staking wallets, auf Basis dieser Distribution abgeschlossen haben. Desweiteren haben wir vor drei Monaten (nach Verbot von LOCALBITCOINS) den einzigen in Deutschland zugelassenen, Person zu Person Bitcoin-Exchange aufgebaut (bitcoin-treff.de) und sind nun dabei, diesen zu internationalisieren und darüber dann die Europaweite Verbreitung von Europecoin vorranzutreiben. Wenn ich also unbedingt eine Besonderheit unseres Coin nennen müsste würde ich sagen, „wir planen das Zehnfache und setzten es in der Hälfte der Zeit um“ …. aber das wäre ja unverschämt zu sagen 😉


Gibt es bereits eine Verwendung in der Realwelt?


Matthias:
Ja, es gibt schon einige und viele sitzen schon mit Zusage in den Startlöchern, und warten auf ein O.K. weil ich es für sinnvoll halte, erst beizutreten, wenn der Marketcap für unsere Partner einen zufriedenstellenden Umsatz garantieren kann.
Zufriedene Geschäftsparner sind treue Partner. Jedoch werden wir schon bei COINtoPAY, bei CryptoCloud Hosting und beim TradingBot C.A.T. als Zahlungsmittel zugelassen. In Kürze launched moBUinet. Dies ist ein Paymentprovider mit einem BusinessNetwork und Social-Point-OF-SALES Platform, von einem größeren Englischen Finanzanbieter. Die schon implementierte Europecoin-Unterstützung und Partnerschaft mit dieser Firma wird in Kürze eine sehr viel breit gefächerte Akzeptanz für nahezu jedes Produkt bieten. Und noch mehr: Man wird dort auch selber Produkte und Services and den Markt bringen können und Geld (Europecoins) verdienen können. Eine weitere Möglichkeit ERC zu verdienen bietet übriegens der Infernopool Multipool, dass seit einer Woche in Europecoins auszahlt


Die aktuelle Marktkapitalisierung beträgt dennoch nur 90‘000 Euro. Woran liegt es?

Matthias: Um, wirklich ganz ehrlich zu sein: Darüber denke ich selber viel nach. Eine Idee ist, dass die Leute ein zu gutes Gedächtnis haben und nach dem SCAM bei dem Wort Europecoin gar nicht mehr hinsehen oder weil unsere Roadmap vielleicht auch einige entweder überfordert oder sie keine Lust haben, sich länger als fünf Minuten mit der Roadmap zu beschäftigen. Desweiteren, ist es viel schwerer einen schon gescheiterten Coin aus diesem Loch herraus zu wirtschaften, als mit einem neu gehypten Coin, die Vorschusslorbeeren zu verbrennen. Das erste halbe Jahr habe ich quasi in meinem Thread verbracht und mit mir selbst geredet und so getan als würde ich gar nicht merken, dass sich kein Schwein für das, was ich schriebb interessierte. Das hat sich aber zum Glück in den letzten acht Monaten geändert, die Hardfork Version (V2) wurde am ersten Tag über 2000 mal herunter geladen, der Thread ist seit einigen Monaten lebendig. Auch der Trade zieht langsam aber sicher an und immerhin halten wir und schon mal seit neun Monaten wacker auf Bittrex. Wie dem auch sei: Wir bleiben so aktiv und innovativ wie die letzten zwölf Monaten und nichts auf der Welt kann verhindern, das sich unsere Marketcap früher oder später rapide verändert. Davon bin ich fest überzeugt

ip-bitcointalk-org
Gibt es noch Kontakt zum alten Entwickler der Coin? Hat er seine vielen Millionen Coins noch oder zwischenzeitlich verkauft?

Matthias: Noch ein Grund für den niedrigen Marketcap. Kontakt habe ich nicht zu ihm und das dürfte auch sein Glück sein. Aber vor drei Monaten hatten wir einen Preis von 650 Satoshi und er hat in vier Wochen sieben Millionen Coins gnadenlos gedumpt bis runter auf kurzzeitige 120 Satoshi. Der Anblick tat schon in der Seele weh. Zum Glück sind Dumper „Ein sich selbst lösendes Problem“. Sowas kann einen Coin nicht töten, sondern kostet allerhöchtens ein wenig Zeit und Nerven. Ich hab da ein seeehr dickes Fell!

Aktuell wird Europecoin nur bei Bittrex und Bleutrade gehandelt. Hast Du ein Listing bei weiteren Börsen im Visier?

Matthias: Ja, obwohl ich da eher dazu neige die Trades nicht zu sehr zu streuen, bevor wir nicht die passende Größe erreicht haben, halte ich im Moment zwei Dinge für strategisch sinnvoll:
1) ein vielversprechend wachsender, kleiner, dezentral organisierter Market (gerade in Angriff genommen, VOTE FOR US! https://safecex.com/site/login) und wenn das geklappt hat
2) einen mittelgroßen Chinesischen Markt; ich gebe im Moment die dafür sinnvolle Chinesische Übersetzung des Coins und unserer OP in Auftrag, um dann die Kampagne zu planen


Der Abschluss gebührt Dir: Warum sollen wir in Europecoin investieren bzw. minen?

Matthias: Fall das schon gesagte noch nicht reicht, hilft Mathe:
Mit einem für 12 Stunden gemieteten Rig für 0.12 BTC vom miningrigrental.com (60 THS) erreicht man 75k ERC Auszahlung bei Infernopool = 0.19 BTC/ERC und erwirtschaftet damit in 24 Stunden einen Gewinn von 0.14 Bitcoin. Das macht alle neun Tage einen Bitcoin bei einem Preis, der zu Gunsten von Volumen 100 Satoshi unter unserem Durchschnittswert liegt. Deshalb gilt bei dem aktuellen Preis, den wir nur während des Siebenmillionen-Dumps für nicht mal einen Tag unterschritten haben, schnell kaufen, sonst tu ich es 😉

Vielen Dank für das Gespräch Matthias und viel Erfolg mit Europecoin!


Fazit:
Wenn man das oben Gesagte wirken lässt, deutet viel daraufhin, dass Europecoin im aktuellen Altcoinbullenmarkt noch weit bessere Zeiten vor sich haben wird. Die Markkapitalisierung und das Tradingvolumen sind sehr niedrig. Die Aktivität des Entwickler-Teams sind sehr hoch. Ich rate zum Kauf bei Bittrex, eine Vervielfachung des Kurses ist ohne weiteres möglich. Wie immer gilt: Nur Spielgeld einsetzen. Altcoins sind hochriskante Investitionen!

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Europecoin investiert.

Bitcoin hängt in den Seilen – Altcoins haussieren!

Der heutige Freitag war ein rabenschwarzer Tag für den Bitcoin. Zunächst das Aus von Cryptsy. Zusätzlich belastet wurde der Kurs aber durch den öffentlichkeitswirksamen Abschied von Mike Hearn als Bitcoin-Entwickler. Sein Beitrag in Medium.com ließ kaum ein gutes Haar am Bitcoin. Er betrachtet das Projekt als gescheitert. Beide Meldungen zusammen rissen den Bitcoin in ein tiefes Loch auf aktuell 389 Dollar. Das ist ein Kursverlust von knapp 10% innerhalb eines Tages!

Altcoins dagegen sind aus ihrem Dornröschenschlaf mit stetig fallenden Kursen gegenüber dem Bitcoin erwacht. Das zeigt schon „der Dax“ der Altcoins, der Coinoindex, welcher aktuell bei 516 Punkten liegt. Ein stolzes Plus von 13% innerhalb eines Monats.

Diese Altcoins haben in den letzten Tagen für besondere Furore gesorgt:

Ethereum: Eine unglaubliche Woche liegt hinter Ethereum welcher den Preis auf Bitcoin-Basis um 43% ansteigen liess und auf Dollar-Basis um immerhin 25%. Ethereum hat sehr gute Presse bekommen, zudem gab es ein Release der Wallet Mist (ja sie heißt wirklich so…). Auch versprechen sich die Investoren sehr viel von der Zusammenarbeit mit Microsoft bei Azure. Aktuell diskutiert die Nasdaq die Einführung von Azure, was die Berichterstattung dominiert hat. Viele Börsianer dürften so zum ersten Mal von Ethereum gehört haben und das sorgte für Kaufdruck. Selbst die negative Meldung, dass dem Ethereum-Team langsam das Geld ausgeht, konnte die Partystimmung nicht trüben.
Was tun? Aktuell nichts, der Preis ist überhitzt, eine Abkühlung im Bereich auf unter 1.10 Dollar abwarten.

Emercoin:  Emercoin war DER Highperformer diese Woche. Der Preis stieg auf Bitcoin-Basis um 181%! Emercoin hat sich so in die Top 10 der Kryptowährungen katapultiert, mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 10.2 Millionen Dollar. Auch hier liegt der Grund in der Zusammenarbeit mit Microsoft Azure und der Nasdaq-Fantasie. Kaum einer kannte Emercoin vor 1-2 Wochen. Das war ein ganz großer Coup hier mit ins Boot zu kommen.
Was tun? Spekulativer Kauf. Trotz des Kursanstiegs ist weiteres Potential vorhanden. Die Marktkapitalisierung ist relativ gering, hält der positive Newsflow an, kann sich der Kurs noch einmal verdoppeln innerhalb der nächsten drei Monate.

Nxt: Auch die vielgeprügelte Nxtcoin konnte diese Woche profitieren. Der Kurs stieg zwischenzeitlich um 50% an seit Wochenbeginn, allerdings hat die Coin seit gestern wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Aktuell liegt Nxt auf Bitcoin-Basis bei 29% im Plus und in Dollar beträgt der Preisanstieg immerhin noch 12.5%. Es gab hier ein Update des Client mit vielen neuen Funktionen. Hier die Details. Das kam gut an in der Community. Zudem war die Coin schlicht überverkauft, eine Gegenreaktion war überfällig. Dieser kurzfristige „Pump“ ist aber bereits wieder am abklingen.
Was tun? Charttechnisch ist Nxt aktuell etwas angeschlagen, nachdem die 2000 Sat Marke nicht verteidigt werden konnte. Dennoch ist die Coin fundamental unterbewertet und ich gebe hier eine klare Kaufempfehlung ab. Nxt ist technisch gesehen Bitcoin um Lichtjahre voraus.

Wo gibt es die Coins? Nxt und Ethereum werden bei Poloniex gehandelt. Emercoin gibt es bei Bittrex.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Nxt investiert