Archiv für den Monat Februar 2017

Byteball: Dritte Gratis-Ausschüttung am 12. März

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Byteball hat in den letzten Wochen den positiven Trend bestätigt, obwohl die Altcoins wegen dem Bitcoin-Anstieg erneut unter Druck kamen. Die zweite Ausschüttung erfolgte am 11. Februar, wie ich bereits berichtete. Ingesamt wurden 1.76% neu ausgeschüttet. Davon gingen exakt 1% an die bisherigen Byteballhalter, welche pauschal +10% auf Ihre Bestände erhielten. Die restlichen 0.76% gingen an verlinkte Bitcoinguthaben. Insgesamt sind also gerade einmal 11.76% aller Byteball ausgeschüttet worden. Die nächste Ausschüttung mit exakt gleichen Bedingungen erfolgt am 12. März. Wer neu dabei ist und wissen möchte, wie er denn seine Gratis-Byteball erhalten kann, dem wird hier geholfen. Die Community ist gewachsen in der Zwischenzeit, die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei über 5 mio Dollar. Neben Cryptox.pl wird Byteball seit einigen Tagen auch bei der kleinen Exchange bitsquare gehandelt. Es ist wahrscheinlich, dass weitere Altcoinbörsen folgen werden in den nächsten Wochen. Zusätzlich wird demnächst ein Community-Fonds eingerichtet werden um die weitere Entwicklung und Verbreitung zu unterstützen. Dafür werden nicht abgerufene Blackbytes verwendet. Blackbytes werden nämlich nur dann ausgeschüttet, wenn sie auf bereits registrierten Airdrop-Adressen liegen. Wer dies versäumt erhält zwar Byeteball aber keine Blackbytes. Diese „vergessenen“ Blackbytes fliessen in diesen Fonds.

Auch technisch tut sich einiges. Tony und sein Team von mindestens zwei weiteren Entwicklern haben die Version 1.3.0 veröffentlicht. Neben einigen Bugfixes ist es nun direkt möglich TOR zu aktivieren, was insbesondere bei Transaktionen von Blackbyte ein enorm hohes Mass an Anonymität ermöglicht:
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Insgesamt wirklich eine hervorragende Arbeit welche hier geleistet wird. Zusätzlich hat sich Tony mit Lisk und ICONOMI abgesprochen, die beide gemeinsam weiterhin um die 20% aller Byteball/Blackbytes halten. Beide stimmten wohl zu, dass sie ihre Byteball halten bis zum Ende der Ausschüttungsperiode. Das hilft beiden Seiten: Die Byteball-Community muss mittelfristg keine Dumps befürchten, welche von diesen „Mega-Walen“ ausgeht und gleichzeitig hilft ein stabiler Preis bei Byteball den inneren Wert von Lisk und ICONOMI zu erhöhen. Vielleicht ergibt sich daraus sogar noch eine Coin-übergreifende Kooperation. So hätte sich Tonys Strategie die Bitcoin-Menge je Interessent nicht zu begrenzen sich im Nachhinein doch noch ausgezahlt.

Fazit: Es stehen weiterhin alle Ampeln auf grün. Investoren rate ich ihre Bestände auf jeden Fall über die nächsten Ausschüttungen hinweg zu halten. Das sieht alles sehr vielversprechend aus und das Momentum dürfte in diesem Jahr hoch bleiben, schliesslich gibt es neben Byteball aktuell nur IOTA als Coin der dritten Generation mit Tangle anstatt der Blockchain. Der Tangle-Hype beginnt erst, da bin ich mir relativ sicher. Setzt sich die positive Entwicklung von Byteball (und IOTA) fort, sind beides Kandidaten für eine Marktkapitalisierung von über 100 mio Dollar. Die aktuellen Kurse  von unter 0.05 BTC je GBYTE sind zudem für Neuinvestoren interessant. Der gestiegene Bitcoinkurs hat hier noch einmal für attraktive Einstiegskurse gesorgt. Wer bisher noch nicht dabei war, hat nun die Chance sich einen Teil vom Kuchen abzuschneiden und damit an den weiteren Ausschüttungen zu partizipieren. Nicht vergessen: 88.24% werden noch verteilt!

Der Altcoinspekulant geht in den Ruhestand. Meine zu knappen zeitlichen Ressourcen lassen auf Dauer eine qualitativ hochwertige Altcoinberichterstattung leider nicht zu. Ich bitte meine Leser um Verständnis und danke für das Vertrauen und das viele positive Feedback, welches ich in den letzten Jahren erhielt. Es war mir eine Ehre!

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

OpenLedger: Schnäppchenjagd bei Incent und Blockpay

Das Altcoingeschäft ist extrem kurzlebig. Zwischen Hype und dem Vergessen liegen oft nur wenige Wochen. Das eröffnet Chancen, wenn man seine Hausaufgaben gemacht hat. Ich möchte heute auf zwei Werte eingehen, welche bei OpenLedger gehandelt werden. OpenLedger ist eine Börse, welche direkt über die Bitshares-Blockchain läuft. Dadurch hat man kein Gegenparteirisiko bei Transaktionen, da diese direkt über die Blockchain gesettled werden. Allerdings ist die Liquidität grausam niedrig, es gibt kaum Käufer und nur ein Gesamtvolumen von einigen Bitcoin täglich. Zudem ist die Börse nicht sehr benutzerfreundlich und das Handling benötigt gute Nerven. Für geduldige Käufer, sind das aber sehr interessante Bedingungen. Ich habe zwei Werte herausgepickt, welche ich für sehr interessant halte:

Incent
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Über das Incent ICO hatte ich bereits im September gebloggt. Incent ist eine sogenannte Appcoin und läuft als Token auf der Waves-Blockchain. Das ICO war erfolgreich und es konnten bis Ende November über 1‘000 Bitcoin und 832‘000 Waves eingesammelt werden, was damals rund 1 Million Dollar entsprach. Der ICO-Preis betrug in den ersten 24 Stunden 10‘000 Satoshi, der Preis stieg dann bis zum Ende der Zeichnungsmethode auf 16‘667 an. Es gab allerdings einige Investoren, die mit einem Blockdiscount weniger als die ersten ICO-Investoren zahlen mussten. Incent hat das Ziel eine Art Treuprämienplattform als App zu bauen, welche blockchainbasiert ist. Also ganz grob gesagt eine Art Blockchain-Payback-Karte, nur halt als Smartphone-App. Die erste Version soll im 2. Quartal heraus kommen. Es gibt bereits interessierte Händler welche dieses System in der Praxis einsetzen wollen. Wichtig zu wissen ist, dass diese Geschäfte die Incent zum festgesetzten Preis von 20‘000 Satoshi erwerben müssen, wenn sie ihren Kunden Prämien gewähren wollen. Incent muss diese Token für die Händler über den freien Markt besorgen (sofern der Kurs bei unter 20‘000 Satoshi liegt) hat aber auch das Recht noch einmal die gleiche Anzahl an Tokens zu erschaffen, wie an der ICO ausgegeben wurden. Aber eben zu mindestens 20‘000 Satoshi und nur wenn zu diesem Preis keine Incent auf dem freien Markt erworben werden können. Nun haben wir aber die Situation, dass Incent noch nicht fertig entwickelt worden ist und erst im 2. Quartal starten wird. Zusätzlich wird Incent aktuell an keiner grösseren Börse gelistet. Aktuell kosten die Incent-Token nur rund 5000 Satoshi bei OpenLedger, also rund 50% unter dem ersten ICO-Preis und nur rund ¼ des Preises, welchen Händler für Incent später bezahlen müssen bzw. Incent von der Börse später zurückgekauft werden. Das hat mit der Ungeduld von Investoren zu tun und auch damit, dass durch die ICO-Signatur-Kampagne viele geschenkte Coins verscherbelt werden, ohne Rücksicht auf irgendwelche Preisbarrieren. Die Chance für mittelfristige Investoren! Wer sich zu Preisen von unter 10‘000 Satoshi eindeckt, sollte später noch viel Freude an seinen Incent haben, da ich davon ausgehe, dass sich der Kurs im zweiten Quartal in Richtung des Händlerpreises von 20‘000 Satoshi entwickeln werden wird. Als ich diesen Beitrag begann war Incent nur bei OpenLedger gelistet. In den letzten Tagen sind noch Cryptopia, Liqui und Tidex hinzugekommen, welche aber ebenfalls nicht sehr liquide sind und dem Kurs auch nicht helfen konnten. Aktuell ist die Liquidität bei Cryptopia allerdings besser als bei OpenLedger.

Blockpay
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Bei Blockpay handelt es sich um einen Zahlungsanbieter für Händler. Die Idee ist, dass Kunden bei Geschäften welche Blockpay unterstützen mit jeder gängigen digitalen Währung bezahlen können, also nicht nur Bitcoin, sondern auch Ethereum und andere Altcoins. Dazu benötigen die Händler lediglich eine App, zudem ist Blockpay mit dem Odoo-System voll kompatibel welches bei vielen Händlern Verwendung findet. Das Bild oben zeigt ein schönes Beispiel, wie Blockpay in der Praxis als Zahlungssystem Verwendung finden könnte. Hier im Detail:
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Blockpay wird sogar in die Richtung weiterentwickelt, dass es praktisch auf allen Hardware-Geräten laufen soll und sogar in Richtung Microzahlungen und IOT Verwendung finden soll. Die Münchener Firma führte im Sommer ein kleines Pre-ICO durch um eine Anschubfinanzierung für die ersten Monate zu erhalten. Von den 100‘000‘000 Blockpay-Token wurden 6‘500‘000 für das Pre-ICO angeboten und zwar mit einem Rabatt von bis 42% auf den regulären Preis von 0.0005 Bitcoin oder eben 50’000 Satoshi. Die Investoren zahlten also mindestens 28’800 Satoshi je Token. Das Marketing lief auf Sparflamme, so dass nicht einmal sämtliche Token von Investoren erworben wurden. Selbst ich verpasste dieses Pre-ICO, obwohl ich gerne daran teilgenommen hätte. Blockpay läuft über die Bitshares BlockChain, so dass die Coin schnell auf OpenLedger angeboten wurde. Aber auch hier das gleiche Bild wie bei Incent, das Interesse verflachte, Investoren versuchen auszusteigen, ohne Käufernachfrage. Ein reiner Verkaufsmarkt entstand, ohne nennenswerte Nachfrage bröckelte der Kurs immer weiter ab, auf aktuell unter 15’000 Satoshi je Token. Nun ist Blockpay aber gerade einmal am Beginn des Weges. Das richtige ICO soll im Frühjahr erfolgen und auch entsprechend mit Marketingmassnahmen unterstützt werden. Blockpay hat zum Beispiel nun eine Community-Managerin eingestellt um das ICO professionell zu begleiten. Zusätzlich wird das Unternehmen auf einer „World Tour“ sein Geschäftsmodell auf fast allen Kontinenten erläutern. Und es ist wichtig zu erläutern, dass der Preis auf jeden Fall höher sein sollte als 30’000 Satoshi. Die späteren Investoren müssen ja mehr zahlen als die Pre-ICO-Investoren, sonst würde das Projekt an Glaubwürdigkeit einbüssen. Es ist also sehr sehr wahrscheinlich, dass bei der offiziellen ICO-Ankündigung bei OpenLedger bis zum ICO-Kurs leergekauft wird. Hierzu sind nur wenige Bitcoin erforderlich. Faktor 2 ist also auf jeden Fall drin für heutige Investoren und das bereits innerhalb weniger Monate.

Wichtig ist bei beiden Werten: Streng limitiert vorgehen. Das geringe Volumen nötigt Investoren einige Tage Geduld ab. Aber diese Geduld sollte sich entsprechend auszahlen. Bei beiden Werten gibt es ungeduldige Wale, welche sich einen Schluck zuviel aus der ICO-Pulle gegönnt haben und dankbar sind für Volumen auf der Käuferseite, damit sie ihren Anteil ermässigen können. Die Ungeduld der Verkäufer von heute ermöglicht die Profite von Morgen der Käufer!

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

Update IOTA/IOTATOKEN: Android-Wallet, Light-Wallet und Foundation

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Ein kleines Update zu IOTA. Neben einer Light-Wallet, welche IOTA bereits viel benutzerfreundlicher gemacht hat, gibt es seit heute ein Android-Wallet. IOTA kann nun also problemlos auf vielen Smartphones und Tablets genutzt werden, allerdings nicht bei Apple iOS Geräten. Ganz einfach bei Google Play downloaden:
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Hier noch ein Blogbeitrag dazu in Verbindung mit einem tollen Video, in welchem die wichtigsten Funktionen zu sehen sind.

Das Entwicklerteam hat einen sehr guten Job gemacht! Ich rufe deshalb zu Spenden auf, da diese Arbeit weitgehend unentgeltlich erfolgte:
Bitcoin: 1MyCJP3yZtSJ3bMVEoQRPSY3D6Ev7CTvzo
IOTA: DBPECSH9YLSSTQDGERUHJBBJTKVUDBMTJLG9WPHBINGHIFOSJMDJLARTVOXXWEFQJLLBINOHCZGYFSMUEXWPPMTOFW

Auch der Handel mit IOTA wurde erleichtert. Es gibt nun einen Chatbot um IOTA über Slack zu handeln und es wurden so bereits über 200 Transaktionen im Gegenwert von über 200’000 Euro abgewickelt. Wer genaueres wissen will und IOTA kaufen oder verkaufen will, hier geht es zum Handel über den Chatbot: https://iotatangle.slack.com/messages/trading/

Heute fand noch ein Hackathon im Office der IOTA-Foundation in Berlin statt unter dem Motto „Hacking.Law: Connecting Law and Code.“
IOTA beteiligte sich zudem am Hackathon im Cryptovalley von Thomson Reuters in Zug Ende Januar. Diese Veranstaltungen helfen IOTA einem breiteren Publikum bekannt zu machen und Entwicklungen on top anzustoßen. Die Adresse der IOTA-Foundation ist übrigens die Schlüterstr. 55 in 10629 Berlin. Man kann IOTA also im weitesten Sinne als deutsches Kryptoprojekt bezeichnen.

Zum Börsenlisting und zum sogenannten BigDeal gibt es noch keine Neuigkeiten. Zuerst soll die Foundation rechtlich korrekt in Berlin registriert werden. Allerdings wurde die Zeit auch genutzt um IOTA technisch zu verbessern sowie die IOTA-Foundation mit Starmitgliedern aus der Fintech-Branche zu bestücken, so dass hier tatsächlich versucht wird einen möglichst großen Einfluss bei zukünftigen IOT-Projekten zu gewinnen. Insbesondere Carsten Stöcker, Chris Skinner und Per Lind sind klingende Namen. Hier sind sämtliche Details zur IOTA-Foundation. Mit Carsten Stöcker hätte man evtl. Zugriff auf Projekte wie diese hier, bei dem zum Beispiel auch die UBS und Daimler beteiligt sind. Es ist ein überragender Erfolg für das IOTA-Team ein derartiges „Fintech-Allstar-Team“ für die Foundation gewinnen zu können. Das kann man nicht hoch genug einschätzen und gibt dem ganzen Projekt einen sehr optimistischen Ausblick für die kommenden Monate!

Noch in eigener Sache: Teilweise schon über ein Jahr halte ich treuhänderisch von Käufern bei mir erworbene IOTA. Langsam wird es wirklich Zeit diese IOTA bei mir abzurufen. Die Light-Wallet ist auch leicht zu benutzen. Am sichersten sind die IOTA in eurer eigenen Wallet. Auch ich bin nicht unsterblich und gegen einen „Bus-Event“ immun. Also bitte aus eigenem Interesse bei mir melden und eure IOTA bei mir abholen.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

Komodo mit sehr gutem Börsendebüt: Jetzt Gewinne mitnehmen

Komodo

Zuletzt hatte ich ja am 11. Januar über die BitcoinDark/Komodo Spekulation geschrieben. Die damalige Idee war die BitcoinDark umzutauschen um damit zunächst einmal mit einem Umtauschpremium Komodo zu erhalten + noch zusätzliche Rev-Shares, welche einen Anteil aus den Erträgen von Supernet und Co. verbriefen. Nur drei Wochen später lässt sich feststellen, dass diese Strategie richtig war. Der Zeitplan wurde (überraschend) eingehalten, die Komodo wurden Ende Januar zugeteilt und können seit dem Wochenende auch über cryptox.pl gehandelt werden. Damit begann der Börsenhandel sogar noch früher als erwartet, ich ging nicht vor März von einer Handelbarkeit aus. Die Börse ist zwar klein und neu, ich halte sie aber für seriös; auch bei Byteball leistete diese Börse Pionierarbeit. Momentan gibt es immer mal wieder mit der Stabiltiät des Clients Probleme, zudem gab es auch einen kleineren Bug in der Blockchain. Diese Anlaufschwierigkeiten konnten aber weitgehend behoben werden. Wie man den Iguana-Client installiert wird hier im Detail beschrieben.

Die aktuellen Kurse liegen mit aktuell rund 0.00015 BTC über dem ICO-Kurs. Das Entspricht ganz grob einem BitcoinDark-Kurs-Equivalent von 0.0075 BTC, da man für einen BitcoinDark 50.21 Komodo erhielt. Wer im Herbst BitcoinDark erwarb um auf das Komodo-ICO zu spekulieren kann sich nun über einen Kursgewinn von ungefähr 85% freuen, wenn er um die 0.004 eingestiegen ist. Ich rate deshalb zu Gewinnmitnahmen, auch da ich mittelfristig nicht sonderlich von Komodo überzeugt bin. Mag sein, dass ich die Story anonyme Kryptowährung + Bitcoin-Notary-Notes -Anbindung nicht richtig verstehe oder begreife. Aber ich denke, die Hauptsache ist doch, dass sich unter dem Strich dieser Trade für mich und meine Leser wieder ausgezahlt hat… Die Rev-Shares können aktuell noch nicht zu Geld gemacht werden; all zu viel sollte man sich davon auch nicht erwarten (einige Satoshi je Rev-Share).

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.