Archiv für den Monat April 2016

IOTA/IOTATOKEN: Beta-Phase läuft und Tester sind gesucht

IOTA
Bei IOTA geht es voran. Die Beta-Phase startete früher als in meinem letzten Beitrag angekündigt. Bereits am Freitag konnte die Version 0.9.0 getestet werden. Dies war auch deshalb möglich, weil auf die finale GUI verzichtet und auf eine schlichte Behelfs-GUI zurückgegriffen wurde (passender Name: Nostalgia). So sieht sie aus:
IOTA Nostalgia

So werden Transaktionen durchgeführt:
Transaktion IOTA

Es konnten schon viele Erfahrungen gesammelt werden um IOTA immer weiter zu verbessern. Heute ist bereits Nummer 0.9.3 im Test. Also bereits die vierte Version mit weiteren Optimierungen. Come-from-Beyond hat hier wirklich Großes geleistet, innerhalb dieser kurzen Zeitspanne bereits drei Updates zu liefern. Das Testen läuft bis jetzt sehr gut. Es konnten bis jetzt über 60’000 Transaktionen durchgeführt werden. Ich selbst habe auch um die 100 Transaktionen vorgenommen. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass es keine Testumgebung mehr ist, man überweist seine eigenen „richtigen IOTA“. Um das Testen zu erleichtern gibt es noch ein Hilftool, genannt „Spammer“. Dadurch werden Transaktionen simuliert und je mehr Transaktionen um so sicherer ist das Netzwerk. Zudem erleichtert der Spammer es dem Ziel näher zu kommen: 1 Million Transaktionen. Frühestens nach erreichen dieser Zielmarke wird IOTA offiziell starten und die Beta-Phase abschließen. Dann lässt sich auch für die Sicherheit der Transaktionen garantieren, so ist zumindest der Plan. Momentan kann es bei Transaktionen noch zu „Roll-Backs“ kommen, daher sie kommen beim Empfänger nicht an und landen wieder beim Absender.

Um das Testen voran zu treiben braucht die IOTA-Community noch mehr Tester. Ich rufe deshalb jeden Interessierten dazu auf beim Testen mitzuhelfen. Auch wer nicht beim Crowdsale dabei war hat so die Chance einige IOTA zu erhalten. Das Testen wird koordiniert über: http://chat.iotatoken.com/channel/iotatesting
Hier gibt es auch Hilfe wenn es Fragen gibt. Als ich Probleme hatte die Version 0.9.0 zum Laufen zu bringen hat mir Come-from-Beyond persönlich über einen 1:1 Chat geholfen bis es funktioniert hat. Die neueste IOTA-Version ist immer hier zu finden: http://chat.iotatoken.com/channel/releases

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in IOTA und JINN investiert.

Lisk: Release am 24. Mai 2016

Lisk

Es gibt Neuigkeiten bei Lisk: Es gibt jetzt ein konkretes Release-Datum. Lisk wird am 24. Mai erscheinen. Das ist eine erneute Verzögerung um vier Wochen. Laut dem Blog von Lisk gibt es dafür mehrere Gründe. Zunächst einmal hatte sich das Netzwerk beim Testen als nicht stabil erwiesen, so das sein Transaktionslimit von 10 pro Block notwendig wurde. Dies wurde von CEO Max und Chef-Entwickler Oli als nicht effektiv angesehen, so dass Oli umfangreiche Änderungen im Code vornahm. So wurde die Blockchain-Database von SQLite zu PostgreSQL umgecoded. Zudem gab es umfangreiche Optimierungen bei Geschwindigkeit und Synchronisation. Max und Oli sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Lisk sei dadurch stabiler und schneller geworden. Im Endeffekt ist Lisk jetzt die vielen Kinderkrankheiten von Crypti losgeworden, welche das Projekt seit 2014 begleitet hatten.

Fazit: Ich bin weiterhin der Meinung, dass Verzögerungen bis zu einem gewissen Grad ICO-Investoren helfen, da dadurch der Bekanntheitsgrad erhöht wird und es mehr interessierte Nutzer gibt, welche gerne investiert hätten aber nicht mehr zum Zuge gekommen sind. So wären Kursgewinne bei Lisk unmittelbar nach dem ICO wohl sehr dünn ausgefallen – das gilt übrigens auch für IOTA. Das dadurch auch eine weitere Optimierung von Lisk eingetreten ist, kann nur helfen. Lisk Investoren sollten sich also über die erneute Verzögerung nicht ärgern. Die Informationspolitik von Max, Oli und Joel ist vorbildlich und sucht bei Kryptos ihresgleichen. Ich lege mich jetzt schon fest und erwarte eine Marktkapitalisierung von über 10 Millionen Dollar von Lisk zum Start – sofern alles glattläuft.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Lisk investiert.

IOTA/IOTATOKEN mit wichtigem technischen Update

IOTA
Bei IOTA ist gerade Endspurt vor dem Beta angesagt. Zum ersten Mal lassen sich die Entwickler auf einen konkreten Zeitablauf ein. So veröffentlichte Chefentwickler Come-from-Beyond folgenden Zeitplan:
11. bis 17. April: Multisig wird implementiert
18. bis 24. April: Client für Hardcore-Benutzer
25. bis 30. April: Testen der gesamten IOTA-Funktionalität
1. Mai: Ferien
2. Mai: Release der Beta Version

Wichtig ist dabei, dass das Beta noch keine sicheren Transaktionen gewährleitet. Dies muss noch umfangreich getestet werden, so dass der „Final Release“ einige Tage später kommt. Also bitte in der Beta-Phase noch keine großen Kontobewegungen tätigen. Ich werde hier auf jeden Fall darüber berichten wenn komplett wasserdichte Transaktionen möglich sind.

Bei der GUI gibt es leider keine guten Neuigkeiten. Wesley ist in Verzug, CEO-David hat hier die ganze GUI-Leidensgeschichte veröffentlicht. Das macht aber nichts, sollte Wesley nicht liefern können wird es wohl auf eine einfache GUI von Come-from-Beyond zurücklaufen, welche zwar optisch nicht schön ist aber Transaktionen ermöglicht. Die „hübschere Variante“ kommt dann eben später. Wichtig ist also, dass die GUI keinerlei Einfluss auf die zeitliche Planung ausüben wird.

Weitergehend hat David gestern ein umfangreiches technisches Update veröffentlicht. So wird die Anzahl von IOTA massiv erhöht um auf Dezimalstellen verzichten zu können. So wird es anstatt 999’999’999,999999999 nun 2’779’530’283’277’761 IOTA geben. Also kurzgesagt wird aus 1 IOTA-alt jetzt 2’779’531 IOTA-neu. Dies wird helfen, dass Maschinen besser auf IOTA-Basis miteinander kommunizieren können. Nicht vergessen: In erste Linie ist IOTA nicht als Kryptowährung konzipiert sondern als Baustein im Internet der Dinge um Mikrotransaktionen und Nachrichten zu übermitteln. Zusätzlich wurde ein mehrstufiges Security-Level für Transaktionen eingebaut. Von 128-bit über 256-bit bis zu 384-bit. 384-bit wäre sogar Quantencomputer-sicher,  also der höchstmögliche Sicherheitsstandard.

Es tut sich also etwas bei IOTA; die zusätzliche Zeit durch die Verzögerung der GUI wurde sinnvoll genutzt. Es wird spannend wie IOTA nun an den Kryptobörsen gelistet werden wird. Ich gehe von einem Faktor von mindestens 10’000er Einheiten aus um einen sinnvollen Handel zu gewährleisten. Tester sind gesucht, bitte hier melden: http://chat.iotatoken.com/home

PS: Freilich erhält jeder, der von mir IOTA vorbörslich erworben hat nun die zusätzliche Summe IOTA (also x 2’779’531).

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in IOTA und JINN investiert.

IOTA / IOTATOKEN: Nimmt endlich Kurs auf das Beta

IOTA
Es tut sich etwas bei IOTA und man neigt zu sagen: Endlich! Das Team bei IOTA ist ja für seine äußerst spärliche Informationspolitik bekannt. Nun bewegt sich einiges und ironischerweise wurde dabei ein alter Vorschlag von mir aufgegriffen.

Zunächst einmal war seit Ende März Come-from-Beyond dabei IOTA nochmals zu überarbeiten. Es sollte möglich werden Adressen mehrmals verwenden zu können, was aktuell nicht funktioniert aber den gängigen Gewohnheiten der Krypto-User entspricht. Dieses Feature hätte IOTA aber aufgebläht und deshalb gab gestern Come-from-Beyond bekannt, dies nicht weiter zu verfolgen. Kurz darauf hat CEO David dann weitere wichtige News verkündet. Um nicht weiter Zeit zu verlieren, wird jetzt für die Zeit des Betatesting eine Übergangs-GUI veröffentlicht, welche optisch nicht bahnbrechend ist aber zumindest das Testen ermöglicht. Die fertige GUI mit Animationen und anderem Schnickschnack, erfolgt dann später. Diesen Vorschlag hatte ich bereits Ende Februar gemacht, schön, dass dies nun so umgesetzt wird um nicht weiter Zeit zu verlieren.

Auch zeigt David ein Entgegenkommen bei der IOTA-Foundation, die er nun auch bei 30 Millionen gesammelten IOTA starten will anstatt stur die Community im eigenen Saft schmoren zu lassen bis 50 Millionen erreicht sind. Bisher waren erst 21.8 Millionen zusammen gekommen, so dass die 50 Millionen wohl zeitnah nicht erreichbar gewesen wären bzw. überhaupt recht utopisch waren, da die Spender immer Trittbrettfahrer mitfinanzieren müssen. Die Foundation ist auch deshalb wichtig, da nur dann David auch den „Großen Deal“ durchzieht mit einen strategischen Partner welcher für mindestens 25 Millionen IOTA einkaufen will. Zusätzlich wird wohl bald neben dem Java-Client ein C#-Client bereitstehen, außerdem eine neue Webseite und ein professionelles Video über IOTA. David ist bereits mit sechs Kryptobörsen in Verhandlungen über ein schnelles Listing nach erfolgter Beta-Phase. Er will den Börsenstart auch mit einer umfangreichen Marketingkampagne puschen.

Zeitplan: Das blieb noch offen, deshalb versuche ich hier ein bißchen zu raten: Betaphase mit GUI kommt wohl in circa einer Woche. Es folgen dann Tests, welche mindestens eine weitere Woche in Anspruch nehmen. Wichtig ist noch einmal zu erwähnen, dass sichere Transaktionen erst nach erfolger Betaphase möglich sind. Transaktionen während des Betas können evtl. unter sogenannten „Rollbacks“ wieder an den Absender zurückgehen. Das Final Release mit sicheren Transaktionen, schöner GUI und dem Start an den Altcoinbörsen sehe ich für Ende April / Anfang Mai.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in IOTA und JINN investiert.

Altcoins im Rückwärtsgang: Ethereum wieder einstellig

Während der ICO-Boom anhält, gibt es bei bestehenden Altcoins eine saftige Kurskorrektur. Der „Altcoin-Dax“ Coinoindex verlor seit dem Montag um über 12%. Fatal ist für mich, dass bei Ethereum die 10 Dollar Marke gerade durchbrochen worden ist. Bisher konnte man sich darauf verlassen, dass Ether bei den 10 Dollar stets wieder nach oben drehte. Es handelte sich um eine äusserst wichtige Supportlinie. Ether ist eine der wenigen Altcoins, bei denen der Preis in Dollar wichtig ist. Wird diese Marke heute noch zurückerobert, könnte sie halten und als Basis für eine Erholung dienen, falls nicht droht tatsächlich ein freier Fall, welcher den ganzen Altcoinmarkt über Wochen nach unten ziehen könnte, da Ethereum eine wichtige Signalfunktion für die Stärke des Altcoinmarktes hat. Dies hätte auch signifikante negative Auswirkungen auf die ICOs von Waves und Slock.it. Es bleibt also sehr spannend, der Markt ist tatsächlich am Scheideweg.

Update Börsengänge/ICOs: Lisk und Mojocoin

Lisk:
Lisk

Nachdem Lisk nach Ethereum das zweiterfolgreichste Coin-ICO überhaupt wurde, liegt natürlich eine große Spannung auf dem Markt, wie Lisk denn starten würde. Bisher war der Start auf den 11. April geplant. Eine baldige Aufnahme in die Altcoinbörsen wäre wohl binnen Stunden erfolgt. Der Pferdefuß war jedoch, dass Waves am 12. April starten soll. Ich befürchtete schon einen Verkaufsdruck auf Lisk um das Kapital schnell zu Waves zu ziehen. Das Kapital wandert gerne von ICO zu ICO. Nun wird auf Ende April verschoben und die Lisk-Halter sollten CEO Max dafür dankbar sein. Max begründet die Entscheidung damit, dass immer noch viele ICO-Teilnehmer keine Passwörter generiert hätten, bzw. ihr Passwort validiert hätten. Letzteres hielt ich immer für ein „Nice-to-Have“, ich weiß mein Passwort deshalb 100%, da ich den Screen abfotografiert hatte. Die Zeit bis Ende April wird aber noch zusätzlich sinnvoll genutzt werden, so wird Chefentwickler Oli noch einige interessante Änderungen durchführen. Es sollen Sidechains möglich werden, so dass die Hauptblockchain auch in der Zukunft „schlank“ bleibt, Änderungen wie sie zum Beispiel derzeit bei Nxt diskutiert werden. Alles in Allem können die Lisk-Coinhalter für diese Verzögerung dankbar sein, die Chance auf substantielle Kursgewinne ist noch einmal deutlich gestiegen.

 

Mojocoin:
Mojocoin
Als mich vor einiger Zeit in bekanntes Forenmitglied ansprach, warum ich denn Mojocoin zum Zeichnen empfohlen hätte, sagte ich schlicht, auch in der zweiten und dritten Liga werden Tore geschossen. Mojocoin ist sicher kein Projekt, welches die Kryptowelt ändern wird und wer zu lange hält, wird als Bagholder enden. Aber der Börsengang funktionierte reibungslos. Wer sich am ICO beteiligte erhielt seine Mojocoin für 259 Satoshi. Dabei muss berücksichtigt werden, dass ich von einem ICO-Erlös von ungefähr 60 Bitcoin ausging. Tatsächlich wurden 181 Bitcoin von 443 Teilnehmern investiert. Die breite Distribution hat zu einer bereits sehr aktiven Community bei Bitcointalk geführt. Die ersten Kurse schwankten zwischen 1000-2000 Satoshi, aktuell werden bei C-Cex 468 Satoshi je Coin gezahlt. Ich rate generell bei Kursen von über 400 Satoshi Gewinne mitzunehmen. Auch auf ein Poloniex-Listing zu hoffen ist sehr utopisch. Aber für „den kleinen Gewinn zwischendurch“ war dies ein brauchbares ICO – wie vorhergesagt.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Lisk und Mojocoin investiert.

Twitter: Optimales Medium zur Verfolgung der Altcoinmärkte

Altcoinspekulant Twitter

Der Altcoinmarkt ist unglaublich dynamisch. Will man nicht täglich mehrere Stunden dafür opfern, braucht man Strategien um den Nachrichtenfluss für sich selbst in vernünftige Bahnen zu lenken. Sie selbst wenden bereits eine davon an, in dem Sie diesen Blog verfolgen.

Ich werde oft danach gefragt, wie ich die Informationsflut einigermaßen bewältige, die sekündlich aus den Coinmärkten auf uns hereinprasselt. Neben dem Mut zur Lücke, also schlicht gewisse Projekte komplett zu ingorieren, halte ich Twitter für das beste Medium für Kryptobegeisterte. Twitter ist eine schnelle und zeitsparende Methode am Ball zu bleiben. Ich habe Dank Twitter die zeitraubende und mühseelige Suche nach interessanten Projekten bei Bitcointalk (Announcements) weitgehend eingestellt. Man muss eben nur die richtigen Leute „verfolgen/followen“.

Sie können es sich selbst einfach machen und einfach meine Liste verwenden und diesen Experten dann selbst folgen. Dadurch sind Sie mit wenigen Minuten täglich immer sehr nahe am Geschehen und können direkt reagieren. Zum Beispiel habe ich Dank Collin Crypto manche Coin entdeckt, welche dann von Microsoft in Azure aufgenommen wurde, so dass hier schnelle und profitable Trades möglich waren. Wer deutschsprachige Tweets bevorzugt, kommt an Christoph Bergmann, Marcus Pleines oder dem Coinspondent nicht vorbei.

Hier geht es zu meiner Liste, die ich ständig aktualisiere.

Mein Twitter-Account ist hier zu finden.