Miners Diaries: Pech bei pi-Coin [PI] dafür Forging-Glück bei Nxt

pi-Coin [PI] sah auf den ersten Blick sehr vielversprechend aus. Eine Scrypt-Coin, welche am Tag  der Kreiszahl pi  emittiert wurde. Zudem wurde auch die Wallet optisch etwas verschönert. Der Thread in Bitcointalk liess auf eine gewisse Professionalität der Entwickler hoffen. Mit einer Coin-Menge von 31.4 Milliarden handelte es sich um eine klassische Massencoin. Ich hängte mich über einen Pool 11 Stunden dran und konnte immerhin 340.000 Coins minen. Doch dann Begann das Schurkenstücks des Pools: Um eine Auszahlung zu tätigen, brauchte man eine E-Mail-Bestätigung. Die kam freilich nie an. Auch andere hatten das Problem. Schade um den Strom, pi-Coin [PI] ist nach diesem miesen Start für mich gestorben, zumal der Abzockpool http://pi.sumpool.com immer noch im Startthread erscheint. Ich ging dann auf Nummer sicher und wechselte wieder zum Multipool Clevermining. Langweilig und ertragsschwach zwar, aber immerhin zahlt er auch sicher in harter Bitcoin.

Zumindest bei Nxt hielt mein guter Forging-Lauf an. 6 Blöcke geforgt in vier Tagen; sehr schön. Mich haben einige Mails erreicht, wie man denn überhaupt Nxt forgen kann. Kein Problem, einfache Anleitung: Ich benutzte den Standardklienten, den man hier downloaden kann. Der Klient ist ja mittlerweile sehr einfach und innerhalb weniger Sekunden zu installieren. Dann öffnen mit dem Passwort für den Account und fertig. Einfach offen lassen, der Rest funktioniert von selbst. Allerdings sollte man schon mindestens 60.000 Stück mitbringen, besser eine sechsstellige Anzahl. Die meisten Blöcke sind noch leer, das wird sich aber ändern sobald der dezentrale Markplatz online ist (Anfang April). Deshalb freue mich auch so, dass das Forgen gut klappt mit meinen 103k, spätestens im April wird sich das dann in barer Münze auszahlen.