Miners Diaries: Über Doge zu DNotes zu Clevermining und wieder DNotes

Ich habe ja in meinem letzten Beitrag der Miners Diaries Serie angedeutet, dass ich nicht eben sehr zufrieden war, mit den geminten Coins der letzten Tage. Ich hängte mich dann an einen Doge-Pool aus Anfängerzeiten. Leider kam meine Hashrate von rund 665 Mh/s dort nicht an (Server in Übersee?), faktisch nur rund 100 Mh/s, so dass ich bereits nach einer Stunde wieder das Weite suchte. Ich machte aus der Not dann eine Tugend, mich wieder auf DNotes zu besinnen, die mir als vergleichsweise ordentlichster Start der letzten Wochen in Erinnerung waren. Tatsächlich lohnte es sich dann mit einem zusätzlich Blockbonus von 75 Coins je Block und einem speziellen „Geburtstagsbonus“ des Pool-Betreibers, zog ich innerhalb von 21 Stunden rund 4.500 DNotes aus dem Pool. Freilich half mir dabei, dass die Gesamthashrate der Coin enorm eingebrochen war seit dem Start, so dass die DNotes regelrecht aus dem Pool zu mir in die Wallet „sprudelten“. Bei DNotes habe ich gewisse Hoffnung, dass Sie aus dem Cryptorush-Dump noch ausbrechen können, so dass meine 4.500 Stück tatsächlich zumindest einmal ein paar Dutzend Euros wert werden könnten. Ich behielt sie deshalb, anstatt sie gleich für 100 Satoshis (0.00000100 Bitcoin) zu verramschen.

Ich beschloss danach eine andere Idee auszuprobieren: In Bitcointalk wurde ich auf eine interessante Multipool-Idee aufmerksam. Der Pool heisst Clevermining und hat auch Server in der EU. Der Pool sucht sich die profitabelsten Scrypt-Coins heraus und stellt dann immer automatisch um. Die Einrichtung des Pools ist kinderleicht, ich musste mich nicht einmal registrieren. Als „Worker“ im Pool muss lediglich die eigene Bitcoin-Adresse angegeben werden und der Pool schickt einem dann automatisch die Erträge bereits umgetauscht in Bitcoin. Der Service kostet allerdings 2% Gebühr. Meine Hashrate war über einen Tag auf jeden Fall konstant hoch und das Ganze hat gut funktioniert. Ich werde zukünftig, wenn gerade keine neuen vielversprechenden Coins auftauchen, diesen Pool zum „normalen Mining“ benutzen. Einfach, schnell, bequem und automatische Auszahlung der Bitcoins, was will man mehr? Naja, etwas höhere Erträge. Weil, sagen wir es offen, die 0.00313 Bitcoin nach 21 Stunden, haben mich nicht eben in Enthusiasmus versetzt. Dafür kann der Pool natürlich nichts, so sind eben aktuell die Bedingungen und sie werden wohl nicht besser werden für die Zukunft (Scrypt-ASIC-Miner!). Ich hängte mich also wieder an DNotes, deren Kurs wohl die Talsohle durchschritten hatten und immerhin innerhalb eines Tages von 100 Satoshis auf 140 Satoshis (0.00000140 BTC) gestiegen waren. Freilich braucht es für den ganz grossen Durchbruch ein Bter-, Cryptsy– oder Vircurex-Listing.

Heisenberg [Hex] lebt übrigens doch noch, die Miner haben die Weiterentwicklung der Coin in die eigene Hand genommen. Mit Breaking Bad-Kult-Rückenwind könnte es vielleicht doch noch etwas werden. Ich werde meine 750.000 (!) Coins vorerst mal weiter halten. Aktueller Kurs bei CryptoRush pendelt zwischen 1 und 2 Satoshis.

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