Update Ethereum IPO

Beim Ethereum IPO ist wieder einmal Sand im Getriebe. Das Fundraising wurde gestoppt, also man kann nicht investieren ab dem 1. Februar. Es wurde auf einen unbestimmten Zeitpunkt nach hinten verschoben. Hier detaillierte Informationen dazu. Das Problem war wohl auch, dass es rechtliche Schwierigkeiten gab. Ethereum hat in Canada den Sitz und von dort aus auch dieses Multi-Millionen-Dollar IPO angekündigt. Man kann heute nicht einfach damit anfangen Millionen Dollars zu kassieren, ohne eine gewisse rechtliche Basis wie Prospekt, Anwaltskram etc zu haben. Es hätten damit wohl Klagen und Polizeirazzien gedroht. Das haben die Initiatoren wohl unterschätzt. Insgesamt kam das IPO auf Grund der enormen Verwässerung durch Premining der Altinvestoren eh sehr schlecht an. Es stellte sich zudem raus, dass Teile des Teams bei Goldman Sachs beschäftigt waren. Die Kryptoszene hat aus berechtigten Gründen Angst, dass die Fed und die ihr angeschlossenen Bankenkartelle, versuchen über gewisse Massnahmen, die Kryptoszene unter Kontrolle zu bringen. Eine eigene Kryptowährung von JPMorgan oder Goldman würde wohl kaum auf Resonanz treffen, deshalb hält man in der Szene die Gefahr für latent, dass die Banken über die Hintertür (wie hier bei Ethereum) Einfluss nehmen wollen.

Immerhin bietet das Ethereum Team ab Februar an, eine Alphaversion des Klienten zu testen. Potentielle Investoren können also wie bei eMunie zuerst einmal schauen, ob ihnen das Gebotene zusagt. Zumindest dieser Punkt ist positiv. Und die Altcoins dürften im Februar nun etwas weniger auf die Mütze bekommen, als ursprünglich befürchtet (wenn auch eMunie einige 1000 Bitcoins absorbieren dürfte).

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